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Instagram für Anfänger

Aktualisiert am 10.04.2012

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur beliebten iPhone- und Android-App, die von Facebook für 1 Milliarde Dollar übernommen wird.

1/7 Der grösste Deal von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg: Die Apps von Facebook und Instagram auf einem iPhone.
Bild: Keystone

   

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Der grösste Kauf in der Geschichte von Facebook: Instagram wird künftig Teil des sozialen Netzwerks sein. (Video: Reuters )

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1. Was ist Instagram?
Instagram ist ein Bildbearbeitungsprogramm, das 2010 fürs iPhone erschienen ist. Die Software ist eine Hommage an das Kassettenfiltersystem Instamatic von Kodak. Dem Original entsprechend haben alle Aufnahmen eine quadratische Form.

2. Was kann man damit tun?
Mit der Gratis-App kann man geknipste Fotos mit 16 verschiedenen Filtern, Effekten und Rahmen verschönern. Die bearbeiteten Bilder werden auf Facebook, (FB 25.782 -1.78%) Twitter oder Flickr verbreitet. Letztere Funktion fehlt derzeit noch in der Android-App, soll aber nachgereicht werden. Die iPhone-App hat in der Foto-Community längst Kultstatus erreicht, auf Flickr findet man Tausende Instagram-Kreationen. Die Android-Version wurde bereits über 90'000-mal bewertet und erhält im Schnitt 4,4 von maximal 5 Sternen. Laut dem Entwicklerstudio zählt man mehr als 2000 neue Mitglieder pro Minute.

3. Muss man sich registrieren lassen?
Ja. Wer Instagram nutzen will, muss nach dem Start der App ein Konto anlegen (andere Bild-Apps wie Tooncamera, Transphotos oder Photofunia verzichten auf eine Registrierung). Danach kann man in sozialen Netzwerken prüfen, ob Freunde ebenfalls Instagram nutzen. Ihre Fotostreams kann man dann abonnieren.

4. Was sollte man als Nutzer beachten?
In den FAQ hält Hersteller Burbn fest, dass die Bilder defaultmässig automatisch ins Internet gelangen. Also sollte man noch grosse Vorsicht walten lassen, was man alles fotografiert. Trotzdem (oder vielleicht eben darum) ist die Instagram-Gemeinde in den letzten Monaten stark angewachsen: Mittlerweile nutzen laut «New York Times» mehr als 30 Millionen Mitglieder die App. Pro Tag werden fast fünf Millionen Bilder hochgeladen.

Wird der Boom nach der Bekanntgabe von Facebook, Instagram aufkaufen zu wollen (Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtete), anhalten? Gut möglich, dass viele Nutzer diese Aktion nicht gutheissen, weil sie befürchten, noch mehr persönliche Inhalte an das soziale Netzwerk abzugeben. Instagram kann in Sachen Datenschutz kaum als Vorbild dienen: Mitte Februar wurde bekannt, dass die Instagram-App für das iPhone ungefragt Personendaten und das Adressbuch des Nutzers ausspioniert.

5. Bleibt Instagram selbstständig?
Instagram-Mitgründer Kevin Systrom wird nicht müde zu betonen, dass das Kleinunternehmen (zwölf Mitarbeiter!) bestehen bleibt. «Wir werden mit Facebook arbeiten, um Instagram weiterzuentwickeln.» Die Nachrichtenagentur SDA schreibt, dass auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg an der Eigenständigkeit von Instagram festhalten will und der Dienst nicht mit Facebook-Angeboten verschmolzen werden soll. Die Nutzer sollen ihre Fotos weiterhin auch in andere soziale Netzwerke versenden. Schliesslich soll auch kein Instagram-Nutzer gezwungen werden, zu Facebook zu wechseln. An dieser Aussage wird der Facebook-Chef künftig gemessen. (ah/rek)

Erstellt: 10.04.2012, 12:45 Uhr

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