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Das Windows-8-Orakel

Der Verkauf von Windows 7 läuft wie geschmiert. Der Nachfolger des aktuellen Microsoft-Betriebssystems könnte schon nächstes Jahr auf den Markt kommen.

1/4 Die Freude
Microsofts ehemaliger Finanzchef Chris Liddell (jetzt bei General Motors) jubelt. Allein im Januar und Februar wurden 30 Millionen Lizenzen verkauft. Total sollen bereits 90 Millionen Exemplare des Betriebssystems verkauft worden sein.

   

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Anfang März teilte Microsoft (MSFT 29.9898 -1.93%) mit, dass alleine in den ersten beiden Monaten des Jahres 30 Millionen Windows-7-Lizenzen verkauft werden konnten. Total seien bereits 90 Millionen Computer mit dem neuen Betriebssystem ausgerüstet. Wenige Monate nach der Einführung arbeiten demnach bereits 8,9 Prozent aller Computernutzer mit Windows 7.

Spätestens seit dem (von Microsoft wieder entfernten) Blog eines Firmenmitarbeiters wissen nicht mehr nur Insider, dass Steve Ballmer und Co. bereits an einem Nachfolger arbeiten. Das IT-Portal Techradar.com hat nun die Fakten zu diesem Betriebssystem zusammengetragen.

Endgültige Funktionen stehen noch nicht fest

Demnach wird der Windows-7-Nachfolger Ende des nächsten Jahres, spätestens aber Anfang 2012, auf den Markt kommen. Mit welchen Funktionen dieses Programm endgültig ausgestattet werde, stehe noch nicht fest. Dank Berichten eines Microsoft-Mitarbeiters auf Linkedin.com will die Quelle aber in Erfahrung gebracht haben, dass an neuen Netzwerkfunktionen gearbeitet wird. Unter anderem soll der bereits in Windows 7 eingeführte, erleichterte Austausch von Daten zwischen Computern in Heimnetzwerken einfacher gestaltet werden.

Mehr Sicherheit

Ausserdem soll es Hackern nicht mehr möglich sein, mit Virenangriffen Systemdateien zu verändern. Windows 8 (der Name des neuen Betriebssystems ist noch nicht bekannt) bekomme auch einen besseren Monitor-Support. Dieser soll es Windows-Nutzern einfacher machen, mit mehreren Bildschirmen zu arbeiten. Bereits seit längerem wird schliesslich spekuliert, dass das Betriebssystem mit einer 128-Bit-Architektur daherkommt. Das würde vereinfacht gesagt bedeuten, dass der Prozessor «breitere» Wege für die interne Datenübertragung bieten kann.

Der Mann, der bei diesem Prozess die Fäden in der Hand hält, ist und bleibt laut «Techradar» Steven Sinofsky. Dem 45-jährigen Microsoft-Manager wurde im vergangenen Sommer die Alleinverantwortung für die Windows-Abteilung des Konzerns übertragen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 10.03.2010, 14:53 Uhr

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