Google will Betriebssystem neu erfinden
Aktualisiert am 08.07.2009 27 Kommentare
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Erste Geräte damit sollen in der zweiten Hälfte des Jahres 2010 auf den Markt kommen, kündigte Google in einem Firmenblog in der Nacht zum Mittwoch an.
Mit Google Chrome OS verstärkt der Internet-Primus den Druck auf Microsoft. Nach Office-Anwendungen und Internet-Software greift Google nun das Herzstück von Microsofts Geschäft an: Das Betriebssystem Windows.
Wie bei dem vor allem für kleine mobile Geräte wie Handys oder Netbooks gedachten Betriebssystem Android soll der Quellcode offen sein. Das heisst, er wäre für Software-Entwickler frei zugänglich.
Google Chrome OS sei grundsätzlich für alle Geräte von Mini- Notebooks bis zu grossen Desktop-Rechnern gedacht. Zunächst solle es aber auf den auch Netbooks genannten Mini-Notebooks zum Einsatz kommen. (rek/sda/)
Erstellt: 08.07.2009, 09:09 Uhr
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27 Kommentare
@peter lüscher: So ein Quark. Sogenannte 'Personal Firewalls' melden eine Menge 'Angriffe', die keine sind. Z.B. wenn einer der nach wie vor kursierenden Asbach-Uralt-Würmer wie Helkern anklopft, der für die meisten User eh irrelevant ist, da sie keinen MS-SQL-Server betreiben. Bei einem vernünftig konfigurierten System (egal ob Windows, Linux oder anderes) braucht man keine solchen Placebos. Antworten
Typisch wie die MS-Fangemeinde reagiert, bei jeder negative Darstellung des Gates-Schrottes wird aufgeheult. Ich war letztes Jahr an einem Microsoft-Event in Zürich, als der Oberguru Balmer zu seiner Fangemeinde sprach und das gefakte Surface vorstellte. Da wurde gejubelt wie an einer Sektenveranstaltung und ich war der Einzige der nicht von seinem Stuhl aufstand. Deshalb ist jede Konkurrenz super Antworten
Wow - Google mit CHROME auch als Betriebssystem. Da gelangen wir aber vom Regen in die Traufe - die Problemfelder verlagern sich halt etwas. Was den Sicherheitsaspekt angeht, geht der Krieg einfach in der Cloud weiter. Und was den Machtmissbrauch betrifft, sind es ja nicht die Systeme oder Unternehmen an sich, die Probleme bereiten als vielmehr die Menschen die damit Ihre eigenen Komplexe ausleben Antworten
Die Postings hier lassen mal wieder grosse Unwissenheit vermuten. Die Betriebssysteme lassen sich aus objektiver Sicht gar nicht vergleichen. Ich arbeite seit Jahren mit MAC OS, Windows, UNIX, Linux etc. und fand immer das richtige Betriebssystem für die gerade zu lösende Aufgabenstellung. Wem ein Betriebssystem nicht passt, der soll wechseln und nicht undifferenziert schaffeln. Antworten
@ P.Lüscher: Ihre Idee wäre prüfenswert. Allerdings sollte man Microsoft das OS nicht abkaufen, sondern eher enteignen und zur OpenSource machen. Microsoft hat genug Geld verdient mit verkauften Bugs und dann nochmals mit Fehlerbehebung, sich mit fremden Federn geschmückt resp. abgekupfert und schliesslich auch den Fortschritt mit seinem Monopol aufgehalten. Antworten
@Moritz Siegler: Die Alternativen gibt es heute schon (MAC OS, Linux...) Ihr Votum zeugt von wenig Ahnung. @peter lüscher: Die Staaten sollen Software kontrollieren? Lieber nicht. Oder wer will auf des Steuerzahlers Kosten noch ein Überwachungsaparat mehr haben. Google ist das Monopol auf unsere Daten. Was wollen die mit einem Betriebssystem? Linux, MAC OS reichen als Alternativen vollkommen Antworten
Linux stünde seit vielen Jahren als Alternative zur Verfügung. Leider wird es vom Rest der Industrie fast gar nicht unterstützt und es fehlen Treiber und Software selbst für das Naheliegendste. Schon das Anschauen einer handelsüblichen DVD wird zum Abenteuer, Bluray geht eigentlich gar nicht. Weder Nokia-Handy noch PayMaker-Scanner lassen sich anschliessen. DAS macht den Unterschied. Antworten
@Moritz Siegler: Mindestens ein Absturz pro Tag? Da machen Sie etwas falsch. Und ob das OS von Google wirklich etwas taugen wird? Der Browser Chrome wurde grossspurig als 'sicherster Browser' angekündigt. Und was war? So wirklich sicher war und ist er doch nicht... Antworten
