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Cern: Start des Supercomputers

Von Reto Knobel. Aktualisiert am 06.10.2008

Das Netzwerk von tausenden Rechnern für die Auswertung des Cerns-Experiments wurde am 3. Oktober in Betrieb genommen.

Das Grid ist ab Freitag für das Europäische Zentrum für Kenforschung (Cern) in Genf aktiv.

Das Grid ist ab Freitag für das Europäische Zentrum für Kenforschung (Cern) in Genf aktiv.
Bild: harvard.edu

«Grid»-Computing ist eine Form des verteilten Rechnens, bei der ein «virtueller Supercomputer» aus einer Vielzahl lose gekoppelter Computer erzeugt wird. Es wurde entwickelt, um rechenintensive wissenschaftliche Probleme zu lösen.

Unvorstellbare Datenlawine

Zum Beispiel am Cern in Genf. Dort ist am 3. Oktober ein solches Grid mit tausenden Forschercomputern in Betrieb genommen worden, um die Daten des Teilchenbeschleunigers LHC zu bearbeiten. Das «Urknall»-Experiment wird eine Informationsflut auslösen, deren Auswertung jedes Rechenzentrum der Welt mit seinen besten Supercomputern überfordern würde. Zur Anschauung: Im Teilchenbeschleuniger werden Billionen von Protonen in beide Richtungen im Kreis fliegen, zwei Protonen prallen etwa eine Millarde Mal pro Sekunde aufeinander. Bei jedem einzelnen dieser unvorstellbar vielen Crashs entstehen Tausende von neuen Teilchen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.10.2008, 13:52 Uhr

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