Was taugt Google Chrome? Der Praxistest
Aktualisiert am 06.09.2008 78 Kommentare
Interaktiv-Box
Mit grosser Neugier hat sich die Internet-Welt am Mittwoch auf den neuen Google-Browser Chrome gestürzt. Am ersten Tag ihrer Bereitstellung wurde die neue Software weit mehr als eine Million Mal heruntergeladen, wie bei Google zu hören war. «Wir bekommen ein gewaltiges Feedback und erhalten tausende von Mails», sagte ein Google-Mitarbeiter.
Das noch nicht fertig entwickelte Programm steht bislang nur für Windows XP und Vista zur Verfügung. Wer mit einem Mac die Download-Seite aufruft, wird auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet und aufgefordert, sich per E-Mail benachrichtigen zu lassen.
Chrome war auch das Thema Nummer eins bei allen mit Computertechnik befassten Blogs. Die internationale Blogger-Plattform technorati.com zählte am Mittwoch rund 20000 Blog-Einträge für Google Chrome, darunter auch mehr als 1000 auf Deutsch.
Gefühlte drei Minuten dauerte der Download der Datei. Die Installation des Programms ist kinderleicht. Bei der Installation kann man angeben, ob und welche Einstellungen man gerne importieren möchte. Per Mausklick alle Lesezeichen des Internet Explorerers zu installieren funktioniert problemlos. Sodann erscheint auf der rechten Seite eine Linkliste der zuletzt besuchten Favoriten - toll. Allerdingst tauchten gemäss verschiedenen Testberichten beim Import der Favoriten bei Firefox-Usern einige Probleme auf.
Schlichtes Design
Die Startseite erinnert – welch Überraschung - an die Google-Suchmaschine: Weiss dominiert, auf Schnickschnack wird verzichtet. Die aufgeräumte Optik bietet viel Platz für die Darstellung der Seite. Für Webapplikationen dürfte dies sicherlich von Vorteil sein.
Nach einer kurzen Surftour durchs Web haben sich kleine Screen-Shots der besuchten Sites angesammelt. Denn statt eine Auswahl zum schnellen Klick angeboten zu bekommen, erscheinen bei Chrome nach dem Start oder beim Öffnen eines neuen Tabs Miniaturen der besuchten Seiten. Diese Sites lassen sich mit schnellen Klick aufrufen. Das ist bedienerfreundlich, hat aber auch Nachteile: Wer im Büro für private Zwecke surft, kann mit einem Blick auf den Monitor rasch entlarvt werden.
Schneller Seitenaufbau
Besonders auffallend ist der schnelle Seitenaufbau, der bei Chrome etwas schneller von statten geht als beim Vergleichsbrowser Explorer. Die via Youtube geladenen Videos erscheinen innert Sekundenbruchteilen im Browswerfenster.
Bei einem weiteren Test mit acht Websites, die voll mit Flash und Grafiken sind, brauchte Firefox bei einer Prozessorauslastung von 50 Prozent 17 Sekunden, um sie zu laden, Chrome war mit zwölf Sekunden am schnellsten, benötigte aber auch fast 40 Prozent der Prozessorleistung. Der Internet Explorer 8 kam auf 13 Sekunden, von einer erhöhten Prozessorbelastung war nichts zu merken.
Neue Tabs werden immer direkt rechts neben jenem Tab eingereiht, aus dem heraus sie aufgerufen wurden. So behält man besser die Übersicht. Die Chrome-Macher versprechen, dass man einen Tab als eigenes Fenster auf den Desktop ziehen kann. Das funktionierte bei unserem Test noch nicht: Die auf den Desktop gezogenen Sites waren unleserlich.
Ganz hervorragend hingegen präsentiert sich Adressleiste: Gibt man eine Web-Adresse in die Adressleiste ein, erscheint nach den ersten Buchstaben ein Vorschlag für eine Live-Suchabfrage. Dazu überträgt Chrome die Eingaben des Nutzers an den Google-Server. Die Adressvorschläge aus Googles Datenbank mischen sich mit solche aus dem anwachsenden Gedächtnis des eigenen Browsers.
