Fedpol warnt vor «Sextortion»

Erpressungen mit intimen Bildern im Internet sind in der Schweiz keine Seltenheit.

Erpressungen: Eine internationale Kampagne soll auf die Gefahren im Internet aufmerksam machen (Video: Tamedia/fedpol)

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Im vergangenen Jahr sind 161 Meldungen wegen sogenannter Sextortion eingegangen. Das sind Fälle, bei denen die Opfer mit intimen Aufnahmen erpresst werden. Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) geht davon aus, dass die Zahl der tatsächlichen Opfer höher ist. Viele schämten sich, die Erpressung zu melden, schreibt das Bundesamt in einer Stellungnahme.

Vom Bekannten zum Erpresser

Das Bundesamt hat nun einen Warnfilm auf seiner Internetseite aufgeschaltet. Darin wird gezeigt, wie die meisten Erpressungen mit solchen Fotos ablaufen. Oftmals geben sich Täter auf Internetplattformen als neue Bekannte aus. Ist das Vertrauen einmal aufgebaut, fragen sie nach intimen Aufnahmen, mit denen sie ihre Opfer anschliessend erpressen. Betroffenen rät das Fedpol, kein Geld zu bezahlen, sondern den Chat abzubrechen und Anzeige zu erstatten. (aba)

Erstellt: 19.06.2017, 17:22 Uhr

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