Und ewig dauert der Wehrdienst

Eritrea ist eine Diktatur – doch wie schlimm sie ist, darüber streiten die Experten.

Die schönste Stadt Afrikas: Eritreas Hauptstadt Asmara. Fotos: Mark Lewis

Die schönste Stadt Afrikas: Eritreas Hauptstadt Asmara. Fotos: Mark Lewis

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Sonntagmorgen in Asmara. Die mit Palmen gesäumten Alleen der schönsten Stadt Afrikas füllen sich allmählich mit Leben. Junge Pärchen flanieren an stilvollen, von mangelnder Pflege etwas mitgenommenen Häuserfassaden vorbei. Auf den von italienischen Stadtplanern mit Bedacht entworfenen Strassenzügen überholen Karossen aus den 60er-Jahren Eselskarren, während die Glocken mächtiger Kathedralen mit dem von Minaretten tönenden Ruf der Muezzine wetteifern. Im Café Zilli, das als Filmset für «Casablanca» dienen könnte, wird Latte macchiato gereicht. Im Cinema Roma, das mit seinem Art-déco-Stil von edleren Zeiten zeugt, wischen Putzfrauen das 80-jährige Holzgestühl.

Und das soll die Hölle Afrikas sein?

In Eritrea herrsche ein «totalitäres Regime», dessen «Ausmass und Umfang nahezu beispiellos» sei, heisst es in einem von der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen jüngst veröffentlichten Bericht. In dem Kleinstaat am Horn von Afrika komme es zu «aussergerichtlichen Hinrichtungen, weitverbreiteten Folterungen, sexueller Sklaverei und Zwangsarbeit» – immer wieder wird Eritrea sogar als «das Nordkorea Afrikas » bezeichnet.

Zumindest so viel steht fest: Der gut 6 Millionen Einwohner zählende Staat verliert derzeit seine Bevölkerung wie ein schwindsüchtiger Motor sein Öl. Rund 5000 Eritreer verlassen nach UNO-Angaben Monat für Monat ihre Heimat: Sie müssen die Grenze illegal passieren, weil keiner einen Pass erhält, der seinen Wehrdienst nicht abgeschlossen hat – und der Dienst ist zeitlich unbegrenzt. Neben den Syrern sind es vor ­allem Eritreer, die zu Zigtausenden in Richtung Europa strömen und dabei zu Hunderten im Mittelmeer ertrinken.Von Reportern ohne Grenzen wird Eritrea als das für Journalisten gefährlichste Land der Welt geführt: Oft sollen hier Berichterstatter eingesperrt werden oder sogar verschwinden.

Zehn Jahre für ein Visum

Meine ersten Versuche, in den schauerlich schönen Staat zu gelangen, gehen über zehn Jahre zurück: Ein Visum für Eritrea zu ergattern, ist eine der härtesten Aufgaben für einen Afrika-Korrespondenten. Der Kleinstaat mit dem miserablen Leumund will sich offenbar nicht in die Karten schauen lassen: Seiner Regierung scheint es inzwischen auch ganz egal zu sein, was andere von ihr denken.

Mit diplomatischer Unterstützung war es schliesslich doch so weit: Eritreas Botschafter in Pretoria stellte sich als durchaus freundlicher Mensch heraus. Und kurz später klebt das Visum in meinem Pass.

Die nächste Herausforderung war logistischer Natur. Vom eigenen Kontinent aus wird der Paria-Staat ausser aus Kairo überhaupt nicht angeflogen: Wer aus dem Süden kommt, muss einen Umweg über die Arabischen Emirate in Kauf nehmen, was einen Tag und zwei Nächte in Anspruch nimmt. Als die Maschine aus Katar schliesslich auf Asmaras Flughafen aufsetzt, springen die Passagiere noch auf dem Rollfeld aus ihren Sitzen auf: Die zu ihrem Sommerbesuch aus aller Welt eintreffenden Exil-Eritreer können es nicht erwarten, endlich wieder auf heimischem Boden zu stehen. Zumindest für sie scheint die Heimat keine Hölle zu sein.

So sicher wie in Asmara lebt es sich in keiner anderen Hauptstadt des Kontinents.

Das Informationsministerium hatte auf einem detaillierten Besuchsprogramm des Reporters bestanden. Als das nicht geliefert wird, ist es allerdings auch nicht so schlimm. Der Aufpasser, der im wirklichen Nordkorea seine Opfer nicht aus den Augen lassen würde, meint es auch nicht so ernst: Schon am ersten Tag werden Reporter und Fotograf alleine gelassen und können in Asmara ungestört Maria Teklehaimanot kennen lernen.

