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Die Psychologie des Computerspiels

In den vergangenen Jahren ist die Spielsteuerung mit realen Körperbewegungen der wichtigste Trend gewesen, der auch weiter aktuell ist.

Computerspiele müssen immer wieder neu für Staunen sorgen – wie «Farmville».

Computerspiele müssen immer wieder neu für Staunen sorgen – wie «Farmville».

Der Erfolg von «Farmville» oder «Mafia Wars» zieht die Entwickler von Computerspielen magisch an. Unter dem Eindruck dieser Facebook-Spiele stand die Game Developers Conference in San Francisco ganz im Zeichen von «Social Gaming».

Diese Spiele mit Einbeziehung der Kontakte im sozialen Netzwerk wurden gleich auf mehreren Sessions der Konferenz als «Next Big Thing» in der Welt der Computerspiele gefeiert. «Die Leute entdecken, dass es immer noch neue Geschäftsmodelle gibt», sagte Konferenzleiterin Meggan Scavio. «Es gibt immer noch neue Wege, Spiele zu entwickeln und herzustellen, an die sie vorher nicht gedacht haben.»

Bald kommt «Power Gig»

In den vergangenen Jahren ist die Spielsteuerung mit realen Körperbewegungen der wichtigste Trend gewesen, der auch weiter aktuell ist. Sony präsentierte hierzu den neuen Controller «PlayStation Move», der an den Erfolg der Nintendo-Spielkonsole Wii anknüpfen will. Viel Beachtung fand Virtusphere: In dieser an ein Hamsterrad erinnernden Kugel kann man herumlaufen und so eine virtuelle Spielfigur steuern. Über regen Andrang freuten sich auch die Entwickler der demnächst erscheinenden Gitarrensimulation «Power Gig».

«Eine epische Reise»

Mit der Psychologie des Computerspiels beschäftigte sich Sid Meier, der Entwickler von «Civilization» und «Railroad Tycoon». Computerspiele müssten immer wieder neu für Staunen sorgen und die Imagination der Spieler ansprechen, sagte Meier. «Wir versuchen letztlich eine epische Reise zu erzeugen, die den Spieler von einem Ort zum anderen führt. «Am Ende des Spiels hast Du vielleicht etwas über die Welt gelernt und hoffentlich etwas über dich selbst. Das ist es, was wir mit der Psychologie der Spielproduktion erreichen wollen.» (rek/ddp)

Erstellt: 01.04.2010, 16:35 Uhr

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