Tötet Israel in Dubai?
Aktualisiert am 29.01.2010 6 Kommentare
Ort des mysteriösen Todes eines Hamas-Mitglieds: Dubai mit dem Burj Khalifa. (Bild: Keystone)
Wurde am 20. Januar getötet: Der 50-jährige Mahmud al-Mabhuh.
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Mahmud al-Mabhuh sei am 20. Januar, nur ein Tag nach seiner Ankunft in Dubai, bei einem Attentat getötet worden, sagte ein Hamas-Sprecher. Mabhuh sei ein wichtiges Mitglied der Kassam-Brigaden, des militärischen Arms der Hamas, gewesen. Der 50-jährige habe seit 1989 im Exil in Syrien gelebt. Die Hamas droht Israel mit Vergeltung.
Zu den genauen Umständen der Tat sagt die Hamas nichts. Auch erklären sie nicht, warum sie die Meldung mit solcher Verspätung öffentlich machen. Die israelische Regierung hat sich bis jetzt zum Vorwurf noch nicht geäussert. Auch die Behörden in Dubai sagen nichts, wie die BBC berichtet.
Der Leichnam von al-Mabhuh ist gestern von Dubai nach Damaskus überstellt worden. Al-Mabhuh hat gemäss der Hamas die Kassam-Brigaden mitbegründet, welche seit 1980 für Hunderte von Selbstmordanschlägen gegen die Israelis verantwortlich sind. Er sei auch als Drahtzieher an der Verschleppung und Ermordung zweier israelischer Soldaten im Jahr 1989 beteiligt gewesen.
Hamas-Mitglieder werden im Ausland immer wieder Ziel von Attentaten. Erst im letzten Monat wurden zwei Hamas-Mitglieder in Beirut bei einer rätselhaften Explosion getötet. Die Hamas sagte damals, Israel stehe unter Verdacht, für das Attentat verantwortlich zu sein, wie die «New York Times» schreibt. Kurz darauf hat die radikale Palästinenserorganisation allerdings die öffentliche Anschuldigung nicht weitergeführt. Die Hintergründe sind bis heute ungeklärt.
Israel steht zu Vorgehen im Gaza-Krieg
Derweil sieht Israel weiterhin kein Fehlverhalten seiner Armee während des Gaza-Krieges, bei dem vor einem Jahr mehr als 1400 Palästinenser getötet und weitere 5500 verletzt worden waren.
In einem knapp 40 Seiten langen Brief an Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon werde Israel noch einmal darauf hinweisen, dass «absolut alles» getan worden sei, damit sich die Armee im Rahmen des internationalen Rechts bewegt habe, sagte der Sprecher des israelischen Aussenministeriums, Jigal Palmor.
Es handelt sich nach Angaben Palmors dabei um eine Antwort auf einen Brief Ban Ki Moons und nicht um eine offizielle Stellungnahme zu dem umstrittenen Goldstone-Untersuchungsbericht, in dem Israel und der im Gazastreifen herrschenden Hamas-Organisation Kriegsverbrechen vorgeworfen worden waren. Der Brief soll heute Nachmittag in New York übergeben werden.
Eine Uno-Untersuchungskommission unter dem südafrikanischen Richter Richard Goldstone hatte Israel und den militanten Palästinensergruppen im Gazastreifen in ihrem Bericht vom 15. September Kriegsverbrechen vorgeworfen.
Mit grosser Empörung reagierte Israel auf Vorwürfe, wonach Soldaten gezielt palästinensische Zivilisten angegriffen und getötet sowie absichtlich die Zivilbevölkerung terrorisiert und gedemütigt haben sollen. (bru)
Erstellt: 29.01.2010, 11:50 Uhr
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6 Kommentare
Da hat wohl jemand 20 Jahre nach der Verschleppung und Ermordung zweier soldaten seine gerechte strafe bekommen. Habe noch nie gehoert, dass einer der Terroristen, die in Israel gemordet haben ein hohes alter in der Freiheit erreicht haben und das ist auch gut so. Die Islamisten sollten wissen, dass man sich nicht nach einem Mord einfach ins Ruhestand begeben kann. Antworten
Hamas versucht wieder einmal Israel anzuklagen, sie könne es einfach nicht verstehen dass man Terroristen nicht im Lande will- auch in Dubai gibt es Hamas Gegner- die schlimmsten Verbrecher sind Terroristen weltweit- nicht Soldaten..die UNO Untersuchung war eine abgemachte Sache- zuviele Araber Mitglieder im Spiele- das Resultat war vorauszusehen. Goldstone war eine lahme Ente Antworten
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.




