Erfolgreicher Härtetest für den Lexus LFA

Aktualisiert am 05.06.2010

LEXUS und das GAZOO Racing Team haben beim ADAC 24h-Rennen am Nürburgring ihr selbst gestecktes Ziel erreicht: Unter den Augen von TMC Präsident Akio Toyoda gewann der LFA mit der Startnummer 50 die Wertung in der Klasse SP 8 für seriennahe Fahrzeuge ab vier Liter Hubraum.

Die am Nürburgring eingesetzten LFA Rennwagen unterscheiden sich nur in wenigen Bereichen vom tatsächlichen Serienprodu

Lexus

Im Gesamtklassement belegte das von Champions der japanischen Super-GT Rennserie gefahrene Auto einen hervorragenden 18. Platz und erzielte über weite Strecken des Rennens Rundenzeiten im Bereich der Top-10-Autos. Der schnellste Turn gelang in 8:55,934 Minuten, entsprechend einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 170,47 km/h. Nach dem Start konnten beide LFA ihre Positionen deutlich verbessern und zunächst bis auf die Positionen 14 und 18 vorfahren. Während der Nacht fiel der Rennwagen mit der Startnummer 50 wegen einer Reihe kleinerer Elektronikprobleme auf Position 80 zurück. Die Crew kämpfte sich im Laufe des Sonntagmorgens Stück für Stück zurück in die Spitzengruppe. Am LFA des deutschen Fahrertrios Hahne/Krumbach/Lotterer mussten während der Nacht in Folge eines Ölpumpendefekts tiefer gehende Reparaturen durchgeführt werden. Das Fahrzeug passierte im Paarlauf mit dem erfolgreichen Schwestermodell die Ziellinie, fiel aber aus der Gesamtwertung.

Völlig problemlos absolvierte als drittes Einsatzauto des GAZOO Racing-Teams ein praktisch serienmässiger Lexus IS F seine Runden und erreichte den vierten Platz in der Klasse SP 8 und den 59. Gesamtrang.

Feuertaufe geglückt

Hiromu Naruse, Teamchef von GAZOO-Racing, zog ein positives Fazit des Einsatzes. «Die Feuertaufe vor dem Produktionsstart des LFA hat das Auto bravourös bestanden und gleichzeitig das Potential des Motors und des Fahrzeugs unter Beweis gestellt. Das am Nürburgring eingesetzte Entwicklungs- und Ingenieursteam wird durch das grandiose Motorsporterlebnis beflügelt, wenn es darum geht, künftige Serienautos mit dieser Emotion und Leidenschaft zu kreieren».

Die am Nürburgring eingesetzten LFA Rennwagen unterscheiden sich nur in wenigen Bereichen vom tatsächlichen Serienprodukt. So stimmen Motor, Getriebe und Karosserie mit der Serienversion überein. Für den Renneinsatz wurden lediglich die Schaltzeiten des sequenziellen Getriebes gegenüber dem Serienmodell noch einmal leicht verkürzt. Auch die weiteren Unterschiede ergeben sich aus den Vorschriften des Reglements. So verfügt der Renn-LFA über einen Ansaugluft-Mengenbegrenzer. Notwendige Sicherheitsfeatures wie Überrollbügel und Zusatzscheinwerfer sowie aerodynamische Extras wie der feststehende Heckspoiler verändern die Fahrzeugoptik. Im Gegensatz zum Serienmodell rollten die Einsatzfahrzeuge auf 18-Zoll-Felgen mit Bridgestone-Slickreifen, ausserdem wurde ein grösserer Sicherheitstank installiert.

Erstellt: 05.06.2010, 10:48 Uhr

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