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Apple so teuer wie noch nie

Aktualisiert am 14.02.2012

Erstmals in ihrer Geschichte hat die Aktie des US-Technologieriesen am Montag im New Yorker Handel über der Marke von 500 Dollar geschlossen.

Euphorische Anleger: Grund für den Anstieg der Apple-Aktie waren am Montag anhaltende Gerüchte um die baldige Markteinführung einer neuen iPad-Version.

Euphorische Anleger: Grund für den Anstieg der Apple-Aktie waren am Montag anhaltende Gerüchte um die baldige Markteinführung einer neuen iPad-Version.
Bild: Keystone

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Erstmals in ihrer Geschichte hat die Aktie des US-Technologieriesen Apple (AAPL 553.17 -0.90%) am Montag im New Yorker Handel über der Marke von 500 Dollar geschlossen. Sie gewann an der Wallstreet im Tagesverlauf 1,86 Prozent hinzu und war am Abend 502,60 Dollar wert. Erst im vergangenen Juli hatte das Papier die 400-Dollar-Marke geknackt, wodurch Apple sich hinsichtlich seines Börsenwerts vor den US-Ölgiganten Exxon Mobil schob.

iPad 3 wohl im März

Grund für den Anstieg der Aktie waren am Montag anhaltende Gerüchte um die baldige Markteinführung einer neuen Version von Apples Tablet iPad. Berichten zufolge will das Unternehmen das iPad 3 Anfang März in San Francisco vorstellen.

Apple feiert mit seinem iPad grosse Erfolge. Allein im letzten Quartal 2011 waren die Verkaufszahlen um mehr als das Doppelte auf 15 Millionen Stück gestiegen. Das iPad 2 war in den USA im März 2011 in die Läden gekommen.

Probleme mit Foxconn: Apple handelt

Wie das Unternehmen mitteilt, werden die Arbeitsbedingungen in seinen chinesischen Fabriken von einer unabhängigen Organisation überprüft. Die Vereinigung für faire Arbeit (FLA) begann nach Angaben von Apple am Montag ihre Inspektionen in Werken, in denen iPads und iPhones montiert werden.

Betroffen waren Werke in Foxconn City in Shenzhen, wo Hunderttausende Beschäftigte arbeiten und untergebracht sind. 2010 war es dort zu einer Serie von Selbstmorden unter Arbeitern gekommen, Apple geriet wegen der Arbeits- und Umweltbedingungen bei Zulieferern insbesondere aus China in die Kritik.

Im Januar veröffentlichte das Computerunternehmen erstmals eine Liste seiner Zulieferer und trat der in Washington ansässigen FLA bei. Die Gruppe aus Unternehmen und Universitäten strebt die Verbesserung von Arbeitsbedingungen an. Ergebnisse der Überprüfung sollen ab Anfang März unter www.fairlabor.org bekannt gegeben werden.

cfm (rek/afp/dapd)

Erstellt: 14.02.2012, 09:20 Uhr

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