500 Dollar für einen Spiegel? – «Eher nicht»
Von Reto Knobel. Aktualisiert am 06.04.2010 34 Kommentare
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- Der Test von Robert Strohmeyer
- Der Test der «New York Times»
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Der am Samstag erstmals verkaufte iPad hat offenbar Mühe, seinem Ruf als vollwertiger E-Reader gerecht zu werden. In amerikanischen Medienberichten und Blogs melden sich immer mehr Kritiker, welche dem iPad das Potenzial zum Kindle-Konkurrenten absprechen.
Lieber drinnen als draussen lesen
So schreibt etwa der Autor Robert Strohmeyer in der renommierten «Business Week»: «Unglücklicherweise reflektiert der Bildschirm so stark, dass es in einem gut beleuchteten Raum höllisch blendet und im vollen Sonnenlicht praktisch als Spiegel doppelt. Obwohl ich mein hübsches Gesicht gerne sehe, bin ich doch eher nicht willens, 499 Dollar für dieses Privileg ausgeben zu wollen.» Bereits der vor dem Verkaufsstart publizierte Test der «New York Times» wies auf diese Schwäche hin. Bei Tageslicht könne man auf dem Touchscreen kaum etwas lesen, kritisierte Journalist David Pogue.
«Zu schwer, zu kurzatmig»
Ins gleiche Horn bläst einer der ersten europäischen iPad-Tester, der «Welt»-Journalist Kritsanarat Khunkham. Augenermüdend, mit 730 Gramm zu schwer, zu kurzatmig – der iPad werde «in allen Punkten vom Kindle, dem eBook-Reader von Amazon, ( 212.89 -1.09%) geschlagen». Hier sieht der deutsche Tester nichts anderes als den «grossen verfehlten Anspruch des Neulings».
Trotz dieser offensichtlichen Schwächen setzt ausgerechnet der grösste iPad-Konkurrent, Amazons Kindle, auf das Apple-Gadget: Vor kurzem hat der amerikanische Online-Händler eine App für den iPad präsentiert, mit dem iPad-Nutzer künftig auch Ebooks von Kindle auf der Apple-Hardware lesen können.
Aufgeblasene iPhone-Apps
Viele Käufer sind ausserdem mit den Apps unzufrieden. Zwar meldet Apple, (AAPL 562.29 -0.54%) dass fast alle der mittlerweile 150'000 iPhone-Anwendungen auch auf dem iPad funktionieren. Diese Miniprogramme können auf dem Tablet in doppelter Grösse angezeigt werden, mit Ausnahme der extra für den iPad entwickelten Apps (derzeit etwa 3000) sehen diese aber recht aufgeblasen aus. Das Magazin «T3n» ist darum überzeugt, dass iPhone-Apps nur für die erste Zeit von Interesse sein werden. iPad-Besitzer würden «sehr schnell nur noch auf iPad-Apps setzen wollen».
Probleme beim Laden
Weitere Probleme (diskutiert unter anderem auf Discussions.apple.com) sind die Stromversorgung und die Synchronisation. Offenbar kann die neue Hardware an einigen Computern nicht aufgeladen werden: Käufer, darunter auch Mac-Nutzer, melden, dass sich der iPad nur mit Schwierigkeiten über den USB-Port am Computer aufladen lasse. Apple hat diesbezüglich bereits reagiert, respektive eine Meldung publiziert (siehe «Links»). Bei der Datenabgleichung wird beklagt, dass diese einfach zu viel Zeit in Anspruch nehme. Die Synchronisation mit dem Computer könne, schreiben unzufriedene Nutzer, mehrere Stunden dauern. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 06.04.2010, 11:40 Uhr
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34 Kommentare
Hehe.. Es ist noch nicht lange her da tönte die Sache noch ganz anders hier im Tagi. Heute, fünf Tage nach Verkaufsstart tönt alles anders. Für mich als alten Macuser wäre es sehr interessant zu sehen was passieren würde wenn Apple mit einem Gerät mal richtig floppt. Würde man sich Apple wieder auf alte Stärken zurückbesinnen? Antworten
































