Die Eritreerin heisst in Wahrheit nicht so, auch andere Einzelheiten ihrer Person sind leicht verändert. Denn die Regierung in Asmara würde Marias Offenheit nicht zu schätzen wissen. Sie sass bereits einmal kurz im Gefängnis, als sie beim Grundwehrdienst aufbegehrte. Die knapp Dreissigjährige geht drei Berufen gleichzeitig nach, wovon sie einen mit fast allen ihren Landsleuten teilt: Maria ist Wehrpflichtige und hat in dieser Eigenschaft Kinder zu unterrichten. Dafür erhält sie 145 Nakfa im Monat, wofür man auf dem Schwarzmarkt nicht einmal drei US-Dollar erhält. Weil sie allein für die Miete 2000 Nakfa bezahlen muss, arbeitet Maria auch abends und an den Wochenenden. Auch das unterscheidet sie nicht von ihren Landsleuten.

Wehrdienst auch für Frauen

Zum Wehrdienst sind in Eritrea Männer wie Frauen verpflichtet. Er beginnt bereits mit der letzten Schulklasse, die in Sawa, einem Ausbildungszentrum der Armee, zu absolvieren ist. Dort wird ein halbes Jahr aufs Abitur gebüffelt und ein halbes Jahr Robben und Schiessen geübt. Wer mit guten Noten abschliesst, darf zunächst studieren und wird erst danach zum Militärdienst eingezogen. Alle andern gehen gleich zur Armee.

Der Dienst kann an der Waffe, aber auch im Unterrichten, im Bauen von Dämmen oder in qualifizierter Tätigkeit im Ministerium bestehen, bezahlt wird er grundsätzlich mit den umgerechnet drei Dollar im Monat. Wann die Dienstzeit zu Ende ist, entscheidet der Vorgesetzte: Das kann zumindest theoretisch bis zur Pensionierung dauern. Zweifellos ist es vor allem der endlose Militärdienst, der die Eritreer zur Flucht bewegt. Denn er macht sie zu Leibeigenen ihrer Regierung: Nur wer pariert, hat eine Chance, seinen beruflichen Zielen nachzugehen. Da ein Eritreer für fast alles eine Lizenz braucht – vom Kauf einer Telefonkarte über den Erwerb eines Passes bis zur Immatrikulation an der Universität –, masst sich der Staat die Kontrolle über das Schicksal jedes einzelnen seiner Bürger an. Erwerbstätige haben Schwierigkeiten, mit ihrem Sold ihre Familien zu ernähren.

Eine von Marias Freundinnen wurde kürzlich zum zweiten Mal beim Fluchtversuch in den Sudan erwischt. Sie musste für sechs Monate ins Gefängnis. Ein Freund, der über Äthiopien das Weite suchen wollte, ist spurlos verschwunden – Maria kämmte erfolglos die Gefängnisse der Stadt und der Region durch. Von den fast 80 Jugendlichen, die einst die Schulbank mit ihr drückten, sind nur noch 15 im Land – doch Maria selbst denkt nicht ans Gehen. «Dafür mag ich Asmara viel zu sehr», sagt sie.

«Wir würden unser Land auch ohne Zwang verteidigen.»Maria Teklehaimanot, Wehrpflichtige

Informationsminister Yemane Ghebremeskel, der Besucher in seinem auf einem Hügel über der Stadt thronenden Amtssitz empfängt, scheinen die vielen Auswanderer nicht weiter zu beunruhigen. Migration sei heute normal, sagt der Minister.

Dass der Staat davon sogar noch profitiert, erwähnt er nicht. Die fast eine Million Exil-Eritreer senden jährlich mehr als eine Milliarde Dollar nach Hause zurück. Dass die Emigrationszahlen so hoch seien, daran sei vor allem das Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) schuld, fährt der Minister fort: Denn dieses empfehle, eritreischen Flüchtlingen praktisch automatisch ein Recht auf Asyl zuzuerkennen. Dadurch würden viele ermutigt, ihre Heimat zu verlassen. Aus demselben Grund gäben sich zahlreiche Äthiopier als Eritreer aus. Sein Fazit: «Die verheerenden Interventionen der internationalen Gemeinschaft» seien schuld an der Misere.

Eine leidvolle Geschichte

Ungerecht behandelt fühlen sich die Eritreer schon seit ewigen Zeiten. Erst wurden sie von den Osmanen, seit 1890 von der italienischen Kolonialmacht beherrscht. Als diese 1941 von den Alliierten aus Afrika vertrieben wurde, rückten die Engländer in Eritrea ein.

Selbst bei der Entkolonialisierung Anfang der 60er-Jahre wollte die UNO dem kleinen Staat nicht die ersehnte Unabhängigkeit zukommen lassen – sie unterstellte ihn dem äthiopischen Nachbarn als Protektorat. Wenig später eignete sich Kaiser Haile Selassie das Territorium ganz an. Und als sich 1974 in Addis Abeba die berüchtigte Militärjunta der Dergs an die Macht putschte, breitete sich deren «roter Terror» auch über Eritrea aus.

