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Kurden strömen in Scharen an die Wahlurnen

Die Behörden melden nach den Präsidentenwahlen in den kurdischen Provinzen des Irak eine rekordhohe Beteiligung.

78,5 Prozent der 2,5 Millionen Wahlberechtigten haben sich an den Wahlen beteiligt. Besonders hoch lag die Beteiligung mit 85,9 Prozent in der Provinz Dohuk. Das teilte die Kommission am Samstag unter Berufung auf vorläufige Auswertungen mit. Die drei Kurdenprovinzen Dohuk, Erbil und Suleimanija geniessen eine weitgehende Autonomie.

Die Wahllokale waren eine Stunden über die ursprünglich genannte Schlusszeit hinaus geöffnet geblieben. Zur Begründung führte die Wahlkommission an, die Namen mancher Wähler seien nicht auf den offiziellen Listen verzeichnet gewesen seien.

Schlangen vor den Wahllokalen

Schon vor Öffnung der Wahllokale hatten sich in der Kurdenregion im Norden des Landes lange Schlangen gebildet. Die Wiederwahl von Präsident Massud Barsani galt als sicher, beim Rennen um die 111 Parlamentssitze wurden allerdings Verluste für die Regierungskoalition erwartet.

Mit endgültigen Ergebnissen wird erst in einigen Tagen gerechnet, da alle Stimmzettel zunächst in Erbil gesammelt und dann zur Auszählung nach Bagdad gebracht werden sollen. (oku/sda)

Erstellt: 25.07.2009, 23:17 Uhr

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