Russen entdecken Massengräber in Aleppo

Soldaten fanden mehrere Dutzend Leichen mit Spuren von «grauenhafter Folter und Massaker». Die Aufständischen hätten vor ihrem Abzug auch Sprengfallen gelegt.

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Russische Truppen haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in der syrischen Stadt Aleppo Massengräber entdeckt. Sie enthielten die sterblichen Überreste «von mehreren Dutzend Syrern, die grauenhafte Folter und Massaker erlitten», erklärte Ministeriumssprecher Igor Konaschenkow am Montag. Einige der Leichen seien verstümmelt, einige wiesen Schussverletzungen auf, sagte der Generalmajor.

Unterstützt von der russischen Luftwaffe nahmen Truppen des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad und seiner Verbündeten den Ostteil von Aleppo nach wochenlanger Belagerung in diesem Monat wieder ein. Russland entsandte anschliessend Militärpolizisten in die Stadt.

Die Aufständischen hätten dort zahlreiche Sprengfallen und Minen gelegt, die die Zivilbevölkerung gefährdeten, kritisierte Konaschenkow. (rub/sda)

Erstellt: 26.12.2016, 13:22 Uhr

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