Schon damals verliessen viele Eritreer ihre Heimat oder gingen in den Untergrund. Die Eritreische Volksbefreiungsfront (EPLF) nahm gemeinsam mit äthiopischen Rebellen den Kampf gegen den Derg-Führer Mengistu Haile Mariam auf. Als sie den Diktator 1991 besiegten, wurde den Eritreern zum Dank für die Waffenbrüderschaft ein Volksentscheid über ihre Abspaltung von Äthiopien gewährt. Mit 99,83 Prozent plädierten sie für ihre Unabhängigkeit und feierten 1993 die Einsetzung der ersten Regierung in ihrer Geschichte, die sie die ihre nennen konnten.

Der Zustand seit Kriegsende heisst «no peace and no war».

Fünf Jahre lang blühte der Staat auf – dann kam die Katastrophe. Nach der Unabhängigkeit hatten sich die Beziehungen zum äthiopischen Nachbarn schnell verschlechtert: Der grosse Bruder zeigte sich erbost darüber, wie ernst es die Eritreer mit ihrer Eigenständigkeit nahmen und dass sie sogar eine eigene Währung einführten.

Streitereien über den Verlauf der Grenze führten zu ersten militärischen Zusammenstössen, die im Mai 1998 schliesslich in einen Krieg eskalierten. Während des dreijährigen Waffengangs kamen mehr als 70'000 Menschen ums Leben. Erreicht wurde nichts – ausser dass zwei der ärmsten Länder der Welt noch um viele Millionen Dollar ärmer waren.

Der Zustand seit dem Ende des ­Krieges wird in Eritrea als «no peace and no war» bezeichnet. Entlang der über 900 Kilometer langen Grenze stehen sich die Armeen der beiden Bruder­staaten gegenüber, ständig zum Zuschlagen bereit. Trotz eines internationalen Schieds­spruchs weigert sich Äthiopien, aus einem besetzten Wüstenstreifen abzuziehen.

Im Innern Eritreas verhärtet sich unterdessen die Lage: Eine in den 90er-Jahren ausgearbeitete Verfassung wurde niemals verabschiedet, noch immer gibt es weder Oppositionsparteien noch Wahlen. Der seit der Unabhängigkeit regierende Befreiungsführer Isayas Afewerki herrscht per Dekret, fühlt sich von der Welt betrogen und igelt sich ein. Westliche Diplomaten bekommen den 69-Jährigen höchstens bei ihrer Akkreditierung zu ­sehen.

«Das ist keine Paranoia, sondern eine Reaktion auf historische Tatsachen», nimmt Yemane Gebreab seinen Präsidenten in Schutz. Gebreab führt die einzige erlaubte Partei in Eritrea an, die Volksfront für Demokratie und Gerechtigkeit. Fast zwei Stunden lang beklagt der zweitmächtigste Mann des Landes dem Besucher gegenüber das seiner Heimat widerfahrene Unrecht. «Erst wurde uns die Unabhängigkeit verwehrt, dann haben sowohl amerikanische wie russische Flugzeuge Bomben auf uns geworfen, und jetzt werden wir wie Aussätzige behandelt.»

Die USA hätten sich Äthiopien – mit 90 Millionen Einwohner der zweitgrösste Staat Afrikas – als einen ihrer «Ankerstaaten» auf dem Kontinent ausgesucht, fährt Gebreab fort. Seitdem könne sich das feindliche Nachbarland alles erlauben, während Eritrea als Sündenbock herhalten müsse und mit Sanktionen überzogen werde. «Da ist etwas Wahres dran», bestätigt ein westlicher Diplomat.

Überall herrscht Angst

Ausländische Beobachter kommen in ihrem Urteil über den verschlossenen Staat zu vollkommen widersprüchlichen Schlüssen. Eine dänische Kommission behauptete im vergangenen Jahr, dass in Eritrea keinerlei Angst herrsche, Rückkehrern keine Verfolgung drohe und die Entwicklung des Landes durchaus positiv verlaufe. Die Kommissionsmitglieder gehörten allerdings der dänischen Immigrationsbehörde an, die mit ihrem Bericht die geplante Rückführung eritreischer Asylanten zu rechtfertigen suchte.

Dass in Eritrea keine Angst herrsche, widerspricht allem, was ein unbefangener Besucher schon nach einem Tag feststellt. Niemand spricht offen, solange man in Begleitung eines Eritreers auftritt. Niemand will seinen Namen veröffentlicht sehen. Und selbst der Erzbischof von Asmara empfängt lieber keine Journalisten.