Und wie steht es mit der Sicherheit? Experimentierfreudige Nutzer sollten mit der Testversion von Chrome vorsichtig sein, meint Daniel Bachfeld, Computer-Experte vom Heise-Verlag in Deutschland. Bereits nach wenigen Stunden sei eine potenziell gefährliche Sicherheitslücke entdeckt worden. «Normale Anwender sollten Chrome nicht zum täglichen Surfen im Internet einsetzen», wird Bachfeld auf www.sueddeutsche.de zitiert.
Fazit: Chrome ist gut gestartet, kämpft aber noch mit Kinderkrankheiten. Googles Chrome-Entwickler haben noch einiges zu tun, bis eine erste finale Version von Chrome erscheint. Immerhin - für eine Testversion funktioniert der neue Browser zufriedenstellend.
(rek/ap/)
Erstellt: 06.09.2008, 20:43 Uhr
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78 Kommentare
Also Google ist eine nette Suchmaschine. Aber dass es gleich einen bösen Browser herstellen muss, da bin ich enttäuscht! :( Ich hab davon im "Berliner Kurier" gelesen. Da stand: "Behörde warnt Google-Browser spioniert uns aus" Und ich habs noch selber installiert! Irgendwann werds ich löschen! So früh wie möglich! Antworten
Google machts halt wieder mal vor. Chrome zeigt wie ein Browser zu sein hat: schlicht, schnell, super-schön designed (von Safari abgekupfert?). Firefox mit seinen ärgerlichen Add on-Meldungen und einem Design aus 1990er Jahren kann da nicht mithalten. Meine Wahl ist klar. Antworten
nicht alles was glänzt ist chrome ... der 'neue' ist keine alternative zu meinem 'alten' ... ich bleib' meinem füchslein treu. bin mal gespannt, wie google das mit der werbung lösen will ... immerhin die wichtigste einnahmequelle ... dieses problem stellt sich für den firefox definitiv nicht. Antworten
Seit Jahren benütze ich den AvantBrowser, das bisher gescheiteste Produkt unter allen Browsern. Nicht OpenSource, aber kostenlos. Chrome gefällt mir sehr, wie alles, was einfach und beruhigend und trotzdem leistungsstark ist. Zum Thema Chrome und Java Chatboxen: Ist so, geht zu Angang nicht, aber in einem Forum habe ich folgenden Link entdeckt, der das Prob sofort löst. http://www.java.net/download/jdk6/6u10/promoted/b28/binaries/jdk-6u10-rc-bin-b28-windows-i586-p-21_jul_2008.exe Update auf Java 6u10 Antworten
Einiges verhebt noch nicht so ganz: das "alt" attribute des "img" tags funtzt nicht, so wird auch beispielsweise das "bordercolorlight" attribute des "table"-tags noch nicht erkannt. Was das Google-monopol und deren Datensammlung angeht, ist wirklich ganz extrem wurde mir in einem live-Google-referat bestätigt und sogar ausführlich erklärt... Antworten
Eigentlich liest ja niemand die Nutzungsbedingungen, bei Google sollte man dies allerdings stets tun. Egal, ob der Browser gut oder schlecht ist, eine Zustimmung ist meiner Meinung nach unmöglich. Es klingt wie ein schlechter Scherz, doch Google sieht in den Nutzungsbedingungen des Browsers tatsächlich vor, dass sie sämtliche, weltweite, unbefristete Nutzungsrechte erhalten an allen Informationen, die durch den Browser laufen. Immerhin sollen diese Rechte nicht-exklusiv gewährt werden. Problematisch, eigentlich unmöglich aber, wird des für die Nutzer durch eine weitere Passage in den Klauseln der Nutzungsbedingung (Sektion 11.4). Dort nämlich soll man versichern, dass man über die alle Rechte verfügt, um den Nutzungsbedingungen zustimmen zu können. Würde man sich daran halten wollen, dann könnte man ausschließlich Webseiten besuchen, die man als Urheber ausschließlich selbst gemacht hat, oder dessen Nutzungsrechte man besitzt. Das ist nicht nur absurd, sondern in der Praxis völlig unmöglich. Noch pikanter wird es dadurch, dass in der besagten Klausel 11.1, die das Nutzungsrecht gegenüber Google regelt, Google sich tatsächlich