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Wie Autoverkäufer ihre Kunden ausbremsen

Autohersteller werben mit tiefem Spritverbrauch für ihre Fahrzeuge. Dieser stellt sich in der Praxis aber meist als unrealistisch heraus. Können Neuwagenkäufer deshalb Schadenersatz verlangen oder sogar vom Vertrag zurücktreten? Rechtsexperten sind sich uneinig.

Heikle Werbung: Bei Vollbesetzung mit fünf Personen schluckt der Suzuki mehr als 1,4 Liter pro Person.

Sophie Stieger

So können Käufer Gegensteuer geben

Was tun, wenn das neue Auto mehr Benzin braucht als versprochen?


– Fahren Sie mindestens 3000 Kilometer weit. Erst dann lässt sich der Treibstoffverbrauch zuverlässig ermitteln.

– Notieren Sie bei jedem Tankstopp den Kilometerstand und wie viel Sie getankt haben. Zeigt sich ein deutlicher Mehrverbrauch gegenüber dem Prospekt, informieren Sie sofort schriftlich den Garagisten und verlangen Abhilfe.

– Lässt sich das Problem nicht beseitigen, können Sie Schadenersatz fordern. Der Schaden entspricht den Treibstoffmehrkosten während der Gesamtfahrleistung des Wagens, in der Regel 200'000 Kilometer für Kleinwagen, 300'000 Kilometer für grössere Fahrzeuge. Der TCS berichtet von einem Fall, in dem ein Importeur einem Autokäufer für den Mehrverbrauch 2650 Franken bezahlt hat.

– In krassen Fällen kommt auch eine Rückabwicklung des Kaufs infrage, wobei der Käufer für die Benützung des Autos eine Entschädigung schuldet.

– Streit lässt sich vermeiden, indem man sich schon beim Kauf nach dem realistischen Benzinverbrauch erkundigt. Angaben zu 180 Autos finden sich in der erwähnten Studie des Öko-Globe-Instituts (www.uni-due.de/oekoglobe/index.php > Aktuelle Publikationen > Studie Kraftstoffverbrauch Neuwagen). (thm)

Der durchschnittliche Autofahrer temperiert sein Fahrzeug während sechs Stunden, bevor er es benützt. Er fährt immer allein, ohne Gepäck, und benützt weder Heizung, Lüftung noch Klimaanlage. Musik- und Navigationsgeräte sind ausgeschaltet. Sein Auto, das leichteste Basismodell, ist jederzeit frisch gewartet und mit Sprit sparenden Reifen versehen. Und er beschleunigt nie schneller als in einer halben Minute von 0 auf 100 km/h.

Unrealistische Bedingungen

Ein weltfremdes Szenario. Dennoch ermitteln die Autohersteller unter genau diesen Laborbedingungen den Benzin- und Dieselverbrauch ihrer Fahrzeuge. Das müssen sie auch, denn das Messverfahren ist in einer – branchenfreundlichen – EU-Richtlinie vorgeschrieben. So wundert es nicht, dass unabhängige Tester unter realistischen Bedingungen auf viel höhere Verbrauchswerte kommen: Laut einer Studie des Öko-Globe-Instituts der Universität Duisburg-Essen schluckten die 180 geprüften Wagen pro 100 Kilometer im Durchschnitt ganze 2,3 Liter oder 27 Prozent mehr Treibstoff als deklariert. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein Lexus GS 450h mit 61 Prozent plus (siehe Tabelle).

Hierzulande ergab eine TCS-Untersuchung zwar «nur» eine Abweichung von 0,5 bis 1 Liter auf 100 Kilometer. Aber auch ein Mehrverbrauch von 1 Liter geht über die Jahre hinweg ganz schön ins Geld: Bei einer Gesamtfahrleistung von 200'000 Kilometern und einem Benzinpreis von 1.60 Fr. pro Liter fallen Zusatzkosten von über 3000 Franken an – Auslagen, mit denen die wenigsten Neuwagenkäufer rechnen.

«Das ist unrichtig und unlauter»

Doch die Kosten sind nur das eine. Immer mehr Konsumenten achten beim Kauf eines neuen Autos darauf, dass es möglichst umweltschonend ist. Viele sind sogar bereit, für ein sparsameres Modell tiefer in die Tasche zu greifen. Sie fühlen sich getäuscht, wenn sich nach dem Kauf herausstellt, dass der Spritverbrauch deutlich höher ist als im Prospekt angegeben – vielleicht sogar höher als bei ihrem alten Fahrzeug.