@ alle Microsoft Firewall erkennt 6 % der Hackerangriffe, da gibt es Gratisprogramme die erkennen 40 % der Hackerangriffe. Man sollte Mikrosoft verklagen wegen Täuschung, Beihilfe von Betrug und Verarschung der Kunden. Microsoft lacht sich sicher halb Tot wen Sie das lesen. Antworten
Auf Google Chrome OS hat die Welt so wenig gewartet wie auf Google Street View und den Google Chrome Browser. Ein leicht zu benutzendes Linux gibt es in Form von Ubuntu oder als OpenSuse schon seit langem. Google ist schlicht nicht vertrauenswürdig. Ich bleibe bei Mac OSX und gut abgehangenen Windows, die ich ohnehin mit den Rechnern erworben habe. Antworten
Google ist für mich ebenso vertrauenswürdig oder nicht wie Microsoft oder Apple. Wichtig ist dass mir das Produkt gefällt, der Preis stimmt, es einigermassen stabil ist und sicherheitstechnisch up to date! Zu gewissen Aussagen weiter unten: Meine Windows XP und Vista Laptops laufen sehr stabil während mein iPhone alle paar Wochen wieder mal ein Reset benötigt (OS 3.0, nicht gehackt). Was solls. Antworten
Ja, die Computer von morgen sind nun mal von den Handies und Smartphones von heute beinflusst, und die Player dort heissen Nokia, Apple, Blackberry, Google, Palm, Microsoft. Sprich Microsoft hat den Zug bereits verpasst. Und die Gesellschaft hat nun mal Lust auf neue Tools. Antworten
@Moritz Siegler,,,kartellähnlich? Woher haben Sie denn das? Ich kann schon heute aus genügend BS wählen. Hauptsache Microsoft bashing...ohne darauf zu schauen was Google bis jetzt schon angerichtet hat. Sie sollten sich zuerst ein wenig informieren. Antworten
@Peter Lüscher: Für Sie ist Microsoft wohl an allem Schuld, oder? Und wer kontrolliert die Software auf Qualität? Das wäre dann Bevormundung, die genau Menschen wie Sie sicher nicht wollen. Jedes OS hat seine Macken, egal von wem. Bei Google dürfte die Datensammlung dann auch noch zusätzlich im OS kommen. Antworten
Am besten währe die Industrieländer würden Microsoft das Betriebssystem abkaufen. Dan das Betriebssystem verbessern und nur noch Programme zulassen die vorher kontrolliert werden. So könnte man alle Programme unbekannter Herkunft aus dem Netz herausfiltern. Ein Zusammenbruch vom Internet Welt weit könnte einen Schaden von Milliarden verursachen, mit einen schlechten Betriebssystem alles möglich. Die Internetbetrügereien könnten um 99 % Reduziert werden und vieles mehr. Antworten
Endlich eine erfreuliche Meldung. Die Anwender können bald frei wählen, ob sie die Micky-Mouse Software (mind. jeden Tag einen Systemabsturz) von Microsoft installieren oder eine professionelle Software die ihren Namen verdient. Die Tage der Windows kartellähnlichen Marktbeherrschung sind gezählt. Einfach SUPER! Antworten
Man mag Google gutes Gelingen wünschen. Schon vor 10 Jahren hiess es, Linux stehe kurz vor dem Durchbruch. Gekommen ist es anders. Das Hauptproblem sehe ich in der Kompatibilität von Software. Wer schreibt die Millionen von SW Produkten auf die Linux Plattform um? Aber eben, viel Erfolg Google. Auch ich wünsche mir eine Veränderung. Nur ist das etwas utopisch. Leider. Antworten
Alles schön und gut. Aber nennen wir das Kind doch beim Namen: Android ist eine Linux-basierte Softwareplattform. Das sollte doch fairerweise erwähnt werden. Abgesehen davon, arbeite ich seit Jahren sorgenlfrei mit Linux. Es geht problemlos OHNE Microsoft, was zu beweisen ist. So man denn will ;-)) Seit ich meinem Bruder anstelle von Windows Linux aufgebrummt habe, habe ich Ruhe vor ihm..... Antworten



Diego Vela
Na ja: - Schon merkwürdig: man hat mehr angst vor Google, das ein offenes OS entwickelt, das jeder überprüfen und korrigieren kann, und das keinen monopol zementiert, als vor bewiesenen monopolisten und manipulateuren wie microsoft und apple. - Man hat mehr angst vor einem professionellen, und erwiesenermassen sehr stabilen system, als von einem, das auch bein nichtstun früher oder später abstüzt Antworten