«Als würden wir in einem christlichen Land leben!»
Von Norbert Raabe. Aktualisiert am 24.12.2009 74 Kommentare
Mit dem Wort «Brüder» begann al-Qaradawi seine Ansprache, verbreitet vom TV-Beobachtungsprojekt «Memri-TV», das von einem pro-israelischen Institut in Washington betrieben wird. Doch im Anschluss gab der Prediger sich gänzlich unversöhnlich: Heftig kritisierte er das christliche Ambiente, das zum Jahresende hin auch in muslimischen Ländern zu sehen ist. «In welcher Gesellschaft leben wir – muslimisch oder christlich?», fragte der Religionslehrer angesichts von Weihnachtsbäumen, die in Geschäften und in den Strassen von Doha, der Hauptstadt von Qatar, zu sehen seien.
«All diese Feiern der sogenannten Geburt von Jesus, das sogenannte Christmas», fuhr al-Qaradawi in dem Video fort, das in die englische Sprache übersetzt ist, «es ist, als würden wir in einem christlichen europäischen Land leben!» Die Muslime, so der Prediger weiter, würden nicht einmal die Geburt des Propheten Mohammed feiern. Und die Christbäume in Geschäften muslimischer Inhaber bedeuteten, dass das Land seine muslimische Identität verliere. Zudem verspottete er das Christentum und die wissenschaftlichen Dispute darüber, wann Jesus tatsächlich geboren wurde.
«Sie hindern uns daran, Minarette zu bauen»
Ein Grund für die miserable Weihnachtsstimmung des Glaubenslehrers ist offensichtlich das Minarettverbot, für das ein grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung votiert hatte. «Sie hindern uns daran, Minarette zu bauen», rief er seinen Zuhörern zu, «und sie sind dabei, den Bau von Moscheen zu verbieten.» In Frankreich hätten sich 41 Prozent von Befragten in diesem Sinne geäussert, und 47 Prozent seien zugleich auch gegen den Bau von Minaretten.
Können die Millionen Muslime in Europa und Amerika, so fragte al-Qaradawi, den Ramadan und muslimische Feiertage in den Innenstädten begehen? Schliesslich richtete der Prediger einen Appell an Geschäftsinhaber mit weihnachtlich geschmückten Läden: «Warum gebt ihr vor, eine Religion zu feiern, die nicht eure ist», rief er, «wenn sie uns daran hindern, unsere eigenen Riten durchzuführen?»
Ein Erzkonservativer mit vielen Bewunderern
Al-Qaradawi ist in der islamischen Welt ein angesehener Theologe und wird von vielen Gläubigen seit langem verehrt. Er gilt als Autorität im sunnitischen Islam und als moralische Instanz – nicht zuletzt wegen zahlreicher Auftritte im arabischen TV-Sender al-Jazeera. Er ist ein Hardliner: Selbstmordattentate der Palästinenser im Kampf gegen Israel billigte er, Homosexualität hält er für «abartig», und er befürwortet die Todesstrafe für «Abkehr vom Islam».
Unter gemässigten Muslimen ist er wegen solcher Äusserungen freilich umstritten, und seine jüngsten Ansprachen stossen auch bei Politikern auf Unverständnis. Laut einem Bericht von Spiegel online wird das Treiben von al-Qaradawi mittlerweile nicht nur in Qatar, sondern auch in Ägypten skeptisch beurteilt.
