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«Die Spitäler werden ständig beschossen»

Der französische Notfallarzt Adrien Marteau erzählt von seiner Arbeit im Nordosten Syriens. Er berichtet von verletzten Kindern, von Schüssen auf Unbewaffnete und von Menschen, die den Mut nicht verloren haben. Mehr...

Interview: Monica Fahmy.

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12 Kommentare

Marcel Bühler

26.01.2013, 18:36 Uhr
Melden 32 Empfehlung 13

Mag sein, dass die Regierungstruppen und regierungstreue Milizen skrupellos gegen Aufständische und ihre Unterstützer vorgehen. Umso weniger ist es zu verstehen, dass westliche Länder den Aufstand unterstützen und das Leiden der Bevölkerung verlängern, nur weil man ein missliebiges Regime aus geopolitischen Gründen abservieren will. Ob es nach Assad besser sein wird, ist sowieso höchst fraglich! Antworten


ralph kocher

26.01.2013, 17:37 Uhr
Melden 12 Empfehlung 4

Das Global Business hat wohl anderes im Sinn als dort zu helfen. Da werden lieber anderweitig Milliarden (Billions!) verdroschen, welche unisono nie mehr auftauchen. Scheint korrekt zu sein, nichts zu tun. Von wem ging die Floskel "political correctness" wirklich aus? Welcher Hotspot entscheidet diesbezüglich? Was stimmt da nicht? Weswegen definiert man Syrien nicht als Top Dog? WER sitzt am Desk? Antworten


Michael Bloom

26.01.2013, 14:46 Uhr
Melden 31 Empfehlung 15

Was soll jedesmal diese blöde Feststellung oder Frage, ob Frauen und Kinder in einem Konflikt umkommen? Ist es denn OK, wenn Männer, junge und alte, umkommen? Wo bleiben arabische / islamische Nothilfeaktionen, wo bleiben die Hilfs-Flotillas unserer friedensbewegten linken Tofu-"Inteligenzia"? Da sie so sehr mit Israel und Boykottforderungen beschäftigt sind, bleibt ihnen für Syrien keine Zeit. Antworten


ralph kocher

26.01.2013, 17:51 Uhr
Melden 6 Empfehlung 11

@ Bloom: ES hat damit zu tun, weil man die Hisbollah nicht definieren will. Denn man habe genug zu tun mit Revoluzzern (Arabellion) und militanten Islamisten, welche nicht zu verärgern sind. Israel wird von der neuevangelikalen Lobby, vorwiegend aus desillusionierten reichen Gegenden gesponsert; anbei man hier die Rechte dazuzählen kann. Linke sind eher säkular, also weniger arabelisk eingestellt.


Ronnie König

26.01.2013, 14:35 Uhr
Melden 35 Empfehlung 7

Hier ein Bericht eines Helfers vor Ort. Es zeigt sich, dass viel Propaganda gemacht wird, denn die die dort waren berichten vor allem von einer grausamen Regierung. Dass es wohl unter den Rebellen nicht nur anständige Kämpfer hat dürfte mittlerweile jedem klar sein. Die wahren Helden sind jene die die Opfer unter schwersten Bedingungen versorgen. Ihr Leben für etwas Menschlichkeit riskieren. Antworten


Wolfgang Fischer

26.01.2013, 21:53 Uhr
Melden 22 Empfehlung 6

Auch ich habe Respekt vor der Arbeit dieses Herrn; er hat sicher viele Menschenleben gerettet.
Aber als neutralen Informaten kann man ihn nicht betrachten: es ist voellig offensichtlich, dass er sich auf eine Seite geschlagen hat, und nur die Gewaltanwedung der Regierungstruppen erwaehnt, als ob die Rebellenarmee unbewaffnet waere und es auf der andern Seite keine Opfer gaebe.


Fritz Ruettimann

26.01.2013, 14:07 Uhr
Melden 67 Empfehlung 7

Die Notfallärzte und Helfer von MSF verdienen grössten Respekt für das was sie in Kriesengebieten tun um zu helfen. Antworten


Rudolf Kupper

26.01.2013, 13:46 Uhr
Melden 38 Empfehlung 13

Wieviele Konflikte haben nicht die Amerikaner in den letzten Jahren entweder selber losgetreten oder als Geburtshelfer unterstützt! Überall wurden Demokratie und Freiheit versprochen, und überall herrschen heute Bürgerkriege oder bürgerkriegsähnliche Zustände, überall Korruption, überall Flüchtlingselend, Tod und Verwüstung. Dabei hätten die Amerikaner weiss Gott genug eigene Probleme zu lösen! Antworten


Gianni Dal Pont

26.01.2013, 13:11 Uhr
Melden 28 Empfehlung 4

?n Mardin sprechen die Einheimischen und Medien davon , dass die Grenzstaedte seit langem unter kompl. Kontrolle der " friedlichen Freiheitskaempfer " seien . Sie plündern gem . Tagionline Bericht , ganze Fabriken , Haushalte , um Sie in der Türkei wieder aufzustellen und dies ohne ein Opfer zu beklagen gemaess dem ?nformationsbüro in London . Nur die Spitaeler sind nicht unter Kontrolle ? Antworten


Klaus Schweizer

26.01.2013, 13:04 Uhr
Melden 28 Empfehlung 27

Die arabische Welt zeigt wieder einmal, was sie am besten kann. Sei es in Syrien, Ägypten, Irak, Libanon, Libyen, Tunesien, Sudan, Mauretanien, Bahrain, Jemen, etc. etc.
Ob das was mit dem kulturellen Hintergrund zu tun hat?
Antworten


Peter Moser

26.01.2013, 12:37 Uhr
Melden 37 Empfehlung 6

Der Wahrheit halber sei bemerkt, dass die US-Regierung die in Syrien kämpfende
„Al-Nusra-Front“ im Dezember 2012 auf ihre Terroristenliste setzte.
Antworten


Peter Andrée

26.01.2013, 13:38 Uhr
Melden 11 Empfehlung 8

Ja und... Wer´s noch nicht gelernt hat, aber die US-Regierung ist in dieser (und einigen anderen) Beziehungen nicht der zuverlässigste Partner. Auf dergleichen Listen steht vieles geschrieben, was sich als bloßes Gerücht oder gar Lüge herausgestellt hat. Daher ist in diesem Zusammenhang wohl "Wahrheit" ein unzutreffender Begriff.
Vielleicht eher "die US-Regierung vermutet das...."



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