Trotzdem unternimmt die Autobranche nichts, um die falschen Erwartungen ihrer Kunden zu korrigieren. Im Gegenteil, in der Werbung treiben gewisse Anbieter die Verbrauchsangaben auf die Spitze:

  • Um auf eine möglichst kleine Zahl zu kommen, warb die Amag im Jahr 2008 für den 7-plätzigen Audi Q7 mit einem Verbrauch von 1,3 Litern «pro Sitzplatz» – und handelte sich damit prompt eine Rüge der Schweizerischen Lauterkeitskommission ein. Wenn schon so geworben werde, sei zusätzlich der Verbrauch bei Vollbesetzung des Fahrzeugs anzugeben, befand die Kommission.

  • Lexus pries sein Hybridmodell RX450h im vergangenen Frühling so an: «Ein V6-Benzinmotor, kombiniert mit einem Elektromotor, erbringt die Leistung eines V8-Aggregats, weist jedoch nur den ungefähren Verbrauch eines Vierzylindermotors auf.» Was die Werbung verschweigt: Beides gleichzeitig ist nicht möglich. Wer die Achtzylinder-Fahrleistungen erleben will, wird den Vierzylinderverbrauch nicht erreichen.

  • In den aktuellen «Suzuki-News» ist bei allen Modellen der Verbrauch «pro Person» angegeben. Beim «New Grand Vitara» etwa, der laut Herstellerangaben 7 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbraucht, findet sich ein Piktogramm mit fünf Personen und dem Hinweis «1,4 Liter pro Person» (siehe Bild). «Das ist unrichtig und damit unlauter», kritisiert Rechtsanwalt Arnold Rusch, Lehrbeauftragter an der Universität Zürich. «Wenn das Fahrzeug mit fünf Personen voll besetzt ist, schluckt es sicher mehr als die mit der unrealistischen Messmethode ermittelten 7 Liter – und der Hersteller weiss das.» Hinzu kommt: Beim gross abgebildeten Wagen handelt es sich um das Spezialmodell «100 Anniversary Edition», das laut Kleingedrucktem nicht 7, sondern 9 Liter Benzin auf 100 Kilometer verbraucht. Bild und Verbrauchsangabe pro Person stimmen also nicht überein. Suzuki weist die Kritik zurück: «Unsere Inserate entsprechen zu 100 Prozent den rechtlichen Vorgaben.»

Autoimporteure winken ab

Jurist Rusch hat die Werbung zahlreicher Anbieter unter die Lupe genommen. Sein Fazit: «Viele Autofirmen bejubeln in Inseraten und Prospekten die tolle Fahrleistung und die umfangreiche Zusatzausrüstung ihrer Modelle oder zeigen Vans gefüllt mit Kindern und Gepäck. Die Verbrauchsangabe bezieht sich aber auf eine asketische und einsame Sparfahrt.» Er fordert daher von Autoherstellern und Garagisten, dass sie ihre Kunden auf die zu tiefen Verbrauchswerte gemäss EU-Richtlinie hinweisen – oder dass sie zusätzlich zu dieser unrealistischen Zahl den «wahren Verbrauch» angeben.

Wer es nicht macht, geht ein Risiko ein: «Käufer dürfen die Verbrauchsangaben nach Treu und Glauben so verstehen, dass sie sich auf den Alltagsgebrauch des Fahrzeugs beziehen. Deshalb haben sie meines Erachtens einen Anspruch auf Schadenersatz oder gar auf eine Rückabwicklung des Vertrags, wenn das nicht zutrifft», sagt Arnold Rusch, der die Rechtslage in einem Fachartikel in der Zeitschrift «Jusletter» minutiös untersucht hat. Bei Auto Schweiz, der Vereinigung der Automobilimporteure, will man davon freilich nichts wissen: «Der Verkäufer hat gar keine andere Wahl, als die nach den gültigen Normen gemessenen Verbrauchswerte anzugeben.»