«Niemand will das Massenidol antasten», zitiert der Bericht eine Regierungssprecher in Kairo, der anonym bleiben will, «am liebsten würden die Regimes das Problem aussitzen.» Ob der Prediger seine Worte künftig diplomatischer wählen wird, ist schliesslich zweifelhaft: Den Holocaust nannte al-Qaradawi einst «eine gerechte Strafe Allahs für die Juden». (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 24.12.2009, 11:53 Uhr
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74 Kommentare
Solange solche Typen mit ihren Hasstiraden in der muslimischen Welt als Autorität und moralische Instanz betrachtet werden, braucht man sich wohl nicht über die Zunahme der sogenannten "Islamophobie" in aufgeklärten Ländern zu wundern. Abscheu vor solchem Unwesen im Namen einer Religion, die sich hierzulande immer wieder als eine des Friedens positionieren will, ist nichts als berechtigt. Antworten
@ Renato Collina: Der "Papst des Islams" existiert nicht und hat auch nie existiert. Ich bin ein Muslim und habe noch nie von Youssef al-Qaradawi gehört. Bitte informieren Sie sich ein wenig über den Islam bevor Sie solche Kommentare hinterlassen. Propaganda gegen Islam nimmt kein Ende. Westliche Medien versuchen, Menschen von wahren Problemen Kriege in Afghanistan und Irak abzulenken. Antworten
Mulimische Minarette als Inventar einer Weihnachtskrippe. Das kann aus christlicher Sicht eine Hand zur Versöhnung sein. Es mag aus muslimischer Sicht aber auch eine Provokation und Missbrauch eines muslimischen Symbols zur Missionierung und Bekehrung zum christlichen Glauben darstellen. Ein Zeichen der Versöhung wäre erst gegeben, wenn christliche Kreuze am Ramadan in Mekka auftauchen würden. Antworten
Was zu erwarten war, ist nun eingetreten: Die Extremisten schaukeln sich gegenseitig auf. Rassisten und Schlechtmacher ziehen sich gegenseitig an. Sie hetzen so lange, bis es zu einem "Krieg der Kulturen" kommt. Eigentlich sollten wir es wissen: Jedem Krieg geht zuerst eine Hasspropaganda voraus. Wie lange wollen wir uns das noch bieten lassen und uns vom rechten Flügel der SVP verheizen lassen? Antworten
Würde den Muslimen vielleicht mal jemand erklären das der Christbaum grundsätzlich kein chrisliches Zeichen ist. Die Christen haben diese Tradition von den Kelten übernommen als sie sie bekehrten. Die Kelten feierten nämlich mit dem Baum die Wintersonnenwende, also die längste Nacht des Jahres. Antworten
@P.Linder will Gott durch Natur ersetzen: Natur ist Geschöpf, nicht Gott - auch wenn sich der Mensch als Gott aufspielt. Lehnen Sie sich bitte zurück und inhalieren Sie Sir Karl Raimund Poppers Worte: "Unsere Unwissenheit ist grenzenlos" - wie sollte da die Wissenschaft den unsichtbaren Schöpfer aushebeln können??? Antworten
Als würden wir in einem christlichen Land leben. Die Schweiz ist von einer humanistisch-aufgeklärten Leitkultur geprägt. Wir hätten sonst weder Frauen- noch Homosexuellen-Rechte. Das Minarettverbot sollte ein Zeichen gegen den Vormarsch des Religiösen und die Indoktrination von Kindern setzen. Deshalb müssen auch Kirchenglocken, Weihnachtslieder und Kruzifixe aus der Öffentlichkeit verschwinden. Antworten
Christen, Juden- wir sind alle auf der Abschussliste dieser extremen Fanatiker- jetzt sagen sie was sie wirklich denken- und es ist nicht Schönes. Pazifismus des Islam- das soll wohl ein Witz sein? Mord und Todschlag, gegen Homosexualität, die Juden, die Christen, für Terrorismus und Selbstmordattentat- wenn das friedlich ist - NEIN danke! Antworten