«Das ist keine Paranoia, sondern eine Reaktion auf Tatsachen.»Yemane Ghebremeskel, Informationsminister

Ein völliges Kontrastbild zur Darstellung der Dänen zeichnen drei von der UNO-Menschenrechtskommission beauftragte Experten. Sie berichten von «systematischen schweren Verletzungen der Menschenrechte, der Sklaverei ähnlichen Praktiken» und von bis zu 10'000 ohne Verfahren festgehaltenen Gefangenen. Aber auch ihr Urteil ist zumindest umstritten. Perinne Louart sitzt seit zwei Jahren als Repräsentantin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Asmara und fragt sich, wo solche Zahlen herkommen. Beweise für die angeblich 6000 heimlichen Gefängnisse oder die 10'000 ohne Haftbefehl Eingesperrten habe bislang keiner vorgelegt, sagt sie. Das Internationale Rote Kreuz darf allerdings seit 2009 keine Gefängnisse mehr besuchen, weil die Regierung ihre Zusammenarbeit mit allen Nichtregierungsorganisationen eingestellt hat.

Auch die Autoren des UNO-Berichts wurden nicht ins Land gelassen, weswegen ihre Anschuldigungen zwangsläufig auf Gesprächen mit Exil-Eritreern beruhen. Die haben ein Interesse daran, die Zustände möglichst düster darzustellen – hängt doch der Erfolg ihrer Asyl­anträge vom schlechten Image ihrer ­Heimat ab.

Derzeit will die UNO sogar untersuchen, ob Eritreas Regierung nicht wegen «Verbrechen gegen die Menschlichkeit» vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gezogen werden könne. Ein verblüffender Vorschlag, findet IKRK-Mitarbeiterin Marianne Kropf: Von Menschenrechtsverbrechen in diesem Ausmass habe sie in Eritrea bislang keine Anzeichen gesehen. «Wir verstehen nicht, was in der Menschenrechtskommission der UNO derzeit vor sich geht», fügt die zweite Frau des IKRK-Büros in Asmara hinzu.

Ein Land im «Teufelskreis»

Geschäftsmann Tesfa Berhane (auch sein Name musste geändert werden) nennt es einen «tragischen Teufelskreis». Je heftiger die Regierung kritisiert werde, desto tiefer verkrieche sie sich in ihrem Bunker – dabei sei doch genau das Gegenteil nötig. Auch wenn es sich bei Präsident Afewerki womöglich um einen paranoiden Kontrollfreak handle, der ausser dem Buschkrieg nicht viel erlebt habe: Die Mehrheit der Regierenden wisse sehr genau, dass sich Eritrea öffnen müsse. Immerhin dürfe sich das Land mit Qualitäten brüsten, von denen andere afrikanische Staaten nur träumen können.

Tatsächlich hält sich die Korruption in Eritrea in Grenzen, die Kluft zwischen Arm und Reich ist vergleichsweise gering, und so sicher wie in Asmara lebt es sich in keiner anderen Hauptstadt des Kontinents. Vor allem die beiden letztgenannten Punkte sind allerdings Vorzüge, die gerade Diktaturen häufig vorweisen können. «Wenn wenigstens der unbegrenzte Wehrdienst aufgehoben würde», sagt die Wehrpflichtige Maria Teklehaimanot: «Wir würden unser Land auch ohne Zwang verteidigen.» Parteisekretär ­Geb­reab versichert, dass die Regierung die Dienstzeit wieder auf 18 Monate begrenzen werde, sobald für die Wehrpflichtigen alternative Arbeitsmöglichkeiten gefunden worden seien: ein Indiz dafür, dass sich der Staat an die billigen Arbeitskräfte, seine «Sklaven», bereits gewöhnt hat.

Nach Auffassung des Geschäftsmanns Berhane hat die staatliche Leibeigenschaft nicht nur Hunderttausende von Eritreern in die Flucht geschlagen, sondern auch die Privatwirtschaft des Landes ruiniert: Wenn es tatsächlich dazu komme, dass der unbefristete Wehrdienst wieder aufgehoben werde, sei Eritrea «auf dem richtigen Weg».

Noch können sich die in alle Welt verstreuten heimwehkranken Landeskinder allerdings keine Hoffnung machen. Sobald die Flüchtlinge zurückkehrten, würden sie als Deserteure eingesperrt, sagt Informationsminister Ghebremeskel: «Da machen wir keine Ausnahme.» (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 03.08.2015, 04:38 Uhr

Grafik zum Vergrössern anklicken.

Erinnerung an edlere Zeiten: Das Cinema Roma in Asmara.

Auch der Befreiungskriege wird gerne gedacht: Poster in Asmara.

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