«Der Einmarsch in Syrien wird kein Picknick»

Bodenoffensiven in seinem Land hätten globale Auswirkungen, warnte Syriens Machthaber Bashar al-Assad an die Adresse von Saudiarabien und der Türkei.

«Wer sagt den Terroristen, sie sollen das Feuer einstellen?» Syriens Machthaber Bashar al-Assad. (13. Februar 2016)

«Wer sagt den Terroristen, sie sollen das Feuer einstellen?» Syriens Machthaber Bashar al-Assad. (13. Februar 2016) Bild: Keystone

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Syriens Machthaber Bashar al-Assad hat die Türkei und Saudiarabien vor einem Einfall in sein Land gewarnt. Eine Entsendung von Truppen nach Syrien würde kein «Picknick» sein, sagte er am Montagabend in Damaskus. Jegliche Bodenoffensive würde zudem «globale Auswirkungen» haben.

Zu der vergangene Woche erreichten Einigung zwischen den USA, Russland und anderen Weltmächten auf eine vorübergebende Einstellung der Feindseligkeiten sagte Assad: «Waffenruhen kommen zwischen Armeen und Staaten vor, aber niemals zwischen einem Staat und Terroristen.»

«Wer wird die Terroristen bestrafen?»

Anschliessend fügte er hinzu: «Sie sagen, dass sie eine Waffenruhe innerhalb einer Woche wollen. Alles klar, aber wer wird mit einer Terrororganisation sprechen, wenn sie sich weigert, das Feuer einzustellen? Wer wird sie bestrafen?»

Stundenlang hatten Diplomaten der Internationalen Syrien-Unterstützergruppe in der Nacht zum Freitag in München beraten, um Fortschritte hinsichtlich der Krise zu bewirken. Sie einigten sich schliesslich darauf, dass binnen einer Woche zumindest vorübergehend eine Feuerpause eingehalten werden solle. (chk/AP)

Erstellt: 16.02.2016, 05:39 Uhr

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