Unseren Dummschwätzern können und wollen wir das Wort nicht verbieten, weil das in einer gesunden Gesellschaft korrigiert werden kann. Genau das fehlt bei den Muslimen; die mutige Zivilgesellschaft die Ihren Dummschwätzern die rote Karte zeigt. Weil ihnen aber niemand das Wort verbietet werden alle in den gleichen Topf geworfen, was dumm ist und die Unschuldigen leider büssen lässt. Antworten
Es schadet glaube ich nichts, sich immer wieder die 'Toleranz' des Islams vor Augen zu halten. Fatwa des 'Egyptian Supreme Council for Islamic Affairs' zu einem Konvertiten(Auszug): "Da er vom Islam abgefallen ist, wird er zur Reue aufgefordert. Zeigt er keine Reue, wird er islamrechtlich getötet...Was seine Kinder betrifft....Zeigen sie keine Reue, werden sie getötet." Kommentar überflüssig. Antworten
Der von bazonline verwendet Bericht über Dr. Yusuf al-Qaradawi stammt vom SPIEGEL und wurde inzwischen als verfälschte Nachricht der umstrittenen pro-israelischen PR-Agentur MEMRI identifiziert. Wer die Originalnachricht in den Gulf Times in Englisch lesen kann, der stellt fest, dass sie wenig mit dem "Aufreger" zu tun hat, den jetzt SPIEGEL und leider auch bazonline ungeprüft nachdrucken. Antworten
@Martin Miller: Sie sprechen mir aus dem Herzen. Ja, genau so ist das. Ich kann Ihnen auch den Grund sagen, warum die nicht bereit sind sich vehement und unisono von solchen Äusserungen zu distanzieren. ANGST! Angst vor Racheakten der ach so toleranten muslimischen Brüdern. (Salman Rushdi lässt grüssen.) Antworten
@ Patrick Leimgruber: "Man stelle sich vor der Papst oder sonst ein hoher Bischof oder ähnlich würde sich negativ über die andere Seite äussern" Das tut er: Er anerkennt nicht einmal die protestantischen Kirchen als Kirchen. Er sagte es etwas «freundlicher» zwar, aber unmissverständlich... Tun wir also nicht so, als wäre das Christentum so tolerant. Antworten
Als würden wir in einem islamischen Land leben.Die Schweiz ist ein christliches Land.Nun was heisst das für uns?Das wir selbst bestimmen können ob wir Minarette möchten.So einfach ist das.Nur weil wir andere Glauben respektieren ,heisst es nicht das wir alles erdulden müssen. Antworten
Der 'Papst des Islam', so könnte man diese hohe islamische Autorität ohne weiteres bezeichnen, hat also gesprochen. Man stelle sich vor, der christliche Papst würde so sprechen! Es hat ja schon für einen Riesenrummel gereicht, als er andere vorsichtig zitierte. Es lebe der Atheismus. Antworten
Die Gegener der Minarettinitiative wollten die Ängste der Befürworter nicht wahrhaben. Solche rassistischen Reden dieser Geistlichen widerlegt den Pazifismus des Islam gründlich, schürt aber genau die Ängste der Bevölkerung. Solange moderate Anhänger des Islams nicht bereit sind, klar gegen solche Äusserungen Stellung zu beziehen, ändern sich diese Ängste nicht. Antworten
Jussuf Al-Qaradawi Dhat auch den Europäischen Fatwa-Rat gegründet, gibt damit europäischen Muslimen Rat in Glaubens- und Verhaltensfragen und und er hat einen Leitfaden für Muslime in fremden Landen geschrieben, der auch Nicht-Muslime über den Islam kompetent aufklärt, "Erlaubtes und Verbotenes im Islam". Antworten
@ Paul Linder, 14:11 Uhr: Dem Physiker Werner Heisenberg wird folgendes Zitat nachgesagt: "Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Sie können die von den Machtmenschen missbrauchten Religionen gerne abschaffen und Gott auch einen anderen Namen geben, das ändert nichts an Seiner Wirklichkeit. In diesem Sinne: Prost! :-) Antworten
