Ausland

Israelische Siedler sollen wieder bauen dürfen

Aktualisiert am 01.09.2010

Der israelische Siedlerrat reagiert auf das jünste Attentat von Hamas Aktivisten: Das vorzeitige Ende des Baustopps im Westjordanland wurde angekündigt.

Bauverbot aufgehoben: Jüdische Siedlung in Ost-Jerusalem.

Bauverbot aufgehoben: Jüdische Siedlung in Ost-Jerusalem.
Bild: Keystone

Friedensverhandlungen: Nach fast zweijähriger Unterbrechung unternehmen Israel und die Palästinenser einen neuen Anlauf.

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Das israelische Radio meldete am Mittwoch, die Bauaktivitäten sollten nach Willen des Siedlerrats schon am Abend wieder aufgenommen werden.

Mitglieder der radikal-islamischen Hamas-Organisation hatten am Dienstagabend in der Nähe von Hebron das Feuer auf ein israelisches Fahrzeug eröffnet. Dabei kamen zwei Männer und zwei Frauen ums Leben.

Tote identifiziert

Nach israelischen Medienberichten handelt es sich bei den Toten um ein Ehepaar aus der Siedlung Beit Chagai sowie zwei Einwohner der Siedlerhochburg Kiriat Arba. Das Ehepaar hinterlässt nach israelischen Medienberichten sechs Kinder im Alter von fünf bis 24 Jahren. Die Opfer sollten am Vormittag begraben werden.

Am 26. September endet ein auf zehn Monate befristeter Baustopp Israels im Westjordanland. Die Palästinenser haben gedroht, die neuen Friedensgespräche mit Israel sofort wieder abzubrechen, sollten die Bauaktivitäten nach diesem Tag wieder aufgenommen werden. Die israelische Regierung hat bislang keine Bereitschaft zu Verlängerung des Moratoriums gezeigt. (mrs/sda)

Erstellt: 01.09.2010, 08:23 Uhr

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