Das ist Windows 7
Aktualisiert am 29.10.2008 42 Kommentare
Bei Windows 7 residieren die Gadgets direkt auf dem Desktop.
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Jetzt ist es offiziell: Windows 7 ist im Kern ein Windows Vista. Am Dienstagabend wurde an der Professional Developers Conference in Los Angeles eine erste Version des neuen Betriebssystems den Medien vorgestellt.
Neue Taskleiste
«Man muss nicht alles zerstören, wenn man eine grosse Veränderung erreichen will», sagte Windows-Chefentwickler Steven Sinofsky. «Wenn es auf Windows Vista läuft, dann läuft es auch auf Windows 7.» Treiber- und Kompatibilitätsprobleme wie bei Windows Vista soll es beim Nachfolger nicht geben.
Augenfälligstes Merkmal von Windows 7 ist laut dem Online-Dienst heise.de die neue Taskleiste. Jedes Taskbar-Symbol bringt via Rechtsklick eine so genannte Jump List zum Vorschein, eine Liste von zuletzt mit dieser Anwendung geöffneten Dateien. Lässt man bei Vista die Maus über einem Taskbar-Symbol ruhen, bekommt man eine kleine Vorschau des dazugehörigen Fensters. Bei Windows 7 kann man mit der Maus über dieses kleine Bild fahren und erhält so eine Fenstervorschau in Originalgrösse. Die Anordnung von Taskbar-Symbolen lässt sich per Drag und Drop beliebig eigenen Wünschen anpassen.
Ende der Sidebar
Gemäss heise.de gehört die mit Vista eingeführte Sidebar der Vergangenheit an – Gadgets liegen bei Windows 7 direkt auf dem Desktop, rasten aber an einer beliebigen Bildschirmkante ein, wenn man sie per Maus dorthin zieht. Sie lassen sich jetzt in der Grösse ändern. Eine Schaltfläche in der rechten unteren Bildschirmecke blendet temporär alle Fenster aus, um einen Blick auf die Gadgets freizugeben.
Die Computer finden sich gegenseitig
Eine weitere Änderung: Bilder oder Musikdateien lassen sich über mehrere Computer hinweg suchen und über eine Datenbank im gesamten häuslichen Netz auffindbar machen. Solche Computernetze sollen einfach eingerichtet werden können. Computer mit Windows 7 finden sich gegenseitig und lassen sich mit wenigen Klicks vernetzen.
Windows 7 ist Multitouch-geeignet. Damit lassen sich - wie auf dem iPhone von Konkurrent Apple - Dateilisten durchblättern. Bedient man das neue Betriebssystem per Bildschirmberührung, verschwindet der Mauszeiger automatisch.
Web-Programme als Antwort auf Konkurrent Google
Eine weitere Neuheit sind die umfassenden Online-Versionen des Bürosoftware-Pakets Office an. Microsoft reagiert damit auf kostenlose Konkurrenzprogramme des Internet-Konzerns Google. Zu den Preisen wollte Microsoft nicht Stellung nehmen. Einstiegsversionen sollen aber wie bei Google umsonst sein. Mit den Web-Programmen von Microsoft können Dokumente künftig via Internet-Browser erstellt und bearbeitet werden. (rek)
Erstellt: 29.10.2008, 14:38 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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