Solange es uns geht, denkt leider kein Mensch an eine Höhere Macht. Erst, wenn wir wirklich tief im Sumpf sitzen, wenn wir uns mit Gebeten an diese Macht. Aber was soll's. Gewisse Menschen haben sowieso das Gefühl, sie seien Gott in Person. Zum Glück werden die dann eines Tages eines besseren belehrt. Zum Glück, auch wenn's dann verdammt weh tut. Antworten
@hansjürg meiser: Bin genau Ihrer Meinung! Was ich interessant finde: Bei den Muslimen sind es meist "geistliche" die sich negativ über das Christentum äussern.. Man stelle sich vor der Papst oder sonst ein hoher Bischof oder ähnlich würde sich negativ über die andere Seite äussern, dann wäre wieder die Hölle los. Aber wie erwähnt: Jeder schaut am besten sich, und bleibt wo ehr ist. Antworten
Irgendwann müssen wir das Schweizerkreus durch einen Kreis ersetzen, wegen der Symbolik...Toleranz hat auch damit zu tun, dass man Intoleranz nicht toleriert. Lese ich solche Artikel, dann scheint das JA an der Urne nicht nur schlecht gewesen zu sein! Soviel Intoleranz sollte man nicht überall tolerieren! Antworten
Qatar das leuchtende Beispiel einer toleranten Gesellschaft. In Qatar gibt es 1 christliche Kirche notabene ohne Kirchturm, Glocke und Kreuz. Daraus folgt: Qatar und seine Prediger sind als moralische Instanz schlicht unglaubwürdig. Die Muslime sollten ganz generell vor der eigenen Tür wischen anstatt tolerante westliche Länder zu kritisieren. Antworten
Ich bin mit HJ Meiser absolut einverstanden. Die sollen unsere Bäume verbieten, kein Problem, dafür verbieten wir ihnen gewisse Sachen hier. Es gibt halt Kulturen, die nicht wirklich kompatibel sind miteinander. Deren konservative und absolut rückständige Ansichten beissen sich halt mit der "fortschrittlichen schweizerischen Demokratie". Man muss ja schliesslich nicht mit jedem befreundet sein... Antworten
@ Gerhard Meister: Der Vergleich von Youssef al-Qaradawi mit Ulrich Schlüer und Herrn Wobmann ist etwas dick aufgetragen. Die beiden SVP Politiker loben weder den Holocaust als eine gerechte Strafe, noch heissen sie die Angriffe der Israelis auf unschuldige palästinesische Zivilisten gut. Wenn wir allerdings weiterhin dem Vormarsch des Islam nichts entgegen stellen, sind wir bald eine Minderheit. Antworten
Leider sprechen in Zusammenhang mit der Minarett-Initiative immer alle über den Islam, nie jedoch über die Erfinder dieser Initiative: dem rechtskonservativen "Schweizerzeit"-Umfeld. Diese Leute sind in der Denkart gleich fundamental wie die Islamisten. Die Schweiz kann nur von den Islamisten geschützt werden, wenn wir die normalen Muslime zu unseren Partnern machen und sie stärken. Antworten
Wenn ich Weihnachten in einem Islamischen Land verbringe erwarte ich auch nicht das dort Christbäume aufgestellt und Feste organisiert werden. Viele Hotels in Touristenhochburgen möchten den Gästen zuliebe etwas Weihnachtsstimmung verbreiten. Und bitte hört doch endlich damit auf die Religionen abschaffen zu wollen, es werden und sind einfach neue Götter (Konsum, Lyfstyle e.t.c) erschaffen. Antworten
Das ist schon in Ordnung. Keine Weihnachtsbäume in Qatar, keine Minarette hier. Ich habe kein Problem damit. Qaradawi soll mit all seinen Befürworten in seiner Welt leben und wir in unserer. So kann jeder leben wie er will, keiner regt sich auf und es gibt keine Konflikte. Jeder soll dort bleiben, wo er sich Zuhause fühlt. Antworten
Auch Jesus/Mohammed lebten damals im irrigen Glauben an einen erfundenen Gott, weil es eben die Naturwissenschaften so noch nicht gab. "Gott" durch "Natur" ersetzen würde schon einiges klären. Ein moderner Jesus künnte von der Natur sprechen, statt von Gott. Wenden wir uns den Naturwissenschaften zu, statt irgend welchen Gottes-Ideologien. Antworten