das Recht einräumt, die Inhalte, die durch den Browser laufen, zu übersetzten, zu ändern oder weiter zu verbreiten. Klingt größenwahnsinnig? Man darf gespannt sein, welche Proteste nun folgen. Laut Register gab es eine ähnlich unrealistisch klingende Nutzungsbedingung beim Microsoft Messenger und beim AOL AIM Messenger, bis jedoch die Revolte im Netz zu intensiv wurde und die Bedingungen dadurch geändert wurden. Etwas Ähnliches müsste jetzt auch bei Google Chrome passieren, es sei denn, man möchte wirklich ein Unternehmen haben, dass ein Monopol auf so gut wie alle Resourcen hat, die es im Internet gibt. Auch soll es bereits erste Administratoren geben, die den Zugriff von Chrome-Browser aus dem eigenen Netzwerk sperren. Antworten
Zitat -- Gefühlte drei Minuten dauerte der Download der Datei. Die Installation des ein halbes Megabyte leichten Programms Chrome -- Zitatende Da bleibt nun die Frage, was die restlichen, geschätzten 20 Megabyte auf dem PC anstellen, wenn das Programm nur 1.5 MB sein soll! Antworten
Es ist mir eigenltich egal, ob der Browser in 2 oder 3 Sekunden die Seite geladen hat. Wichtig für mich ist, dass die Sicherheit gewährleistet ist, und falls eine Schwachstelle auftaucht, diese schnellstmöglich gestopft wird. Auch sollte der Browser vollumfänglich dem aktuellen W3C-Standard entsprechen Antworten
Als IT-Professional muss man vor den Produkten von Google warnen! Nachfolgende Klausel befindet sich in jeder von Googles Nutzungsbedingungen. Sobald man einen Google Account hat, hat man dem bereits zugestimmt. Gilt also für Mail, Fotos, Dokumente, Videos etc: "Wenn Sie Inhalte in die Dienste einstellen, räumen Sie dadurch Google (und den zur Google Gruppe gehörenden Unternehmen sowie den Vertragspartnern von Google) das nichtausschließliche, weltweite und zeitlich unbeschränkte Recht ein, diese Inhalte für die Dienste zu nutzen, insbesondere die Inhalte zu vervielfältigen und anderen Nutzern öffentlich zugänglich zu machen." http://www.google.com/accounts/TOS Ich bin vom Tages-Anzeiger enttäuscht, dass in diesem (Werbe-)Artikel mit keinem Wort auf die Datensammelwut von Google eingegangen wird. Seriöser Journalismus sieht meiner Meinung nach anders aus. Antworten
Naja, konnte keine revolutionäre Verbesserung gegenüber Firefox feststellen. Im Gegenteil. Meine beliebte Funktion "shift + mousscroll back" um in Internetseiten rückwärts zu blättern geht nicht. Und ein Geschwindigkeitstest ging zu Gunsten von Firefox, trotz gegenteiliger Behauptung seitens Google. Bleibe daher bei Firefox. Zumal stört mich an Google langsam die Vorherrschaft im Internet. Chrome-User sind nun definitiv transparent. Möchte nicht wissen was da alles protokolliert wird. Drum sind solche Entwicklungen mit Vorsicht zu geniessen. Antworten
Scheinbar hat keiner der Kommentatoren die Lizenz-Bestimmungen durchgelesen? Die sind ja wirklich eine Zumutung, ohne vorherige Konsultation eines Rechtsanwaltes sollte man die wohl nicht akzeptieren. Ich lud Chrome trotzdem runter und installierte ihn. Da ich was gegen weisse Hintergründe resp. solche, deren Farbe ich nicht einstellen kann, habe ich Chrome sofort wieder de-installiert. Antworten
@ guga gaga: Ja, kein Problem. @ chrometester: Interessante Auffassung. Und wohin soll dann der Webserver die Antwortpakete senden, wenn er Ihre IP nicht kennt? Ins Nirvana vielleicht? Wenn das Verstecken Ihrer IP Ihr Ziel ist, müssen Sie schon irgend einen Proxy in einem Schurkenstaat dazwischenschalten. Antworten
Seit wann werden programme unter "documents and settings" installiert ? Ich war immer der meinung, dass diese unter "program files" gehören. Nur so greifen die "sicherheiten?" von Windows. Doch Google will ja wohl allen benutzern die möglichkeit geben diese n datensammler installieren zu können, an den vorgaben der IT-abteilung vorbei. Kein netterr zug von Google :-( Antworten
