Die Bierbrauerei, die Ruanda Hoffnung bringt
Aktualisiert am 04.02.2011 3 Kommentare
In der Hauptstadt von Ruanda, Kigali, ist mit der Brauereigruppe Bralirwa erstmals ein Unternehmen an die Börse gegangen. Der Verkauf von 25 Prozent der Anteile an Bralirwa sei erfolgreich abgeschlossen, erklärte die Investmentbank Renaissance Capital am Donnerstagabend. «Die Transaktion markiert die formale Eröffnung der Rwanda Stock Exchange (RSE), die den Handel in dieser Woche aufgenommen hat.»
Mit dem Börsengang nahm die Brauereigruppe demnach 29,5 Millionen Dollar ein, wie Renaissance Capital mitteilte. Die Aktien des Unternehmens waren hoch gefragt: Insgesamt seien sie dreifach überzeichnet gewesen, die Tranche für ausländische Investoren sogar fünffach.
94 Prozent des Biermarktes
«Der Erfolg des Börsengangs von Bralirwa wird den Weg für die Entwicklung der ruandischen Kapitalmärkte insgesamt und für eine Vielzahl weiterer möglicher Börsengänge in der Region ebnen», sagte der für das Investmentbanking in Afrika zuständige Manager von Renaissance Capital, Patrick Mweheire.
Bralirwa ist das dritte Unternehmen, das an der Börse in Kigali notiert ist. Zwei kenianische Firmen – die Kenia Commercial Bank und die Nation Media Group – wurden in Kigali zuvor bereits direkt zwischen Banken gehandelt.
Bralirwa (Brasseries et Limonaderies du Rwanda) kontrolliert Schätzungen zufolge 94 Prozent des ruandischen Biermarktes. Die bekanntesten Marken der Brauerei sind Primus und Mutzig. Der Konzern stellt zudem Limonaden her, ist Abfüller von Coca Cola und darf unter Lizenz das irische Bier Guiness brauen. Die restlichen 75 Prozent sind in Besitz des Brauereikonzerns Heineken. (HEIN 38.66 -0.04%) (oku/sda)
Erstellt: 04.02.2011, 12:54 Uhr
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3 Kommentare
Man muss den Artikel bis zum Schluss lesen: 75 % gehören Heineken! Es ist Heineken, welches in Afrika neue Märkte bearbeitet. Hemmungslos wird Alkohol produziert und verkauft in Ländern ohne Prävention, ohne Gesundheitspolitik. Die gleiche Alkohollobby schlägt dann den afrikanischen Ministern unwirksame Massnahmen vor, die sie als Prävention betiteln. Hoffnung für Ruanda sieht anders aus! Antworten
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.