Wir sollten genau hinsehen und einen Herrn al-Qaradawi nicht mit SVP-Politikern gleichstellen, wie es in den Kommentaren bereits gemacht wurde. Seine Motive und Standpunkte sind religiös, die Standpunkte der SVP-Politiker haben nichts mit Religion zu tun und sie fordern auch keine Todesstrafen. Zudem lügt al-Qaradawi, wenn er behauptet Muslime werden in Europa gehindert ihre Riten auszüben. Antworten
Weihnachten ist doch eigentlich nur noch eine Kommerz-Veranstaltung. Deshalb auch Jingle-Bells und Christmas-Trees in Quatar oder anderen muslimischen Ländern. Wäre der Ramadan eine hochkommerzielle Veranstaltung, dann würden Schweizer Händler wohl auch kleine geschmückte Minarette in ihren Läden aufstellen. Für Kohle wird doch alles gemacht Antworten
@Roman Berger Für Muslime ist Jesus Christus lediglich ein Prophet - ein Gesandter Gottes. Herr Fuat freut sich darüber, dass wir Christen die Geburt Jesus feiern und ihm die Ehre geben. Und Herr Fuat wundert sich, dass die sogenannt islamischen Gelehrten und Prediger gegen diesen schönen Brauch wettern. Antworten
@ Leo Spescha: Richtig, was Sie sagen! Man muss nicht unbedingt religiös sein, um unsere Bräuche, die niemandem wehtun, weiterzupraktizieren. Mich stört schon lange, dass Menschen aus verschiedenen Ländern hier in der Schweiz Schutz vor Verfolgung finden, aber nicht den Preis dafür (christlich geprägtes Umfeld) zahlen wollen. Antworten
Dieser Prediger ist ein Radikalinski - ganz im Gegensatz zu seinen offenbar sehr toleranten muslimischen Landsleuten. Dieser Prediger ist bei sich zuhause in der Minderheit. Noch. Denn bei uns in Europa sind die intoleranten Radikalinskis bereits in der Mehrheit (CH: 57%). Wenn das weiter so zur Schau gestellt wird, werden die islamischen Länder bald nachziehen - nachziehen müssen. Antworten
In islamischen Ländern sind Christbäume und weitere christliche Weihnachtsstimmung unterstützende Dekorationen genau so Umsatzförderer wie in unseren Geschäften. Nichts anderes. Wenn der Umsatz damit nicht erhöht werden kann, wird er verschwinden, genau so wie bei uns Halowinartikel wieder verschwanden. Das bestätigen mir auch türkische Moslems, Geschäftsleute. Antworten
Das ist jetzt der Zeitpunkt, da sich die vernünftigen Moslems, die hier leben (wollen), klar zu distanzieren haben, und zwar von der Basis bis zu den Verbands-Verantwortlichen! Selbstverständlich sind Leute vom Kaliber eines Al-Qaradawi hier nicht tragbar und nicht willkommen und haben in unserer demokratisch-freiheitlichen Welt nichts zu suchen! Antworten
@ Ernst Bucher: wie wollen sie die politische Intoleranz des Islam bekämpfen? Mit schweizerischer Intoleranz à la SVP (wir sind die Schweiz! Wer nicht unserer Meinung ist soll gehen!)? Es gibt da zwei christliche Sprichwörter das eine hat mit einem Splitter und einem Balken zu tun und das ander irgend etwas mit "... wer den ersten Stein wirft.". Eigentlich dachte ich immer wir sind die guten. Antworten
Mit der Ablehnung der Minarett-Initiative haben die Schweizer genau solchen fundamentalen Muslimen einen Riegel vorgeschoben. Der Tag wird kommen, wo in einzelnen Stadtteilen gewisser französischer Städte Moslem die Mehrheit stellen werden und dann - auch dort - ein Christbaumverbot fordern, damit ihre religiösen Gefühle nicht verletzt werden. Antworten
