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Das T-Modell der neuen E-Klasse packt die Rennbahn ein

400 Meter Carrera-Bahn finden im T-Modell von Mercedes Platz. Ohne Rennbahn kostet der Kombi vorerst mindestens 67?000 Franken.

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Wie die Limousine verwöhnt auch der Kombi des T-Modells die Insassen mit höchstem Komfort und ist das optimale Auto für die entspannte Langstrecke.

   

Früher hat man die Kapazität eines Kombis mit Bierkisten berechnet. Doch trotz dem Comeback des Gerstensafts als salonfähiges In-Getränk hat Mercedes ein neues «Mass» gefunden. Nein, nicht den obligaten Golfsack wie bei den Sportwagen, sondern die Carrera-Rennbahn. Und auch wenn direkte Vergleichsmöglichkeiten fehlen: 1275 Einzelschienen des Männerspielzeugs ergeben eine Gesamtlänge von 400 Meter Rennstrecke. Und das klingt beeindruckend.

Wer sich das nicht vorstellen kann: Im Heck des eleganten T-Modells der neuen E-Klasse von Mercedes finden 695 bis 1950 Liter Gepäck Platz.

«Raumkreuzer für Sternenflotte»

Damit ist der luxuriöse Möbelpacker im direkten Konkurrenzumfeld bestens aufgestellt. Und das muss auch so sein, denn das T-Modell ist eine besonders wichtige Stütze im Verkaufsprogramm: Denn kein Kombi bietet mehr Raum und gleichzeitig mehr Luxus, und keiner verkauft sich bei den Schwaben so gut als das T-Modell der E-Klasse, mit dem Mercedes vor mehr als 30 Jahren die Idee vom Lifestyle-Laster geboren hat. «Die Sternenflotte bekommt einen Raumkreuzer», schwärmt deshalb Mercedes-Chef Dieter Zetsche und lenkt den Blick auf die Neuauflage des vornehmen Lastenträgers, der ein gutes halbes Jahr nach der Limousine jetzt ebenfalls in die nächste Runde geht. In den Handel kommt er zu Preisen ab 67?000 Franken (E 220 CDI Blue Efficiency) am 21. November.

Viele praktische Details

Platz alleine ist noch keine Kunst. Doch in Stuttgart hat man sich darüber Gedanken gemacht, wie man Hobby-Spediteuren an der Warenausgabe von Ikea entlasten kann. Und dazu haben die Ingenieure jede Menge praktischer Details entwickelt und verbaut. So kann man die Rückbank nun mit dem kleinen Finger über einen Schalter am Heck umklappen, die Kofferraumklappe schwingt jetzt serienmässig elektrisch auf, das Laderollo schwingt dabei automatisch nach oben, und der doppelte Boden bietet wahlweise Raum für verdeckte Werttransporte oder ein Plus an Ladehöhe.

Ausserdem gibt es an der Hinterachse serienmässig eine Luftfederung mit Niveauausgleich und auf Wunsch ein variables System von Raumteilern und Befestigungshilfen sowie eine dritte Sitzbank für den Nachwuchs, die aus dem Kofferraumboden geklappt werden kann.

Wie die Limousine verwöhnt auch der Kombi die Insassen mit höchstem Komfort und ist das optimale Auto für die entspannte Langstrecke. Zwar kann man mit den entsprechend starken Motoren auch ziemlich flott davonfahren. Doch enge Kurven, steile Pässe oder winklige Landstrassen sind nicht das ideale Gebiet für den Raumgleiter, der vor allem für den Alltag auf der Autobahn gemacht ist und dort wie kein zweites Auto den Blutdruck senkt und zur Entspannung beiträgt.

Zum Start 170 bis 388 PS

Während sich Kombi und Limousine in dieser Eigenschaft gleich sind, geniesst man im T-Modell aber das bessere Raumgefühl. Man muss nicht nur keinen Gedanken an die Zahl der Koffer verschwenden, weil der grosse Wagen einfach alles schluckt. Sondern auch die Hinterbänkler profitieren von der neuen Dachlinie, die ihnen etwas mehr Kopffreiheit schenkt.

Das Motorenprogramm übernimmt das T-Modell weitgehend von der Limousine. Zur Wahl stehen beim Start drei Diesel vom 220 CDI mit 170 PS bis zum 350 CDI mit 231 PS sowie zwei Benziner. Hier reicht das Spektrum vom 292 PS starken 350 CGI bis hin zum E 500 mit dem 388 PS starken V8. Später folgen für Sparer und Spurter der 136 PS starke E 200 CDI, der E 350 CDI mit Allradantrieb sowie die Benziner E 200 CGI (183 PS), E 250 CGI (204 PS) und der E 350 4Matic mit 272 PS. Und als sportliche Krönung kommt das T-Modell als AMG mit 525 PS. So wird der Kombi aber zum 165?800 Franken teuren Luxusgerät.

Ebenfalls aus der Limousine übernommen wird das breite Spektrum der Assistenz- und Sicherheitssysteme: Neun Airbags sind deshalb ebenso serienmässig wie der Attention-Assist, der vor drohendem Sekundenschlaf warnt. Und gegen Aufpreis gibt es neben einem intelligenten Lichtsystem unter anderem eine Hilfe für die Spurführung, ein Nachtsichtsystem oder eine automatische Notbremse. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 31.10.2009, 12:23 Uhr

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