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«Sie nahm einen Kochtopf und übergoss mich mit heissem Wasser»

Aktualisiert am 29.08.2011 20 Kommentare

In Genf misshandelten Hannibal Ghadhafi und seine Gattin Hotelangestellte. Mit dem eigenen Personal ging das Paar noch einiges brutaler um, wie das Beispiel seines Kindermädchens zeigt.

Erlebte eine schreckliche Zeit: Shweyga Mullah.


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Dass Muammar al-Ghadhafis Sohn Hannibal eine sadistische Ader besitzt, wurde spätestens nach dem Vorfall in Genf publik: Der fünfte Sohn des Despoten, der immer wieder mit Skandalen in die Schlagzeilen kam, wurde 2008 gemeinsam mit seiner Gattin Aline der Körperverletzung angezeigt. Grund: Das Paar soll damals Angestellte eines Genfer Hotels misshandelt haben.

Mit dem hauseigenen Personal gingen Hannibal Ghadhafi und seine Frau Aline noch einiges brutaler um. Dies zeigt ein aktueller Bericht auf CNN, in dem sich Shweyga Mullah – das einstige Kindermädchen des Paares – erstmals in der Öffentlichkeit äussert. Die Bilder sind schockierend: Die 30-jährige Äthiopierin ist gezeichnet von Misshandlungen. Ihre Haut ist von Kopf bis Fuss verbrannt.

Den Hunden beim Fressen zugeschaut

Zum Eklat kam es nach der Hälfte ihrer einjährigen Anstellungszeit: Mullah soll sich geweigert haben, eines der Babys zu schlagen, weil dieses laut schrie. Darauf soll Aline Ghadhafi ausgerastet sein: «Sie nahm einen Kochtopf und übergoss mich mit heissem Wasser», sagt sie gegenüber CNN.

Darauf soll sie für drei Tage weggesperrt worden sein. In dieser Zeit wurde Mullah die Nahrung verwehrt, und sie musste den Hunden beim Fressen zuschauen. Erst nach Wochen soll sich ein anderer Hausangestellter ihrer erbarmt haben und sie in ein Spital gebracht haben. Die Wunden sind heute klar sichtbar und für eine neuerliche Behandlung fehle ihr das Geld, sagt Mullah gegenüber CNN.

(mrs)

Erstellt: 29.08.2011, 15:21 Uhr

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20 Kommentare

Pascal Sutter

29.08.2011, 15:53 Uhr
Melden 114 Empfehlung

Und wir Idioten haben uns noch entschuldigt. Antworten


Matti Hoch

29.08.2011, 18:21 Uhr
Melden 78 Empfehlung

Was mich immer wieder anwidert bei solchen Berichten ist das Wissen darum, dass Ghadaffi und seine Entourage jahrzehntelang vom Westen, inklusive der Schweiz, hofiert wurde und, obwohl man über seine Mitwirkung im internationalen Terrorismus wusste, doch sein Geld mehr ehrte als die Wahrheit! Auf die Anklagebank gehört nicht n. Gh., sondern auch all die Staatsleute, die mit ihm Geschäfte machten!! Antworten



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