@Fuat. Gibt es in ihrem Weltbild Platz, für Menschen agnostischer Gesinnung, die unter anderem Ihr Weltbild für unwahr halten, aber trotzdem die Probleme dieser Erde lösen wollen (es gibt ja schliesslich wichtiger Probleme der Menschheit zu lösen, als wer nun Recht hat punkto Spiritualität)? Wäre eine coole Einstellung, schliesslich erdulden die Atheisten ebenfalls die Religiösen Menschen... Antworten
Ich bin durchaus kein Fan dieses "Idols", aber ich muss auch sagen, dass ich es etwas komisch finde z.B. in Bangkok, Thailand, einen Monat lang in allen Einkaufszentren mit Weihnachtsmusik konfrontiert zu werden, bei einer Christlichen Bevoelkerung von vielleicht 2%. Was man nicht alles tut, weil es Mode sein soll. Antworten
Todesstrafe bei Abkehr vom Islam.... Gerechte Strafe allahs für die Juden (wofür eigentlich).... Homosexualität ist abartig.... Zu all dem haben 57% der Schweizer am 19. November NEIN gesagt. Ich habe kein Problem mit Synagogen und tibetischen Klöstern in der Schweiz. Warum aber mit Minaretten? Die Antwort steht da oben. Antworten
Hassprediger vom Islam, Hassprediger und Lügner, die sich als "weltoffene" Schweizer bekennen - Wohin führt das Ganze? Seit G. W. Bush Junior und Bin Laden sind wir praktisch im Mittelalter gelandet. Hoffentlich gibt es in der Schweiz und anderen Ländern Menschen, die nicht hasserfüllt gegen die eine oder andere Religion sind. Christis Geburt sollte den Frieden bringen und nicht das Gegenteil! Antworten
In was fuer einem Land leben wir denn eigentlich? In einem christlichen oder in einem muslimischen? Diese Frage kann man auch stellen, wenn es darum geht, Minarette in der Schweiz zuzulassen, die um einiges "aufdringlicher sind, als die Christbaeume in Privathaushalten. Ich selbst habe mit beiden Religionen nichts am Hut, doch bin der Meinung, dass dieses fanatische gehabe niemandem nutzt. Antworten
Die Linke darf sich ja nun gerne die Meinung dieses Herrn Al-Qaradawi auf die Fahnen schreiben. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass dieses Weihnachts-Bashing rein gar nichts mit unserer Minarett-Abstimmung zu tun hat. Seit über einem Jahrzehnt schon ist Al-Qaradawi am hetzen.... Und das es gemässigte Moslems und islamische Regierungen nicht wagen ihre Stimme zu erheben, ist auch fatal. Antworten
Auch Muslime sollten endlich begreifen, dass Götter oder Allah nur Erfindungen von Menschen aus grauer Vorzeit sind, wo man noch glaubte, ein Gewitter sei nun die Strafe irgend eines Gottes für irgend was usw...Wir streiten also über Fantasy-Figuren und das macht das Ganze für viele so lächerlich und daneben. Hört endlich auf, solchen Unsinn zu missionieren. Jesus lebte immerhin... Antworten
Und wir müssen uns nach solchen Worten überlegen, ob wir in der Schweiz nicht ein generelles Einreiseverbot für Ayatollas, Mullahs, Muftis, etc. und ein Verbot der Verbreitung des Islams, sowie ein Berufsverbot für alle islamischen Kleriker erlassen. So wie die bestimmen was bei ihnen läuft, so bestimmen wir was bei uns läuft! Die nächste Initiative ist bereits vorprogrammiert. Antworten
unsere anhänger multikulti-toleranz-religion werden diesen artikel geflissentlich meiden oder nicht wahrnehmen oder gar verdrängen, sie sind genauso intolerant wie die andern religionsgemeinschaften. man muss nicht religiös sein, um seine identität oder den kulturellen hintergrund verteidigen zu dürfen. es genügt, die augen offen zu halten. Antworten
ach wenn doch ein helles köpfchen in der christlichen welt aufstehen und predigen würde mit den worten (z.b.) : "warum geht ihr in länder wie die malediven oder ägypten, wo christen verfolgt und getöten werden wegen ihres glaubens? warum habt ihr gemeinschaft mit denen, die euch verfolgen und als ungläubige hunde bezeichnen? (lies den koran was über christen steht). warum geht ihr kebap essen?" Antworten
