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«Nichts kann die Atomarbeit des Irans stoppen»

Aktualisiert am 22.02.2012 15 Kommentare

Die Inspektoren der IAEA bezeichnen die jüngste Mission im Iran als gescheitert. Ayatollah Khamenei bekräftigt derweil die Wichtigkeit des Nuklearprogramms – und äussert sich zur Atombombe.

Pocht auf den Widerstand des Irans: Ayatollah Ali Khamenei.
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Atomstreit mit dem Iran

Atomstreit mit dem Iran
Iran und die Atomenergie: Schon in den 1960er-Jahren wurde das Ziel, Kernkraft zur Energiegewinnung zu nutzen, formuliert.

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Nach der Abreise des Expertenteams der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA aus dem Iran hat Teheran bekräftigt, an seinem Atomprogramm festzuhalten. «Nichts, und keine Hürde, kann die Atomarbeit des Irans aufhalten», sagte der geistliche Führer des Irans, Ayatollah Ali Khamenei, bei einem Treffen mit Vertretern der iranischen Atombehörde. Das Programm müsse «entschieden und ernsthaft» vorangetrieben werden, «trotz des Wirbels des Westens».

Die Inspektoren der IAEA hatten kurz zuvor ihre jüngste Mission im Iran für gescheitert erklärt. Der Iran hatte den Experten den Zugang zu einer militärischen Anlage verweigert. Nach Erkenntnissen der IAEA haben iranische Wissenschaftler zumindest bis 2010 die Entwicklung eines nuklearen Sprengkörpers vorangetrieben.

Khamenei bekräftigte dagegen, der Iran strebe nicht nach Atomwaffen. Diese seien «gegen unseren Glauben», sagte er. «Wir betrachten Atomwaffen als eine grosse Sünde.» Khamenei. Die Atomfrage sei nur ein Vorwand für die Sanktionen gegen den Iran. «Das Hauptproblem ist die Unabhängigkeit und der Widerstand des Iran und dass wir diese Position beibehalten», sagte der Ayatollah.

Russische Warnung

Derweil mahnte Russland nach dem enttäuschenden Fazit der IAEA zur Zurückhaltung. Das Aussenministerium warnte vor «voreiligen Schlüssen» aus der Weigerung des Iran, dem Expertenteam den Zutritt zu einer verdächtigen Militäranlage zu erlauben.

Die IAEA habe das Objekt südöstlich von Teheran bereits in der Vergangenheit kontrolliert. Gleichzeitig rief Moskau Teheran dazu auf, verstärkt mit der IAEA zusammenzuarbeiten. (kpn/sda)

Erstellt: 22.02.2012, 18:08 Uhr

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15 Kommentare

Jürg Bühler

22.02.2012, 18:07 Uhr
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Und da gibt es immer noch Id..en die glauben, dass Iran nicht A-Bombe anstrebt und dass man mit ihnen verhandeln kann. Sogar die IAEA scheint nun klar zu sehen, dass es mit dem Iran nicht vorwärts geht und die alles dran setzen A-Bomben zu erlangen. Eine andere Erklärung gibt es nicht, denn wirtschaftlich macht es keinen Sinn, wenn sogar bei uns von dieser Technologie Abstand genommen wird. Antworten


Anastasia-Margarita Vaska

22.02.2012, 18:55 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Das was Khameini jetzt denkt, das dachten schon Saddam Hussein (Osirak) und Baschar Al-Assad ( Orchard) vor ihm. Antworten



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