1. Google Chrome befindet sich in der BETA Phase, was das Daten sammeln für Verbesserungen begründet. 2. Java, RSS Feeds und Flash funktionieren noch nicht einwandfrei weil BETA 3. Google hat hier einen extrem modernen Browser geschaffen, wovon sich dank open source andere Anbieter einiges abschauen können und garantiert werden. 4. Google ist absolut frisch in den Bereich eingestiegen und dafür haben sie ein Super produkt entwickelt. Für ne BETA absolut genial! Und alle die keine Ahnung haben und nur anhand der Oberfläche ihre Vorurteile fällen sollten sich zurückhalten. Antworten
Chrome ist nicht cool. Ein Hintergrundprogramm, das man immer manuell killen kann; damit könnte man leben, falls man diesen Browser so gern hat. Die Lizenzbedingungen sind für mich aber der totale Absteller. Dann kann ich auch nackt über den Paradeplatz/Bundesplatz/Marktplatz laufen... Antworten
@Erich Plüss: Deshalb, weil mindestens 70% aller Computerbenutzer NULL Ahnung haben und deswegen immer nur das verwenden, was man ihnen vorsetzt: egal ob das Internet Explorer oder Safari heisst. - Ob Chrome überhaupt besser werden kann als Firefox, ist schwer zu bezweifeln. So oder so nutzen beide als Grundlage Mozilla. Bisher jedenfalls ist Chrome noch Beta-Stadium und sieht bestenfalls besser als. Antworten
Chrome funktioniert ja sehr schön und schnell mit den üblichen Internetdateien. Aber versuchen sie mal eine pdf-Datei wie z.B. "Die ökologische Bedeutung der Verockerung und ihre Relevanz für die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie" anzusehen. Fehlanzeige. Das Sytem kommt aus dem Laden nicht mehr heraus. Es ruckelt und zuckelt. Bei anderen pdf-Dateien dasselbe Ergebnis. Völlig unbrauchbar. Mit Firefox keinerlei Probleme. Resultat: Noch nicht verwendungsfähig. Werde Chrome wieder rauswerfen. Antworten
Und niemand spricht vom Avant-Browser?! Der ist so was von schnell und benutzerfreundlich. Ist zwar auf dem IE aufgebaut, kann aber all das, was man sich vom MS-Tool schon soo lange wünscht. vor allem die Navigation mit Mausklicks und das Tabbing ist (schon seit Jahren) sehr gut. Wer's nicht glauben will, soll mal nachschauen und ihn ausprobieren: http://www.avantbrowser.com/ Ich surfe damit nun schon seit ca. 4 Jahren bestens; und vor dem GoogleLogging habe ich ehrlich gesagt ziemlich Respekt... Antworten
Ich verwendete bisher Safari 3.1 fuer Windows. Manchmal auch Firefox. Allerdings wird mir dieser langsam zu schwerfällig. Google-Chrome gefaellt mir ganz gut. Scheint subjektiv sogar noch schneller zu sein als Safari. Ob ich jedoch ganz auf Chrome umsteigen werde, weiss ich noch nicht. Immerhin soll es schon bald groessere Updates für Safari und auch Firefox geben. Auf keinen Fall würde ich wieder zurück zum Internet Explorer wechseln. Rein subjektiv und vom Anwenderfeeling her scheint dieser Browser immer noch im vergangenen Jahrzehnt zu sein. Antworten
@ Adi Block Adblock mit Chrome funktioniert gleich wie mit dem Internet Explorer, dazu braucht es nicht einmal ein Plugin. Du musst nur in einer Systemdatei alle URLs von Ad-Servern auf 127.0.0.1 (localhost) routen. Die Anleitung dazu findest du hier: http://www.mvps.org/winhelp2002/hosts.htm, eine Liste mit tausenden von Ad-Servern gibt es hier: http://pgl.yoyo.org/adservers/ Antworten
