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Volk könnte über Frieden entscheiden

Dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu scheint es ernst mit dem Friedensabkommen mit Palästina. Nun gilt es noch eine grosse Hürde zu überwinden.

Langsame Annäherung: Benjamin Netanyahu (rechts) und Mahmud Abbas beim Treffen im Washington.

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Bild: Keystone

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Nahostverhandlungen in den USA

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Nach über zwei Jahren nehmen Palästinenser und Israeli wieder direkte Friedensgespräche auf.

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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sucht für ein mögliches Friedensabkommen mit den Palästinensern Medienberichten zufolge eine breite Basis in der Bevölkerung. Netanyahu schliesse eine Volksabstimmung dazu nicht aus, berichtete das israelische Radio am Freitag.

Aus der Umgebung des konservativen Regierungschefs verlautete, die Umsetzung eines Friedensabkommens werde auch lange dauern. Es werde sicher stufenweise umgesetzt und es werde immer wieder Überprüfungen geben.

Die Vereinbarung von Washington

Netanyahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatten am Vortag in Washington vereinbart, die Verhandlungen über eine Friedenslösung am 14. September fortzusetzen und auch danach alle 14 Tage zusammenkommen.

Es waren die ersten direkten Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern seit zwei Jahren. Beide bekräftigten dabei ihren Willen, innerhalb eines Jahres eine Friedenslösung zu erreichen.

Die radikalislamische Hamas-Organisation im Gaza-Streifen lehnt die Gespräche ab und will sie torpedieren. Sie kündigte weitere Anschläge an. Die Hamas ist mit der gemässigten Fatah von Abbas verfeindet, die im Westjordanland herrscht. (mrs/sda)

Erstellt: 03.09.2010, 11:08 Uhr

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