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Iran soll Uran verdreifacht haben
Aktualisiert am 24.02.2012 16 Kommentare
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Der Iran forciert laut einem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA sein umstrittenes Atomprogramm. Das Land habe seine Kapazitäten zur höherprozentigen Anreicherung von Uran verdreifacht, hiess es in einem am Freitag in Wien veröffentlichten Bericht.
Die IAEA habe «weiter ernsthafte Sorgen wegen der möglichen militärischen Dimensionen des iranischen Atomprogramms», hiess es weiter. Ausserdem fehle der Atomenergiebehörde eine glaubhafte Erklärung Teherans für verschwundenes Uranmetall.
Keine Einigkeit
In dem Bericht ist ausserdem von «schweren Differenzen» die Rede, die zum Scheitern ihrer beiden letzten Missionen im Iran geführt hätten. In der Frage nach dem richtigen Ansatz, mit dem sich die Unklarheiten über das iranische Atomprogramm beseitigen liessen, habe keine Einigkeit hergestellt werden können.
Nach dem IAEA-Bericht hat das Land die Zahl der leistungsfähigen Zentrifungen in der unterirdischen Anlage Fordo verdoppelt und mehr als 100 Kilogramm höher angereichertes Uran hergestellt. Das sei weniger als die Hälfte der Menge, die für einen atomaren Sprengkopf nötig sei.
Angereichertes Uran kann zivilen Zwecken dienen, ist aber auch für den Bau einer Atombombe notwendig. Der Iran will das Material nach eigenen Angaben für die Forschung verwenden.
Drohungen auf beiden Seiten
Der iranische IAEA-Botschafter Ali-Asgar Soltanieh sagte laut der iranischen Nachrichtenagentur Fars, der Bericht beweise die «friedliche Natur» des Nuklearprogramms des Landes. Zudem reflektiere der am Freitag in Wien veröffentlichte Report die Fortschritte, die der Iran in der Nukleartechnologie gemacht habe.
Der Streit über das iranische Atomprogramm hatte sich jüngst verschärft. Die Europäischen Union hat ein Öl-Embargo verhängt und will die Islamische Republik mit dem Ausfall der lukrativen Einnahmen zum Einlenken zwingen.
Der Iran hat seinerseits damit gedroht, die Strasse von Hormus zu blockieren, eine der weltweit wichtigsten Handelswege. Die US-Marine ist mit einem Verband in der Region und hat ankündigt, die Wasserstrasse offen zu halten. In Israel wurde derweil öffentlich über einen präventiven Militärschlag gegen verdächtige Nuklearanlagen im Iran spekuliert. (rub/dapd/afp/sda)
Erstellt: 24.02.2012, 23:12 Uhr
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16 Kommentare
Ah, kapiert, daher dieser Angstmacher-Bericht über auf Zürich fallende Atombomben !
Tja, TA Online, bei mir hats nicht geklappt, ich hab keine Angst gekriegt, sondern mich amüsiert.
Der IRAN ist nun eben eine ATOMMACHT geworden, und diese können bekanntlich tun + lassen, was sie wollen, weil niemand (ausser einigen Spinnern) auf die abwegige Idee kommt, sich mit einer Atommacht anzulegen.
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