Berner Gericht gab Käufer Recht

Im bisher einzigen Schweizer Gerichtsurteil zu einem solchen Fall entschied der Berner Appellationshof schon Mitte des letzten Jahrhunderts zugunsten des Käufers: Die Angaben zum Benzinverbrauch seien eine Zusicherung, auf die er sich verlassen dürfe. Noch einen Schritt weiter ging das Landgericht Stuttgart im Jahr 2007 im Fall eines E-Klasse-Mercedes: «Auf eine nur theoretische Messung des Kraftstoffverbrauchs muss sich der Kläger nicht verweisen lassen, und zwar selbst dann nicht, wenn ihm bei der Bestellung des Fahrzeugs bekannt gewesen sein sollte, dass die angegebenen Werte auf dem Prüfstand ermittelt wurden. Für ihn ist nur der Verbrauch entscheidend, der beim Einsatz des Fahrzeugs im Strassenverkehr tatsächlich entsteht.»

Allerdings: Meist haben deutsche Gerichte gegen die Käufer entschieden, wie Rusch in seinem Beitrag schreibt. Und auch Schweizer Rechtsprofessoren sind skeptisch. Ernst Kramer von der Universität Basel findet zwar ebenfalls, dass Autohändler verpflichtet werden sollten, ihre Kunden auf die Diskrepanz zwischen dem Messwert gemäss EU-Richtlinie und dem Verbrauch im Alltag hinzuweisen. Von rechtlichen Schritten rät er Käufern aber ab, «weil sie in aller Regel nicht beweisen können, dass sie auf den Autokauf verzichtet hätten, wenn sie gewusst hätten, dass der effektive Benzinverbrauch höher ist als der angegebene». Zu bedenken sei auch, dass Kaufinteressenten dank der Verbrauchsangaben gut beurteilen könnten, wie das ins Auge gefasste Modell, verglichen mit Konkurrenzprodukten, abschneide. «Das ist die Information, auf die es dem Käufer in erster Linie ankommt», so Kramer.

Kunden haben Beweisproblem

Streng mit den Konsumenten ist auch Heinrich Honsell von der Universität Zürich: «Ein Mangel des Autos liegt nicht vor. Es ist allgemein bekannt, dass der nach der EU-Richtlinie ermittelte Messwert vom Prüfstand niedriger ist als der Verbrauch im wirklichen Verkehr.»

Rechtsanwalt Rusch widerspricht: «Die meisten Autokäufer wissen nicht, dass die Verbrauchsangaben im Prospekt im Alltag kaum zu erreichen sind. Und der Verbrauch ist heutzutage für viele Konsumenten ein ausschlaggebendes Kriterium, sonst würden Hersteller nicht damit werben.» Unterstützung erhält er vom Berner Rechtsprofessor Thomas Koller: «Im Grunde hat Herr Rusch Recht. Für einen Käufer könnte es einzig schwierig sein, darzulegen, dass für ihn der Benzinverbrauch derart wichtig war. Aber in der heutigen Zeit müsste es genügen, dass er dies glaubhaft macht.»

Umso mehr wundert sich Arnold Rusch über die Passivität der Schweizer Automobilisten: «Sie schlucken die Kröte, ohne zu murren, dabei sollten sie ihre Rechte kraftvoll einsetzen und sich Gehör verschaffen.»

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 08.03.2010, 04:00 Uhr

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20 Kommentare

Stefan Bisig

10.03.2010, 09:02 Uhr
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@hans Maag: Der Witz ist wirklich gut! Denn wenn dem so wäre, müssten Sie beim Parken auf ebenem Gelänge im Leerlauf und ohne Bremsen ständig beschleunigen! Melden Sie sich doch beim Nobelpreiskommitee, denn das, was Sie beschreiben, ist ein Perpetuum Mobile... Antworten


Andre Perret

09.03.2010, 04:45 Uhr
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@ Franz R (15h02): Der Boardcomputer kalkuliert was der Motor verbraucht hat, nicht was Sie eingefüllt haben. Wenn die Benzinuhr "Full" andeutet, braucht es noch ca 3L mehr, bis der Stutzen ausklinkt. Und dort liegt der Unterschied! Aus genau diesem Grund meint man mit der 1. Hälfte des Tanks mehr Km fahren zu können, als mit der 2. Der PC rechnet aber einfach das verbrannte Benzin vis-a-vis km. Antworten


