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Rebellenanführer in Nigeria getötet

Nach den schweren Gefechten im Norden des Landes ist nach Polizeiangaben der Anführer der radikalislamischen Aufständischen getötet worden.

Seit Tagen im Bürgerkrieg: Rebellen im Norden Nigerias.

Seit Tagen im Bürgerkrieg: Rebellen im Norden Nigerias.
Bild: Keystone

Der Sektenchef Mohammed Yusuf wurde demnach nach seiner Festnahme am Donnerstag erschossen. Der staatliche Fernsehsender BRTV zeigte Journalisten Bilder der nackten, von Kugeln durchsiebten Leiche. Ausserdem waren auf den Aufnahmen jubelnde Polizisten zu sehen.

Nach Angaben aus Polizei- und Regierungskreisen war Yusuf zuvor in der Islamisten-Hochburg Maiduguri gefangengenommen worden, nachdem Soldaten sein Haus unter Beschuss genommen hatten.

600 Menschen sind gestorben

Bei den Gefechten hatte die Armee in der Nacht zum Donnerstag rund 300 Rebellen getötet, die die von den Behörden als «Taliban» bezeichnet werden. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Kämpfe am Sonntag getöteten Menschen auf mindestens 600.

In Maiduguri befindet sich das Hauptquartier der islamistischen Sekte, die sich den afghanischen Taliban verbunden fühlt und für einen islamischen Gottesstaat im Norden Nigerias kämpft. Nach Polizeiangaben wurde auch der Vizechef der Sekte, Abubakar Shekau, auf der Flucht getötet. (oku/sda/)

Erstellt: 30.07.2009, 23:23 Uhr

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