Das mit den Christbaeumen in muslimischen Laendern hat natuerlich schon was. Ich lebe in einem solchen Land und es ist schon ueberraschend, wie liberal man ist. Frueher war das anders: Als Ramadan ueber Weihnachten war, mussten alle christlichen Weihnachtssachen in den Shopping centers abgebaut werden. Trotzdem, ich glaube schon, dass es einfacher ist, ein Moslem in der CH zu sein. Antworten
Ich als Muslim habe Freude daran mitanzusehen, wie in meiner Umgebung die Geburt und Verehrung zu einem unserer gemeinsamen Glaubenstragenden Propheten, der als WORT GOTTES ( aus dem Koran Sure 3, 45, Rudi Paret ) zu uns gesandt wurde, gezollt wird. Nur Schriftgelehrte ( Matthäus 23,13) wollen dies nicht wahr haben. Wer fürchtet Gott, dass er gegen seine Gesandten und Gemeinde wettert? Antworten
Was al-Qaradawi rausläst, ist natürlich dumme Polemik. Er soll mal zeigen, wo genau in einem streng islamischen Land mit Christbäumen Weihnachten gefeiert wird, wo doch in diesen Ländern fast nur Muslime leben. Und seit wann brauchen Muslime Minarette, um die eigenen Riten durchzuführen. Und dann noch: Todesstrafe für die Abkehr vom Islam ! Alles klar, wohin die Reise im Islam geht ? Antworten
Tja, mein lieber Youssef (von Josef?), da kannste mal sehen, wie es uns so geht, aber keine Sorge, Weihnachten geht vorbei und damit auch die Weihnachtsbäume... Bei den Minaretten in den christlichen Ländern ist das nicht, aber das ist wahrscheinlich auch etwas gaaanz anderes, gelle? Na dann in diesem Sinne, besinnliche Tage... Antworten
Stimmt, sie leben ihn einem muslimischen Land und wir in einem christlichen. Warum aber Weihnachtsfeiern, welche schliesslich nur temporärer Natur sind, verboten, aber Minarette, die für die Ewigkeit gebaut werden, erlaubt sein sollen, erschliesst sich mir nicht restlos... Antworten
Al-Qaradawi hat recht! Er hat die gleichen Ängste (Identitätsverust) wie viele Europäer. Der einzige Unterschied ist, dass in Europa bereits Millionen von Muslimen leben, während man in Qatar die Christen wohl an einer Hand abzählen kann. Wenn gleich viele Millionen Christen im nahen Osten leben wie Muslime in Europa, dann können wir ja wieder über den Bau von Minaretten abstimmen. Antworten
Da malt der muslimische Gelehrte aber eine riesengrosse 2 auf die Rücken unserer toleranzsüchtigen Multikulturellen! Dies wird wohl dem einen oder anderen unserer Minarett-Anhänger schon zu denken geben, ob wir in der Schweiz wirklich alles und jeden mit dem roten Galateppich empfangen müssen. Antworten
Dieser Mann erzählt das selbe wie Ulrich Schlüer und Herr Wobmann. Einfach von der anderen Seite. Die Frage ist: Zu was führt dieser Religionszwist? Es ist ein Spiel mit dem Feuer, in dem wir uns befinden. Sind wir auch wirklich darauf vorbereitet, liebe SVP? Ich meinerseits habe weder Zeit noch Lust für solche unsinnigen Auseinandersetzungen; ich muss hart arbeiten und meine Familie ernähren!! Antworten

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Hans V ögtlin
Al- Quaradawi, der als Holocaust - Beschöniger unerträglich ist und als aggressiver Anti - Christ mit seinen feindseligen Aeusserungen ja nicht nur bei uns auf Aberwillen stösst, dieser Heer - Rufer eines angriffigen Islams hat in einem Punkt recht: Nämlich in seinem Aerger über Geschäftsinhaber in muslimischen Ländern, die über Weihnachten mit christlichem Tand sich bereichern wollen. Antworten