Stephan Benne

08.03.2010, 21:23 Uhr
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Bis Normen geändert werden, fahren wir allesamt elektrisch, mit Wasserstoff oder gehen zu Fuss.... Deshalb sollen alle Verbrauchsangaben mit folgendem Hinweistext versehen werden: "Die angegebenen Werte wurden in einem synthetischen Fahrzyklus mit einem optimierten Fahrzeug erzielt und geben die, je nach Modell unterschiedlichen Verbrauchswerte optimistisch wieder" Antworten


Sam Brown

08.03.2010, 18:04 Uhr
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@mirjam thoma: Wer einen 4,2 ltr kauft, der sollte nicht auf den Verbrauch sehen müssen, ansonsten das falsche Fahrzeug gekauft. Fahrzeuge in dieser Kategorie brauchen ab 13,6/100 km und sind auch mit 16,5 nicht zu tief bewertet. @hans maag: was sagt da wohl das STVA dazu? ausserdem handelt es sich hier um eine Ente. Wenn cih an meinem 4x4 hinten grössere Räder aufziehe, dann bringt das gar nichts Antworten


Magnus Haag

08.03.2010, 17:21 Uhr
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Auch Traktoren haben hinten auch grössere Räder als vorn. Nach der Theorie von Hans Maag muessten diese auf einer ebenen Fläche "automatisch" im Leerlauf abwärts fahren. Falls dem nicht so ist, glaube ich nicht an diesen Spareffekt. Bruno Brunner hat recht. Ist doch alles Rappenspalterei! Antworten


hans maag

08.03.2010, 16:25 Uhr
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Da ich hinten grössere Räder habe als vorne ist mein Auto besonders sparsam, weil es immmer abwärts fährt. Erfunden habe ich das nicht, habe es einfach bei den Autorennen abgeschaut, dort haben sie auch grössere Räder hinten; nicht zum Sparen, sondern das es schneller läuft. Antworten


Franz Rickenbach

08.03.2010, 15:02 Uhr
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Dass der effektive Verbrauch über der Katalogangabe liegt, damit habe ich mich abgefunden. Wo ich mich aber als Konsument beschissen fühle ist, wenn der Bordcomputer einen Verbrauch von 8.4 lt / km anzeigt, ich an der Tankstelle für 600 KM 57 lt. tanke, also auf einen Verbrauch von ca. 1 lt über Bordcomputeranzeige komme und notabene 2.5 lt über Katalog (neuer Audi A4, aus priv. Langzeitversuch) Antworten


Rene Wetter

08.03.2010, 14:20 Uhr
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Das ist ja bekannt, also nimmt man die Erfahrungswerte des alten Autos und die Werksangaben, das gibt ein Faktor und den rechnet man beim Neuwagen hinzu, dann weiss man woran man ist. Übrigens gibts ja immer Testberichte, wenn man sich informiert, wird man nicht getäuscht. Wobei, die Autofirmen sollten schon härter angepackt werden, Z.B. Flugzeughersteller müssen bei sowas zahlen. Antworten


mirjam thoma

08.03.2010, 14:13 Uhr
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Habe kürzlich einen Audi S5 4,2 Lt. gekauft, der Verkäufer wies mich darauf hin, dass dieses Fahrzeug ein gewisses Quantum Benzin brauche! So weit so gut! Nun stelle ich aber fest, dass der Benzinverbrauch um mehr als ein Drittel höher ist als angegeben...an wen kann ich mich nun wenden, wer weiss da Rat. Antworten


Tom Berger

08.03.2010, 13:54 Uhr
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Viele Leute haben leider immer noch nicht kapiert, dass die Topografie der Schweiz beim Verbrauch auch eine Rolle spielt. Die meisten Fahrzeuge werden für flache Länder entwickelt, wo solche extremen Steigungen wie wir sie in manchen Städten kennen noch nicht einmal ausserorts existieren. So werden Sparwunder zu säufern, weil das kleine Motörchen das Gewicht nur mit hoher Drehzahl bewegen kann Antworten


Tobias Meier

08.03.2010, 13:46 Uhr
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@ Konrad H. Stutz: Dann baue ich einen Dieselmotor aus einem alten Hürlimann DH-6 ein. Nenndrehzahl knapp über 2000/min und 155 PS. Feinstaub produziert der alte Diesel eh nicht, sondern gleich richtige Russflocken ;-) Antworten


