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Schwimmende Bomben am Mittelmeerstrand
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Nach dem Fund zweier schwimmender Bomben hat Israel seine Badestrände an der südlichen Mittelmeerküste vorerst gesperrt. Der israelische Polizeisprecher Mickey Rosenfeld sagte am Dienstag, die Polizei sei in erhöhter Alarmbereitschaft und suche nach weiteren mit Sprengstoff gefüllten Fässern.
Die Strände südlich der Hafenstadt Aschdod seien bis auf weiteres geschlossen, sagte Rosenfeld weiter. Das israelische Radio meldete, es gebe zudem Geheimdienstwarnungen vor möglichen Anschlägen auf israelische Schiffe.
Zwei Bomben explodiert
Am Montag waren an der Küste nördlich des Gazastreifens zunächst bei Aschkelon, später auch bei Aschdod angeschwemmte Sprengsätze gefunden worden. Sprengstoffexperten der Polizei machten die Bomben mit Hilfe ferngesteuerter Roboter unschädlich. Polizei und Hubschrauber suchten anschliessend nach weiteren Sprengsätzen.
Israel geht davon aus, dass militante Palästinenser aus dem Gazastreifen hinter dem Anschlagversuch stehen und die Bomben möglicherweise aus Fischerbooten ins Wasser geworfen haben. Die israelische Armee teilte mit, bereits am Freitag seien in etwa zwei Kilometern Entfernung von der Küste zwei Bomben explodiert. Dabei sei aber niemand zu Schaden gekommen. (cpm/sda)
Erstellt: 02.02.2010, 10:42 Uhr
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