Somalias Nachbarn rufen Uno um Hilfe an
Artikel zum Thema
Die islamistischen Rebellen profitierten von dem politischen Chaos in dem Land und schmuggelten Waffen und ausländische Kämpfer über die unbewachten Grenzen, erklärte das regionale Bündnis IGAD (Inter-Gouvernmental Authority on Development) an einem Treffen in Addis Abeba. Die jüngste Offensive der Islamisten, die die Regierung in Mogadischu stürzen wollten, sei ein Sicherheitsrisiko für die ganze Region.
Der Uno-Sicherheitsrat solle eine Flugverbotszone einrichten, die nur für humanitäre Zwecke aufgehoben werden dürfe, forderte das Bündnis. Zudem sollten die Häfen Kismayo und Merka geschlossen werden, um einen weiteren Zustrom von Waffen und ausländischen Kämpfern zu verhindern.
Das Embargo könne von den internationalen Seestreitkräften überwacht werden, die derzeit vor der somalischen Küste kreuzten, um die internationale Schifffahrt vor Piraten zu schützen, schlug das Bündnis IGAD vor.
Sanktionen gegen Eritrea gefordert
Zudem forderte das regionale Bündnis sofortige Uno-Sanktionen gegen Eritrea, das die radikalen Islamisten bei dem Versuch unterstütze, die somalische Übergangsregierung von Präsident Sharif Sheikh Ahmed zu stürzen. Der gemässigte Islamist war im November gewählt worden.
Anfang Mai starteten Aufständische eine Offensive, um ihn aus dem Amt zu jagen. Seitdem starben mehr als hundert Menschen, rund 45'000 Menschen mussten fliehen. Der Kommissionspräsident der Afrikanischen Union (AU), Jean Ping, forderte erneut die Entsendung von gut ausgebildeten Uno-Friedenstruppen an das Horn von Afrika. (oku/sda)
Erstellt: 20.05.2009, 21:50 Uhr
Kommentar schreiben
Ausland
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.