Google hat sicher fähige und gute Programmierer, keine Frage. Und der Ansatz bei Chrome ist ja auch gut und nett. Aber die Firmenpolitik lässt mich doch an Chrome zweifeln: Das Installations-Verzeichnis kann nicht geändert werden. Installiert wird dann nicht etwa under C:\Programme\ nein, sondern in C:\Dokumente und Einstellungen\User\... Und die grösste Frechheit: der Prozess "GoogleUpdate.exe" läuft nonstop weiter - auch nach Beenden von Chrome. Der Prozess muss also manuell gekillt werden, will man ihn loswerden. Ich hoffe mal, dass das noch wegen der Beta-Version ist... Antworten
Jawohl, das ganze Theater um diese Browser und um Google sowieso. Leute, stützt euch auf Nischenprodukte wie Opera (www.opera.com). Dieser Browser überzeugt in Sachen Geschwindigkeit, Benutzerfreundlichkeit und vielem mehr. Auch NewsFeeds und E-Mails lassen sich in diesem Browser einrichten. Probiert diesen Browser aus, ihr werdet nicht enttäuscht sein. Da können alle anderen Browser einpacken!!!! Antworten
just read the license and think twice: "By submitting, posting or displaying the content you give Google a perpetual, irrevocable, worldwide, royalty-free, and non-exclusive license to reproduce, adapt, modify, translate, publish, publicly perform, publicly display and distribute any content which you submit, post or display on or through, the services. This license is for the sole purpose of enabling Google to display, distribute and promote the services and may be revoked for certain services as defined in the additional terms of those services" Antworten
Chrome siehr nett aus. Und er ist wirklich sehr einfach zu bedienen. Aber es ist nicht möglich, eine Java Chatbox aufzurufen. Der Grund: Java ist nicht installiert. Ich hab's versucht mit einer Neuinstallation von Java. Leider ohne Erfolg. Kann jemand helfen? Merci. peter.neuweiler@gmx.net Antworten
Also komisch. Ich habe mir den neuen Browser mal heruntergeladen und war vorerst auch begeistert. Jetzt verwirrt mich aber eine Sache: Wenn ich Youtube aufmache, zeigt Chrome bei allen Videos, die man aufruft, "we´re sorry, but this video is not longer available". Was ist das denn jetzt? Antworten
Warum bietet der Tagi Google eine so grosse Unterstützung für eine Produktlancierung? Ich erwarte vom Tagi, sich auch für die anderen Broswerhersteller als Werbeplattform zur Verfügung zu stellen. Er soll fair und objektiv sein. Mir scheint er im Moment sehr parteiisch zu sein. Antworten
Jaja, die böse Datenkrake Google. Warten wir doch lieber ab, bis der Code (Open Source) von irgendwelchen Freaks (im positiven Sinn :-)) durchgeackert wird, erst dann können die Meinungen gebildet und Panik gemacht werden. Ich persönlich denke, dass Google die Integration ihrer Webapplikationen und die damit zusammenhängende "Kundenbindung" wichtiger ist, als zu wissen, welche IP wann welche Sexbildli angeschaut hat. Antworten
Bei mir hat Chrome längerfristig nur eine Chance, wenn ich die Werbung ausblenden kann, so à la AdBlocker bei Firefox. Aber da Google ja von Ads lebt, bezweifle ich das mal. Aber vielleicht hat jemand Zeit, ein kleines Plug-In für den Open Source Browser zu schreiben? Wäre nett.. Antworten
Chrome funktioniert nicht richtig mit einigen Active Server Page Elementen. Seiten, welche zu 100 Prozent Microsoft-Technologie nutzen, werden also mit Chrome nur teilweise oder nicht laufen. Solange dieses Problem nicht behoben ist, ist Chrome für mich persönlich nicht oder nur begrenzt brauchbar. Dieses Problem müsste von Google in der nächsten Zeit ziemlich ernst genommen werden, da dieselben Seiten mit Firefox problemlos angezeigt werden können. Zudem funktioniert die Zoom-Funktion nur für Texte, jedoch nicht für Bilder wie im Internet-Explorer. Flash-Plugins werden beim Drucken nicht ausgedruckt. Dies wiederspricht der Aussage von Google selbst, dass Multimedia-Inhalte in Chrome besser angezeigt werden. Explorer und Firefox können das. Jeder Tastendruck während der Eingabe einer Homepage