Kontakt zu neuem Gaza-Hilfsschiff abgerissen
Die «Rachel Corrie» in einem Hafen in Libyen. (Bild: Keystone )
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Wie eine Sprecherin der Bewegung Free Gaza mitteilte, konnten die Auftraggeber keinen Kontakt mehr zu dem irischen Frachter «Rachel Corrie» herstellen. «Wir vermuten, dass es sich um einen Sabotageakt der Israelis handelt», sagte die Sprecherin in Jerusalem. Sie hoffe, dass die Verbindung rechtzeitig wieder hergestellt werden könne, um die Besatzung über einen geplanten Zwischenstopp zu informieren.
Das Schiff solle möglichst in einen Hafen umgeleitet werden, damit Journalisten zur Begleitung an Bord kommen könnten. Auf diese Weise solle jeder Angriff gegen den Frachter und seine Passagiere verhindert werden. An Bord der «Rachel Corrie» sind 15 Menschen, darunter Gaza-Aktivisten aus Irland und Malaysia. Unter ihnen ist eine Nobelpreisträgerin und ein ehemaliger ranghoher UNO-Vertreter.
Gewaltsamer Stopp
Am Donnerstagnachmittag war der Frachter laut Organisation rund 400 Kilometer von dem Ort entfernt, wo am Montag israelische Soldaten sechs Schiffe der «Free Gaza»-Flotte mit Gewalt stoppten. Neun Menschen wurden dabei getötet. Die «Rachel Corrie» sollte ursprünglich am Samstag die Küste des Gazastreifens erreichen. (jak/sda)
Erstellt: 04.06.2010, 11:52 Uhr
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