Angriff auf Tanklaster: 30 friedliche Dorfbewohner starben
Aktualisiert am 17.09.2009 3 Kommentare
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Neben 30 friedlichen Menschen kamen auch 69 bewaffnete Taliban-Kämpfer um. Die vom afghanischen Präsidenten Hamid Karzai eingesetzte Kommission bezeichnete die Bombardierung als einen Irrtum. Zugleich wirft sie den Taliban vor, friedliche Dorfbewohner in die Falle gelockt zu haben. Dies sei «unmenschliches Verhalten» gewesen.
Der deutsche Oberst Georg Klein hatte den Luftschlag angeordnet, nachdem die Tanker von Taliban gekapert worden waren. Als die Bomben trafen, waren zahlreiche Zivilpersonen dabei, Benzin aus den im Schlamm des Flusses Kundus feststeckenden Lastwagen abzuzapfen.
Unter den Menschen, die bei dem Luftschlag verletzt wurden, waren neun Zivilpersonen und elf Taliban, heisst es im Bericht der Untersuchungskommission weiter. (raa/ap)
Erstellt: 17.09.2009, 15:34 Uhr
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3 Kommentare
Der Westen wird wie Russland seinerzeit,unverichterter Dinge,sich aus Afghanistan zurückziehen müssen. Leider sind dann auf beiden Seiten unzählige Menschen gestorben,viele verletzt worden.Stellen wir uns nur mal die fürchterlichen Verletzungen vor,die Menschen in einem solchen unsinnigen Krieg erleiden.Hauptsache,die Waffenfabrikation läuft,die Kassen klingeln.Darum gibt es immer wieder Kriege. Antworten




Res Zaugg
Wie werden in Afghanistan Zivilpersonen und Taliban unterschieden? Sind Personen welche gerade zufällig keine Waffe tragen Zivilisten? Da die Taliban keine Uniformen tragen, kann man den Opfer nicht ansehen, ob diese Zivilisten oder Kämpfer waren. Im Zweifelfsfall werden diese je nach Blickwinkel den einen oder anderen zugeordnet. Antworten