Grossbritannien untersucht Foltervorwürfe
Aktualisiert am 06.09.2011 3 Kommentare
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In Grossbritannien werden Vorwürfe untersucht, der britische Geheimdienst habe bei der Zusammenarbeit mit Libyens früherem Machthaber Muammar al-Ghadhafi die Folter von mutmasslichen Extremisten in Kauf genommen.
Eine von der Regierung im vergangenen Jahr zum Verhalten der Dienste eingesetzte unabhängige Untersuchungskommission kündigte gestern an, den Anschuldigungen nachzugehen. «Wir werden uns so schnell wie möglich um Informationen der Regierung und der Nachrichtendienste bemühen», hiess es in einer Mitteilung.
Cameron: «Relevante Vorwürfe»
Der konservative Premierminister David Cameron sagte, es gebe «relevante Vorwürfe», dass die Zusammenarbeit der Geheimdienste unter der vorherigen Labour-Regierung zu eng gewesen sei.
Der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch zufolge deuten nach dem Machtwechsel in Libyen gefundene Dokumente auf eine enge Zusammenarbeit britischer und US-Geheimdienste mit libyschen Diensten hin. Die Vorwürfe werfen ein Schlaglicht auf die Praxis der USA unter der Regierung von George W. Bush, Verdächtige an andere Staaten für Befragungen auszuliefern. Menschenrechtsgruppen warnten vor Folter in diesen Ländern.
(ami/sda)
Erstellt: 06.09.2011, 06:50 Uhr
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3 Kommentare
Die berühmten "doublestandards": die verlogene Moral, das Pochen auf Menschenrechte, das Vorführen sog. Diktatoren, die dann aber gut genug sind "Drecksarbeit" für die lieben Freunde verrichten zu dürfen, die man ihnen dann nachher unter die Nase reibt. Aufgepäppelte und hofierte Despoten werden zu Feinden, frühere Feinde werden zu temporären Verbündeten. Machtpolitik vom Feinsten - Kompliment! Antworten
in diesem Brief steht nichts das diesen Vorwurf unterstützt- im Gegenteil- .
Was haben die Menschenrechtler da gefunden? Ist das alles?
Mit DIESEM Dokument kommen sie nirgends hin- jeder Anwalt wird sie auslachen... also weitersuchen und gründeln...
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