Ausland

Iran entlässt US-Wanderer in Schweizer Obhut

Aktualisiert am 21.09.2011 10 Kommentare

Die beiden im Iran wegen Spionage und illegaler Einreise verurteilten US-Bürger sind frei. Das Gericht hatte der Kaution von einer Million Dollar zugestimmt. Schweizer Diplomaten kümmern sich nun um sie.

Die Guten Dienste der Schweiz: Die Limouisine von Botschafterin Livia Leu auf dem Weg zu den freigelassenen Amerikanern.

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Bild: Reuters

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Die wegen Spionage und illegaler Einreise im Iran verurteilten US-Bürger Josh Fattal und Shane Bauer sollen laut ihrem Anwalt nach zwei Jahren Haft noch heute freikommen. Zuvor hätten Gerichte einer Haftentlassung seiner Mandanten gegen eine Kaution von einer Million Dollar zugestimmt, sagte Masud Shafiei. Woher das Geld stammt, teilte er nicht mit.

Er wolle sich nun auf den Weg in die Teheraner Haftanstalt Ewin machen, um sich dort mit den zwei Inhaftierten zu treffen und die notwendigen Schritte für deren Freilassung einzuleiten, erklärte er. Demnach werden Fattal und Bauer in die Obhut schweizerischer Diplomaten entlassen, die die Interessen der USA im Iran vertreten.

Fattal und Bauer sowie dessen Verlobte Sarah Shourd waren im Juli 2009 im irakisch-iranischen Grenzgebiet festgenommen worden. Sie wiesen die gegen sie erhobenen Vorwürfe zurück und erklärten, in dem Gebiet lediglich gewandert zu sein und die Grenze wenn überhaupt nur versehentlich überquert zu haben. Shourd kam im September vergangenen Jahres gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 500'000 Dollar frei. (kpn/dapd)

Erstellt: 21.09.2011, 14:02 Uhr

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10 Kommentare

Rita Vögeli

21.09.2011, 15:10 Uhr
Melden 9 Empfehlung

dieser Fall beweist wieder einmal wie paranoid dieses Regim ist:
Eichhörnchen und Geier als israelische Spione, Wanderer als Spione- .
Obwohl ich finde diese Wanderer waren Idioten sich dorthin zu wagen, war die Anklage doch hirnverrückt.
Wie wäre es wenn wir alle chiesischen, russischen und iranischen Turisten, Wanderer, Kletterer, als Spione verhaften würden?
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