Bomben-Terror in Pakistan – Zahl der Opfer steigt

Aktualisiert am 04.09.2010

Bei einem Selbstmordanschlag auf schiitische Gläubige in der Stadt Quetta ist die Zahl der Todesopfer auf 64 gestiegen. Zuvor hatte im Norden des Landes ein Mann ein Attentat verübt.

Erste Hilfe: Nach der Detonation schleppen Männer einen Verletzten.

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Bild: Keystone

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Einen Tag nach einem Selbstmordanschlag auf schiitische Gläubige in Pakistan ist die Zahl der Todesopfer auf 64 gestiegen. Polizeisprecher Mohammed Sultan erklärte am Samstag, 150 Menschen seien bei der Bluttat in der Stadt Quetta verletzt worden. Einige seien noch immer in kritischem Zustand. Zu dem Anschlag bekannten sich die Taliban.

Rund 450 Gläubige hatten sich anlässlich des sogenannten El-Kuds-Tages in der Hauptstadt der Provinz Balutschistan versammelt, an dem Schiiten ihre Unterstützung für die Palästinenser demonstrieren. Der Selbstmordattentäter sprengte sich mitten in der Gruppe der Demonstranten in die Luft.

Kurz zuvor hatte sich auch in der Stadt Mardan im Nordwesten des Landes ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt und einen weiteren Menschen getötet. Ziel des Anschlags war eine Moschee der Ahmadi-Sekte in der Stadt Mardan. (raa/mrs/afp)

Erstellt: 03.09.2010, 15:18 Uhr

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