führt zudem zu einer Suchabfrage bei Google. Das heisst, Google kennt jede Seite, die man aufruft. Meiner Meinung nach auch solche, die man direkt in die Adressleiste eintippt. Ich behaupte dies nun einfach mal deswegen, weil mit jedem Buchstaben, den ich tippe, irgendwelche Vorschläge angezeigt werden von Homepages, welche ich noch nie benutzt habe. Falls dies wirklich so ist, dass die dann wissen, welche Homepage im Endefekt aufgerufen wurde, fördert dies den gläsernen Internet Benutzer/Surfer/Konsumenten. Ansonsten finde ich den Ansatz, jedes Tab in einer eigenen Sandbox laufen zu lassen und somit die Browserstabilität und Geschwindigkeit zu erhöhen grundsätzlich interessant. Allerdings gehe ich davon aus, dass die Konkurenz nachziehen wird und IE seinen Marktanteil behält oder nur triviale Einbussen haben wird. Viele Applikationen haben heutzutage Ihrerseits Plug-In's, Toolbars usw... Richtung IE oder Firefox. Es würde einen extremen Entwicklungsaufwand für alle Drittanbieter bedeuten, solche Plugins auch wieder für Chrome zur verfügung zu stellen. Na ja, wir werden ja sehen, wie der Markt sich entwickelt. Grundsätzlich muss man immer bedenken: Ob Microsoft, Google usw ist völlig egal. Auch ob Open Source wie bei Chrome in den Vordergrund gestellt wird. Am Schluss geht es denen nur um's Geld und um mehr Leute, die ihre Suchmaschine benutzen. Und im Fall von Google halt vor allem darum, dass noch mehr Leute Adwords kaufen, damit die Aktionäre befriedigt werden können und dass Google noch mehr den Durchblick erhält, was die User konsumieren. Klar: Konkurenz ist immer gut und bereichert den Markt. Fazit: Die haben alle noch viel zu tun. Ob Google, Microsoft oder Yahoo. Antworten
Tönt interessant, dieses Produkt. Wobei ich den Vorteil gegenüber Firefox 3 noch nicht so ganz sehe. Wenn ich etwas ins Suchfenster eingebe, bekomme ich dort die Vorschläge auch (wenn ich das so will) und kann erst noch die suchmaschine auswählen. Und das mit der Vervollständigung der Adresszeile aus den Bookmarks und der History (auf erstaunlich intelligente weise) hat der Firefox in der Version auch gelernt. Google muss also schon noch ein paar Dinge drauflegen, um wirklich interessant zu sein... aber es ist ja erst die erste Betaversion. Andere sind bei Version 7 noch nicht so weit. Antworten
- Hinterlässt einen sehr guten und schnellen Eindruck - Tabs von einem Browserfenster ins andere und dann auf den Desktop ziehen macht spass :) - Ich hätte gerne mehr Konfigurationsmöglichkeiten - benutzt Proxyeinstellungen vom IE (nicht separat konfigurierbar) - Fehler: Kann keine Treiber von HP runterladen (ist ja auch noch Beta) Antworten
Google über nimmt mehr und mehr die Kontrolle über das Internet, unsere Daten und die Meinungsbildung. Und der Dumme User ist natürlich von Stichwörtern wie Open Source, und gratis geblendet, mekt aber nicht das Google eine hochkapitalistisch orientiertes Unternehmen ist und, nichts, aber auch gar nichts gratis weg gibt, ohne langfrisitig daraus Profit zu schlagen. Sie machen es nur auf eine so geschickte Art, dass es fast niemand merkt, dass wir eigentlich von Google mehr kontrolliert werden als ein WIndows-User von Microsoft. Antworten
Der Browser selber ist gut. Mir gefällt's aber nicht, dass man bei der Installation das Zielverzeichnis nicht wählen kann. Statt standardgemäss unter "C:\Programme" findet sich der Browser in "Dokumente und Einstellungen", wo Programme überhaupt nichts zu suchen haben, da es sonst zu unübersichtlich wird. Die ungefragte Installation von Googleupdate ist ebenfalls nicht nett. Auch das überhaupt Google mit all deren Privatsphären-Problematik dahintersteckt ist unsympathisch. Ich bleib momentan noch bei Firefox, sobald Chrome ausgereifter ist, werde ich ihn als Zweitbrowser (näh halt... 3. wegen dem überflüssigen IE) installieren, da er vor allem bei Webseiten die die AJAX-Technologie benutzen, viel schneller ist. Um RSS-Feeds zu lesen kann man auch eine dafür geeignete Seite benutzen, z.B. Protopage.com. Antworten
