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Gratisschutz von Microsoft: «Mit Sicherheit eine Überraschung»

Aktualisiert am 30.09.2009 14 Kommentare

Gestern stellte der IT-Gigant den kostenlosen Virenschutz Microsoft Security Essentials zum Download bereit – Tagesanzeiger.ch/Newsnet hat die Reaktionen der Fachpresse zusammengefasst.

Microsoft Security Essentials wird automatisch aktualisiert.

Microsoft.com

Pcgameshardware.de: «Microsoft Security Essential bietet einen Echtzeitschutz und einen On-Demand-Scanner. Der Test der Beta-Version vor einiger Zeit hinterliess einen brauchbaren Eindruck. Das wird sich kaum geändert haben, aber wie Microsoft Security Essentials im Vergleich zur Konkurrenz abschneidet, muss ein neuer Test klären.»

«Kurier» (Österreich): «Wie bei den Virenscannern anderer Hersteller arbeitet MSE im Echtzeitmodus und überwacht den PC permanent im Hintergrund. Ein Eingreifen des Anwenders ist nur bei akuten Gefährdungen erforderlich.»

Maclife.de: «Microsoft bietet kostenlosen Virenschutz an. Das ist mit Sicherheit eine Überraschung. (...) Microsoft wird sehr wahrscheinlich darauf achten, dass die Geschäfte kommerzieller Virenschutzhersteller wie Norton oder Kaspersky Lab nicht allzusehr beeinträchtigt werden.»

Intern.de: «Das neue Produkt wird die Konkurrenz im Bereich der Sicherheits-Software weiter verärgern, sonst aber wenig bewirken. (...) Die aus Sicht der Sicherheit kritischsten Zielgruppen scheinen es (...) nicht zu sein, die Microsoft ansprechen möchte: Die Nutzer legaler und illegaler Kopien der Betriebssysteme, die entweder aus Ignoranz oder aus Furcht vor Enttarnung (zum Beispiel durch Windows Genuine Advantage) auf Updates und jeglichen anderen Kontakt mit Microsoft verzichten. Diese Gruppen werden von den Security Essentials nicht erreicht.»

«Netzwelt» (Deutschland): «Nach Microsoft-Angaben soll MSE Schutz gegen Viren und Rootkits bieten. Die Software arbeitet im Hintergrund als Echtzeitschutz für den Rechner, bietet aber bei Bedarf auch gezielte Einzelprüfungen von Dateien an. Der Hersteller kündigt an, regelmässig neue Virensignaturen für das Programm zur Verfügung zu stellen. Das Sicherheitsportal Av-test.org testete die Erkennungsraten der Beta-Version von MSE im Juni 2009: Das Programm erkannte einen Satz von 3'194 verschiedenen Computerviren und produzierte im Testzeitraum keinerlei Fehlalarme.»

«IT-Times» (Deutschland): «Laut Microsoft will der Konzern Spezialisten wie McAfee und Symantec keine Kunden abspenstig machen, sondern insbesondere solche Konsumenten ansprechen, die bislang noch keine Antivirussoftwarelösungen nutzen. Bereits zuvor wagte Microsoft einen Vorstoss im Bereich Sicherheitssoftware und brachte die Lösung Windows Live OneCare auf den Markt. Der Ausflug in diesem Geschäftsbereich war allerdings nicht von grossem Erfolg gekrönt.» ()

Erstellt: 30.09.2009, 14:07 Uhr

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14 Kommentare

Lothar Frantz

30.09.2009, 13:34 Uhr
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An Herrn Bürgin: schon seit Jahren gibt es Antivirenprogramme wie Avast oder AntiVir, die in der Homeversion kostenlos sind und an Effizienz den aufgeblasenen kostenpflichtigen Programmen in nichts nachstehen. Antworten


Martin Rüedi

30.09.2009, 13:27 Uhr
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Ich würde es sogar begrüssen, wenn MSE Teil von Windows (7) wäre. Sicherheit sollte Teil der OS Funktionalität sein. Beim Auto müssen sich auch nicht nach dem Erwerb den Sicherheitsgurt selber kaufen und montieren. Antworten



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