Ausland

Al-Qaida-Versteck im Jemen gestürmt

Aktualisiert am 30.12.2009

Nach dem versuchten Attentat auf einen Flug nach Detroit haben lokale Ermittler eine Zelle des Terrornetzwerks ausgehoben.

Seit Monaten im Kampf gegen Aufständische: Ein Soldat der jemenitischen Armee in Saada nördlich von Hudajdah.

Seit Monaten im Kampf gegen Aufständische: Ein Soldat der jemenitischen Armee in Saada nördlich von Hudajdah. (Bild: Keystone)

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Sicherheitskräfte im Jemen haben am Mittwoch in der westlichen Provinz Hudajdah ein mutmassliches Versteck von al-Qaida-Kämpfern gestürmt. Dabei sei es zu Gefechten gekommen, hiess es in einer Mitteilung der Regierung in Sanaa.

Mindestens ein mutmassliches Mitglied der Terrororganisation wurde den Angaben zufolge gefangen genommen. Der stellvertretende Innenminister Brigadegeneral Saleh al Sawari kündigte weitere Angriffe der Sicherheitskräfte gegen al-Qaida im Jemen an. Die Provinz Hudajdah gilt als Hochburg militanter Gruppen.

Der mutmassliche Flugzeugattentäter von Detroit hat sich nach Angaben der jemenitischen Regierung in diesem Jahr im Jemen aufgehalten. Der Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab sei von August bis Anfang Dezember im Land gewesen, erklärte das Aussenministerium am Montag. Die Behörden untersuchen nun, ob er dort Kontakt zu Extremisten von al-Qaida hatte, wie Informationsminister Hassan al Losy bestätigte. (oku/ap)

Erstellt: 30.12.2009, 18:00 Uhr

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