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Sicherheitskräfte greifen Aktivisten an
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Dem Grossteil der Friedensbewegten aus aller Welt hatten die ägyptischen Behörden die Überquerung der Grenze bei Rafah verwehrt. Mehrere Hundert von ihnen demonstrierten am Donnerstag vor dem Ägyptischen Museum in Kairo gegen die Gaza-Blockade.
Dabei seien Demonstranten von Sicherheitskräften angegriffen worden, teilte der Leiter der Schweizer Delegation, Ruedi Knutti, mit. Protestierende hätten per SMS mitgeteilt, einige Personen seien verletzt worden, jedoch niemand von der Schweizer Delegation.
Unter den in Gaza eingetroffenen 86 Aktivisten seien US-Amerikaner, Briten, Franzosen und Japaner, sagte der Sprecher eines Komitees gegen die Gaza-Blockade, Hamdi Schaath.
Jahrestag des Gaza-Kriegs
Der Besuch findet ein Jahr nach dem 23-tägigen Gaza-Krieg statt, bei dem etwa 1400 Palästinenser getötet und mehr als 5000 verletzt wurden. Die Gruppe will ihre Solidarität mit der Zivilbevölkerung und ihren Protest gegen die seit mehr als drei Jahren andauernde Blockade des Gazastreifens ausdrücken.
Die Aktivisten wollen sich mehrere Tage lang in Gaza aufhalten, dabei Hamas-Repräsentanten treffen und von israelischen Angriffen beschädigte Gebäude besichtigen.
Fast vollständige Blockade des Gebiets
Nach der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Schalit durch militante Palästinenser unter Hamas-Kommando am 25. Juni 2006 hatte Israel Sanktionen gegen den Gazastreifen verhängt. Nach dem Putsch der Hamas im Juni 2007 wurden diese weiter verschärft.
Angesichts des anhaltenden Raketenbeschusses aus dem Gazastreifen verhängte Israel eine fast vollständige Blockade des Gebiets. Diese soll erst nach einer Freilassung Schalits gelockert werden. (sam/sda)
Erstellt: 31.12.2009, 13:15 Uhr
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