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Scheichs im Höhenrausch
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Das mit einer massiven Schuldenkrise kämpfende Emirat Dubai bereitet sich auf eine glanzvolle Feier zur Eröffnung des höchsten Wolkenkratzers der Welt vor. Die genaue Höhe des Gebäudes mit dem Namen Burj Dubai (Arabisch für «Turm von Dubai») blieb bis zuletzt ein gut gehütetes Geheimnis. Mit mehr als 800 Metern hat es seinen nächsten Rivalen Taipeh 101 in Taiwan allerdings schon lange hinter sich gelassen.
Und das Gebäude mit einer glitzernden Fassade aus Metall und Glas weist weitere Rekorde auf: Es hat die meisten Stockwerke und die höchste bewohnte Etage eines Gebäudes weltweit, ausserdem gilt es als das höchste Bauwerk und schlägt damit einen Fernsehmast im US-Staat North Dakota. Auch die Aussichtsplattform im 124. Geschoss setzt neue Massstäbe.
Wohnen und arbeiten für 12'000
Die Arbeiten an dem Wolkenkratzer begannen 2004. Bis Januar 2007 waren 100 Stockwerke fertiggestellt, nach seiner Vollendung hat es nun mehr als 160. Ausser luxuriösen Wohnungen und Büros ist in dem Hochhaus auch ein von Giorgio Armani gestaltetes Hotel untergebracht. Letztlich sollen dort bis zu 12'000 Menschen wohnen und arbeiten.
Am Montag um 20 Uhr Ortszeit wird Scheich Mohammad Bin Rashid al-Maktoum, Dubais Herrscher, persönlich die Feierlichkeiten eröffnen. Eine gigantische Show soll mit Fallschirmsprüngen, Multimedia-Präsentationen und einem grossen Feuerwerk beginnen.
Geladene Gäste in den Scanner
Die Sicherheitsvorkehrungen sind gewaltig: Mit Hunderten Überwachungskameras und über tausend Polizisten – überwiegend in Zivil – werden alle kontrolliert, die sich den angrenzenden Stadtteilen nähern.
Die 6000 geladenen Gäste des Scheichs geniessen durch ein Heer von Bodyguards persönlichen Schutz, und sie werden aus Sicherheitsgründen sogar «sehr strikt von Scannern und Röntgenstrahlen durchleuchtet», erklärte der Sicherheitschef General Mohammad Eid al-Mansouri. Auch Evakuierungspläne seien durchgespielt worden, Krankenhäuser, Zivilschutz und weitere Polizei-Kontingente sind vorbereitet und stehen im schlimmsten Fall bereit. (cpm/ap)
Erstellt: 04.01.2010, 08:51 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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