Ausland

Der Blutzoll der Briten in Afghanistan

Aktualisiert am 08.12.2009 1 Kommentar

In Afghanistan ist am Montag der 100. britische Soldat seit Beginn des Jahres getötet worden. Und noch im Dezember will London hunderte weitere Soldaten dorthin schicken.

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Laut dem britischen Verteidigungsministerium wurde der Soldat bei Gefechten in der Unruheprovinz Helmand durch Kugeln getötet. Damit kamen seit dem Beginn des Einsatzes am Hindukusch im Jahr 2001 insgesamt 237 britische Soldaten ums Leben. Premierminister Gordon Brown erklärte, jeder Verlust in Afghanistan sei eine «wahre und persönliche Tragödie». «Wir werden jene, die für unser Land starben, nie vergessen», so Brown.

Ihr Andenken zu ehren bedeute, so Brown weiter, den Weg in Afghanistan beizubehalten und die Mission zu vollenden. Grossbritannien hat in Helmand 9000 Isaf-Soldaten stationiert, die gegen Aufständische kämpfen und bei der Ausbildung der afghanischen Sicherheitskräfte helfen.

Brown hatte jüngst angekündigt, im Dezember 500 weitere Soldaten nach Afghanistan zu entsenden. In der britischen Bevölkerung schwindet die Zustimmung zu dem Einsatz jedoch zusehends. Die Regierung sieht sich unter anderem mit Vorwürfen konfrontiert, die Soldaten in Afghanistan seien schlecht ausgerüstet. (raa/sda)

Erstellt: 08.12.2009, 09:13 Uhr

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1 Kommentar

oliver keller

08.12.2009, 12:33 Uhr
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Ich hoffe, dass hinter dem ganzen Debakel so etwas wie eine Strategie steckt. Vielleicht die, dass die Taliban in die Ecke gedrängt werden, um ihnen gegenüber eine bessere Verhandlungsposition zu erlangen. Dieser Krieg wird nie "gewonnen" werden können und wird wie alle andern Kriege durch die öffentliche Meinung gestaltet. Antworten



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