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«Ich kann nur hoffen, dass dieses Kind nicht vergeblich gestorben ist»

Aktualisiert am 01.06.2011

US-Aussenministerin Hillary Clinton hat sich zum Foltertod eines 13-jährigen Syriers geäussert. Sie greift die Regierung Assads ungewöhnlich scharf an.

Unterstützt den Wandel in Syrien: US-Aussenministerin Hillary Clinton. (Video: Reuters)

Hamza Ali al-Khatib.

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Der Aufstand in Syrien

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Präsident Assad hat Panzer und Soldaten in verschiedene Ortschaften Syriens geschickt.

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Der Wille, den reformwilligen Demonstranten zuzuhören, sei den Behörden völlig abhandengekommen, sagte US-Aussenministerin Hillary Clinton. «Ich kann nur hoffen, dass dieses Kind nicht vergeblich gestorben ist und dass die Regierung die Brutalität stoppt und den Übergang zu einer echten Demokratie einleitet», sagte Clinton in Washington. Die Position der syrischen Regierung lasse sich mit jedem ablaufenden Tag schwerer halten. Auf der anderen Seite würden die Forderungen der Demonstranten für einen Wandel stärker.

Syrische Aktivisten hatten am Wochenende eine Facebook-Seite im Gedenken an einen 13-jährigen Jungen ins Leben gerufen, der ihren Angaben zufolge von Sicherheitskräften in Daraa gefoltert und getötet wurde. Die Regierung in Damaskus äusserte sich bisher nicht zu den Vorwürfen.

Das UNO-Kinderhilfswerk Unicef teilte mit, bei den Demonstrationen in Syrien seien mindestens 30 Kinder von Sicherheitskräften erschossen worden. Zwar könnten die genauen Umstände nicht überprüft werden, erklärte Unicef in New York. Es gebe aber Videobilder, die etwa gefolterte Minderjährige zeigten.

Zweifel an Amnestie

Seit Monaten gehen in ganz Syrien immer wieder Gegner von Präsident Bashar al-Assad auf die Strasse. Sie fordern ein Ende seiner elfjährigen Herrschaft und demokratische Reformen. Sicherheitskräfte haben mehrfach versucht, die Demonstrationen gewaltsam niederzuschlagen und dabei über 1000 Menschen getötet und festgenommen.

Assad hatte eine Generalamnestie für alle Mitglieder politischer Bewegungen erlassen. Die Opposition kritisierte die Amnestie als unzureichend und verspätet. Auch Clintons Sprecher Mark Toner äusserte sich skeptisch. Assad habe in den vergangenen Wochen und Monaten «viel gesagt», aber wenig getan.

(jak/sda)

Erstellt: 01.06.2011, 07:33 Uhr

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