Der kleine Löwe hat sich herausgeputzt
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Kleinwagen sind ihre grosse Stärke: Denn seit Peugeot 1929 mit dem 201 die Tradition der kompakten Klasse begründet hat, haben die Franzosen schon 18 Millionen Autos in diesem Segment verkauft. Und jetzt bekommen 201, 202, 203, 204, 205, 206 und 207 einen würdigen Nachfolger: Auf dem Genfer Auto-Salon im März präsentiert Peugeot sein jüngstes Löwenbaby, das – wie könnte es anders sein – das Kürzel 208 trägt. Den Wagen gibt es vom Start weg als 3oder 5-Türer, und der Verkauf soll noch im Frühjahr beginnen.
Kleineres Auto, mehr Platz
Beim Generationswechsel haben die Franzosen nicht nur die Form aufgefrischt, den Wagen deutlich sportlicher gezeichnet und den Charakter geschärft. Sondern zugleich haben die Franzosen das Format zurechtgerückt: Gegenüber dem Vorgänger wird der 208 sieben Zentimeter kürzer und einen Zentimeter flacher. Obwohl nur noch 3,96 Meter lang, wird das Auto innen geräumiger. Das verspricht Entwicklungschef Christophe Clochard: «Verglichen mit dem 207 wollten wir ein kleineres Fahrzeug mit einem grösseren Innenraum bauen», sagt der Franzose mit Blick auf fünf Zentimeter mehr Kniefreiheit im Fond und einen um 15 auf 285 Liter gewachsenen Kofferraum.
Zu den besseren Platzverhältnissen gibts ein völlig neues Innenleben, das vor allem dem Fahrer neue Perspektiven eröffnet. Er sitzt vor einem ungewöhnlich kleinen Lenkrad, mit dem Peugeot ein wenig Go-Kart-Gefühl in die Kleinwagenklasse zaubern will, und blickt auf weit nach oben gerückte Instrumente, die von einem hoch auf der Mittelkonsole montierten Touchscreen ergänzt werden.
CO -Ausstoss sinkt um 34 Gramm
Dass der 208 handlicher ist als früher, merkt man nicht nur beim Einparken. Sondern vor allem soll sich das beim Gewicht äussern, das nun bei 975 Kilo startet: Im Schnitt wird der Neuling 110 und im besten Fall sogar 173 Kilo leichter als sein Vorgänger. Weil es zudem optimierte Diesel und neue 3-Zylinder-Benziner sowie vier Varianten mit Start-Stopp-Automatik und eine windschnittigere Form gibt, geht der CO2 im Schnitt um 34 g/ km zurück. Der sparsamste der insgesamt fünf Diesel von etwa 70 bis 112 PS ist deshalb mit 3,4 Litern zufrieden. Bei den Benzinern setzen die Franzosen auf zwei neue 3-Zylinder-Sauger mit 68 oder 82 PS und kommen so auf einen Verbrauch von bestenfalls 4,3 Litern. Daneben gibts drei bekannte 4-Zylinder mit 95, 120 und 156 PS aus der Kooperation mit BMW.
Natürlich wird auch ein kleiner Kombi und das erfolgreiche Klappdach-Cabrio folgen. Vom 207 muss man sich wohl trotzdem nicht verabschieden: Er dürfte mit kleinerer Auswahl und reduzierten Preisen einfach weiterlaufen. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 06.11.2011, 13:29 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.


