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Obama will seine Drohne zurück

Aktualisiert am 13.12.2011 22 Kommentare

Im Zwist um die in Iran niedergegangene CIA-Drohne ist kein Ende absehbar: US-Präsident Obama verlangte offiziell deren Rückgabe. Teheran wertet unterdessen fleissig die darin enthaltenen Daten aus.

1/4 Wurde laut iranischen Angaben abgeschossen: Mitglieder der Revolutionsgarde begutachten die Drohne. (8. Dezember 2011)
Bild: Reuters

   

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Ein Video des iranischen Staatsfernsehens zeigt die Drohne. (Quelle: youtube)

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Im Zwist zwischen dem Iran und den USA um eine vor zwei Wochen auf iranischem Gebiet erbeutete US-Aufklärungsdrohne ist kein Ende absehbar: Die USA wollen die Drohne zurück und der Iran fordert eine Entschuldigung. US-Präsident Barack Obama verlangte vom Iran offiziell die Rückgabe des unbemannten Flugkörpers. Während seiner gestrigen Pressekonferenz mit dem irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki erklärte Obama, man werde sehen, wie die Iraner darauf reagierten.

Aussenministerin Hillary Clinton und Verteidigungsminister Leon Panetta erklärten, sie seien nicht allzu optimistisch, dass der Iran ihrer Forderung nachkommen werde. Clinton sagte, der Weg, den der Iran eingeschlagen habe, sei ein gefährlicher für das Land und die Region.

Für Luftraumverletzung entschuldigen

Der Iran reagierte umgehend auf Obamas Forderung: Der US-Präsident solle sich für die Verletzung des iranischen Luftraums entschuldigen, sagte der Sprecher des iranischen Aussenministeriums, Ramin Mehmanparast.

«Wir fragen Herrn Obama, wie er und die USA darauf reagiert hätten, falls eine Spionage-Drohne ihren Luftraum verletzt hätte», sagte Mehmanparast weiter. Der Iran habe mit der abgefangenen Drohne die USA vor der ganzen Welt erniedrigt. Auf die direkte Frage, ob der Iran die Drohne zurückgeben werde, gab der Sprecher keine klare Antwort.

Auswertung der Daten fast abgeschlossen

Der Iran will die angeblich durch eine Cyberattacke abgefangene US-Drohne behalten und sie für Einblicke in die geheime Technik ausbeuten. US-Verteidigungsminister Panetta erklärte, es sei schwierig einzuschätzen, was der Iran durch die Drohne über US-Spionagetechnik erfahren werde.

Der Iran erklärte, er habe die Auswertung der in der abgestürzten US-Drohne enthaltenen Daten fast abgeschlossen. Die entschlüsselten Informationen sollten genutzt werden, um die Vereinigten Staaten wegen der «Invasion» juristisch zu belangen, sagte der iranische Abgeordnete Parwis Soruri am Montag im Staatsfernsehen. Ingenieure des Landes seien ausserdem zu einem Nachbau des unbemannten Flugkörpers in der Lage. (ami/sda)

Erstellt: 13.12.2011, 09:09 Uhr

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22 Kommentare

Parvaneh Ferhadi

13.12.2011, 09:49 Uhr
Melden 69 Empfehlung

Ist schon klar, dass für die U.S.A. die Eigentumsrechte von zentraler Bedeutung sind. Allerdings müssten sie dann zunächst belegen, dass die Eigentumsrechte der U.S.A. weiterhin bestehen, auch nach illegalem Grenzübertritt und Spionagetätigkeit in einem fremden Land, welche noch dazu der Vorbereitung eines kriegerischen Aktes dient. Da darf der Iran die Drohne wohl einfach konfiszieren. Antworten


victor crea

13.12.2011, 11:33 Uhr
Melden 62 Empfehlung

Wie hat den Krieg gegen Vietnam begonnen ? . Mit einer verlogener provokation im Golf von Tonkin und ohne eine Kriegserklärung (Nixon, KIssinger).Der Krieg gegen Irak dasselbe ( Bush,Rice, Blair, Powel). Und jetzt wird gegen Iran mit H.Clinton , der EU und Israel ein Krieg inszeniert um die amerikanische Kriegswirtschaft anzukurbeln. Dreckiger gehts nicht mehr. Antworten



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