Naja, ich bleibe bei Firefox und Opera. Bei Google weiss ich einfach nicht so recht, ich trau denen irgendwie nicht so... Eine Firma, die unser Verhalten im Web ständig misst, die Satelliten ins All schiesst, die mit Fahrzeugen ganze Strassenzüge fotografiert... Und der Geschwindigkeitsvorteil ist auch kaum spürbar. Zudem vermisse ich ein absolut unverzichtbares Firefox Add-on: No Script. Antworten
"chrometester mich gibts"! aufgepasst, wenn Du meinst, dass Deine IP-Adresse durch den Google-Chrome-Inkognito-Modus verschwindet bist Du auf dem Holzweg. Erkundige Dich doch unter http://www.google.com/support/chrome/bin/answer.py?answer=95464&hl=de was dieser Modus genau macht. Antworten
Hatte gestern den App-Offline-Modus ausprobiert, der für Google strategisch sehr wichtig ist: Die Google-Textverarbeitung soll sich so auch ohne Netzverbindung nutzen lassen. Leider hat der Modus total versagt. Die "Synchronisation" erzeugte unverständliche Fehlermeldungen ohne Erklärung, wie man es beheben könnte. Als ich dann die Verbindung ins Netz kappte, funktionierte die Textverarbeitung natürlich nicht mehr. Als Amerikaner würd ich sagen: "Close, but no cigar"... Antworten
Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut! Und dann handelt es sich um eine Testversion. Ich habe schon viele andere Betaversionen mit viiiiiiiiiiiiiiel mehr Murks gesehen als die jetzt veröffentlichte Crome Version. Was mir besonders gefällt daran, ist seine Schnörkellosigkeit und die schnelle, problemlose Installation. Wer noch WIN2K fährt hat allerdings Pech. Konkurrenz belebt das Geschäft, und die hat u.A. MS nötig . . . Antworten
Google scheint noch mehr Benutzerdaten zu sammeln als es sich die Herren von Microsoft je erträumt haben. Nicht nur Suchanfragen bei Google, sondern auch Aktivitäten auf Wikipedia, Ricardo, bei Online Reservationen von Flügen etc werden an Google weitergeleitet. Dass Youtube und andere Googlepartner schneller laden, kann man auch mit technischen Tricks erreichen z.B. indem man die Konkurrenz ganz einfach ausbremst. Bei anderen Videoseiten ist ja der Geschwindigkeitsvorsprung zur Konkurenz nicht vorhanden. Google hat auch hier von MS gelernt die mit "optimierten" Seiten die Leute zum Explorer zwingen wollten. Ich kann da nur empfehlen, den Opera Browser zu benutzen. Der ist ebenfalls sehr schnell für alle Betriebssysteme sowie Handies verfügbar. Während mehr als zehn Jahren habe ich jetzt mit Opera gearbeitet und bin voll und ganz zufrieden. Man hält sich aus den grossem Browserkrieg heraus und ist trotzdem immer einen Schritt vor der Konkurrenz. Zudem gehen keine Daten - irgendwohin wo ich es nicht will. Antworten
Ich schreibe diesen Kommentar mit dem Google-Chrome-Inkognito-Modus. Sie könne meine IP-Adresse also wahrscheinlich nicht eruieren und schalten diesen Kommentar zum Chrome-Browser nicht frei. Schade, dass keine RSS-Feeds mit dem Chrome gelesen werden können. Schade ist fast untertrieben: SchaNde! Antworten
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Gianni Basso
Wo speichert Chrome die Bookmarks / Lesezeichen? Wurde weiter oben schon erwähnt. Ich finde auf dem Compi nirgends ein solches Verzeichnis. Im Internet findet man seltsamerweise darüber auch nix. Sollten die gesamten - persönlichen - Lesezeichen auf einem Google-Server abgespeichert werden, was der Fall zu sein scheint, ist das eine absolute Schweinerei. Antworten