Bruno Brunner

08.03.2010, 13:19 Uhr
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Das ist doch Rappenspalterei. So genau nehme ich das mit dem Verbrauch nicht. Ich fuelle den Tank jedes Mal mit Benzin fuer 50.- Fr. Und auch der Benzinpreis-Anstieg spürt man so nicht. Antworten


Sam Brown

08.03.2010, 13:14 Uhr
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...EU hat Richtlinien festgelegt, welche unrealistisch sind. Davon gibt es leider zuviele, aber es interessiert kaum jemanden. @ Konrad H. Stutz, die 1500U(min sind kommen wohl eher durch Unwissenheit zustande. Motoren mit wenig Hubraum, können hier am Berg kaum mehr anfahren...dann würde grossvolumige Motoren enstehen (siehe USA) und der Nutzen wäre bereits verpufft. Antworten


Edin Zoller

08.03.2010, 13:08 Uhr
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Kauft einen Honda Ich habe nun meinen dritten Honda und alles haben sogar weniger Verbraucht als die Angaben waren. Ich rede immer von normal Fahren. Werksangaben : Gemischt 5.6 L Verbrauch effektiv 5.2 L . Antworten


Hans Müller

08.03.2010, 12:58 Uhr
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Es sind genormte Vergleichszahlen, und eine gescheitere Norm würde wohl mehr bringen, ist aber immer noch nicht eine definitive Angabe: Ich liege ich mit meinem sportlichen Klein-Wagen bei zügiger Fahrweise 1 L unter den Angaben, welche die Uni Duisburg gemessen hat. Und das bei Strecken, die bergauf und bergab gehen (in flachen Gebieten liege ich nochmals 1 L tiefer, nahe an der Werksangabe). Antworten


Stefan Sparer

08.03.2010, 12:19 Uhr
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Mein Auto hat laut Herstellerangaben mit 7.2 L Verbrauch auf Autobahnen und 8.6L städtisch auch zu tief angesetzt. Wenn ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre kann ich den Verbrauch pro gefahrenen km um rund einen Drittel reduzieren;-). Wer Auto fährt muss sich bewusst sein das die Angaben der Hersteller mit der Praxis nie übereinstimmen werden, da es ja ums verkaufen geht.................. Antworten


Konrad H. Stutz

08.03.2010, 12:11 Uhr
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Sämtliche Autos sollten drehzahlmässig auf höchstens 1'500 U/min begrenzt werden. Dies wäre günstig und in kürzester Zeit realisierbar. Dann wäre diese idiotische Raserei beendet. Zudem gebe es noch einen grünen Nebeneffekt: Der Schadstoffausstoss könnte merklich reduziert werden! Antworten


Gero Rubli

08.03.2010, 12:10 Uhr
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Es ginge ja noch, wenn der ECE-Fahrzyklus "nur" unrealistisch sparsam wäre. Schlimmer ist der Verdacht, dass gewisse moderne Motorsteuerungen erkennen, dass gerade ein ECE-Fahrzyklus (= Test) abläuft und dann auf ein besonders sparsames Programm umschalten, das in der Realität natürlich nie zur Anwendung kommt. Antworten


Alex Fankhauser

08.03.2010, 11:47 Uhr
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Ich kann mich dem Vorredner anschliessen. Bei beiden Autos komme ich auf Werte unterhalb der Werksangabe. Die Angaben dienen auch mehr dazu, verschiedene Autos miteinander zu vergleichen. Wer absolut gesehen am wenigsten fürs Benzin ausgeben will, sollte sowieso das Basismodell kaufen. Antworten


Beat Müller

08.03.2010, 08:40 Uhr
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Mein Auto hat eine Katalogangabe von 8.0 bis 8.1l. Fahre keine Sparreifen. Fahre mal in der Stadt, mal Autobahn, alles gemischt. Im Winter brauche ich 7 bis 7.5l, im Sommer 6.5 bis 7l. Es geht schon wenn man gleichmässig rollt (grosse Gänge, 1000 bis 1800 Umin, ausserhalb der Autobahn nur kurz höher) und sich nicht scheut, die das erlabute Tempo auch mal durch eine engere Kurve durchzuziehn! Antworten



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