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Die iPad-Ära hat begonnen

Von Reto Knobel. Aktualisiert am 04.04.2010

In den USA gingen die ersten iPads über den Ladentisch. Der Andrang ist gross, die Apple Stores wurden extra umgebaut. Eine Liste zeigt, welche Websites «iPad-kompatibel» sind.

1/19 Vielleicht währt die Freude nur kurz – auch der iPad ist kein Wunderding.
Bild: Reuters

«Ein magisches und revolutionäres Produkt» Das Warten hat ein Ende 500 Dollar für einen Spiegel?« Eher nicht»

   

Wie schon beim Verkaufsstart des iPhones im Jahr 2007 haben sich auch beim Launch des iPads vor amerikanischen Apple-Läden Warteschlangen gebildet. Am Samstag um 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit öffneten die ersten Apple (AAPL 559.63 -1.01%) Stores ihre Türen.

Wie die Agentur AFP berichtet, haben sich bereits am Freitag mehrere Dutzend Frauen und Männer vor einer Apple-Filiale in der New Yorker 5th Avenue mit Klappstühlen, Proviant und Camping-Utensilien eingerichtet. Auch in Chicago war der Ansturm riesig. Laut einem Mitarbeiter der New Yorker Filiale wurden viele Stores in den USA extra umgebaut.

Obwohl Apple in den 221 US-Läden mehr Beratungs- und Verkaufspersonal sowie Ordner aufbot, kam es zu kleinen Rangeleien. Anfangs wurde jeder Kunde, der ein iPad ergattern konntee, mit Jubel von den noch Wartenden begrüsst. Laut dem US-Portal Gizmodo.com war sich sogar Steve Wozniak, der 1976 zusammen mit Steve Jobs das Unternehmen gründete, nicht zu schade, in San Jose für ein iPad anzustehen. Jedenfalls wurde er vor dem dortigen Apple Laden gesichtet.

Neue Technikklasse zwischen Computer und Handy

Die erste Ladung Geräte geht an diejenigen Kunden, welche das Ende Januar vorgestellte Tablet online vorbestellt haben. In der Schweiz wird der iPad wahrscheinlich in drei Wochen erhältlich sein. Er taugt, wie erste Tests in Amerika gezeigt haben, wohl nicht als Notebook-Ersatz. Die neue Hardware soll vielmehr eine neue Technikklasse zwischen Computer und Handy begründen.

Die meisten Testberichte zeichneten ein positives Bild der Hardware. Vor allem die Akku-Leistung von bis zu zwölf Stunden ist offenbar besser als erwartet. Allerdings mehren sich die Kritiken (darunter viele Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet), welche den Hype um das neue Apple-Produkt nicht nachvollziehen können.

Apple veröffentlicht Liste «iPad-fähiger» Websites

Mittlerweile gibt es im App Store erste Programme für das Gerät. Das Unternehmen hat auf seiner Homepage zudem eine Liste derjenigen Websites veröffentlicht, welche iPad-fähig sind. Darunter befinden sich unter anderem die Sites der Medien «New York Times», Reuters, «Time» und CNN sowie Sportportale wie «NHL» und die Regierungssite «The White House».

Schweizer Preise stehen noch nicht fest

Wie viel der iPad in der Schweiz kosten wird, steht noch nicht fest. In den USA kostet die Miniversion (ohne 3G-Anbindung und mit 16 GB Speicher) 500 Dollar, die teuerste Version mit 3G-Unterstütung und 64 GB Speicher 829 Dollar. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 04.04.2010, 15:29 Uhr

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