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Bundesrat will Roaming-Gebühren nicht begrenzen

Aktualisiert am 29.09.2008

Der Bundesrat sieht keinen Bedarf, nach dem Vorbild der EU die Roaming-Gebühren für grenzüberschreitende Handy-Tarife in der Schweiz zu begrenzen.

Günstigere Roaminggebühren sind in der EU (Bild: London) ein Thema, aber nicht in der Schweiz.

Günstigere Roaminggebühren sind in der EU (Bild: London) ein Thema, aber nicht in der Schweiz. (Bild: Keystone)

Das Niveau der Schweizer Roaming-Gebühren habe sich der EU weitgehend angenähert, sagte Bundesrat Moritz Leuenberger am Montag in der Fragestunde im Nationalrat. Das Standardabonnement der Swisscom beinhalte Tarife, die den EU-Obergrenzen entsprächen. Zudem offerierten heute alle Betreiber besondere Abonnementsoptionen mit Preisen für die grenzüberschreitende Telefonie in Europa, die teils deutlich unter dieser Obergrenze lägen. Damit sei den Bedürfnissen der Konsumenten genügend Rechnung getragen, sagte Leuenberger. Geprüft werde aber, ob die Schweiz in diesem Bereich Transparenzvorschriften wie in der EU erlassen sollte, zum Beispiel für die Preise für SMS. (rek/ap)

Erstellt: 29.09.2008, 17:10 Uhr

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