Somalia will als zweitletztes Land Kinderrechtskonvention ratifizieren
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Das Uno-Kinderhilfswerk Unicef begrüsste am Freitag, dem 20. Geburtstag der Konvention, den Entscheid der somalischen Übergangsregierung. «Wir werden den somalischen Behörden helfen, die Gesetzgebung an internationales Recht anzupassen», sagte Unicef- Sprecherin Veronique Taveau in Genf.
Gemäss der Uno-Organisation gehört Somalia mit Afghanistan zu den Ländern, in denen es für ein Kind besonders schwierig ist aufzuwachsen. Somalia leidet seit 20 Jahren unter Bürgerkrieg, Dürren, Überschwemmungen und chronischer Armut.
Im Rekordtempo ratifiziert
Die Uno hatte die Kinderrechtskonvention am 20. November 1989 verabschiedet. Danach wurde das Übereinkommen im Rekordtempo von fast allen Ländern der Welt ratifiziert. In der Schweiz ist die Konvention seit 1997 verbindlich.
In den USA scheiterte die Umsetzung bislang an den unterschiedlichen gesetzlichen Grundlagen in den verschiedenen Bundesstaaten. Laut Taveau ist auch dort eine Prüfung im Gange, wie Washington eines Tages die föderalistischen Hürden überwinden und der Konvention beitreten könnte.
Recht auf eine Familie
Die UNO-Kinderrechtskonvention umfasst 54 Artikel. Zu den wichtigsten Kinderrechten gehören unter anderem das Recht auf einen Namen und eine Staatszugehörigkeit, das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung und das Recht auf Gesundheit.
Kindern soll eine Ausbildung gewährt werden, aber auch Freizeit, Spiel und Erholung. Zudem haben Kinder ein Recht auf eine Familie und ein sicheres Zuhause, aber auch das Recht auf eine Privatsphäre. Die Unterzeichnerstaaten verpflichten sich, Massnahmen zu treffen, um die Rechte der Kinder durchzusetzen. (etr/sda)
Erstellt: 20.11.2009, 13:20 Uhr











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