Mac ohne Tastatur ist Chefsache
Von Reto Knobel. Aktualisiert am 25.08.2009
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Anfang Jahr musste sich Steve Jobs einer Lebertransplantation unterziehen. Schon vorher stark abgemagert, zog er sich aus dem Unternehmen zurück. Apple machten bislang nur wenig präzise Angaben über die erneute Erkrankung von Jobs, der bereits vor fünf Jahren wegen einer Krebserkrankung hospitalisiert werden musste.
Nun hat sich der Transplantationsmediziner James Eason erstmals über den Eingriff geäussert. Eason, der die Operation selbst vorgenommen hat, sagte der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass die Operation der Behandlung einer relativ seltenen Krebs-Art, einem neuroendokrinen Tumor, diente.
Touchscreen wie beim iPhone
Erst seit zwei Monaten ist Steve Jobs wieder operativ bei Apple tätig – und offenbar wieder ganz der Alte. Das jedenfalls berichtet das amerikanische «Wall Street Journal»: «Seit seiner Rückkehr im Juni steckt der 54-Jährige beinahe seine gesamte Aufmerksamkeit und Energie in das neue Touchscreen-Gadget von Apple», so die Zeitung. Apple verzichtet beim Tablet-Computer auf eine Tastatur und setzt stattdessen auf eine Touchscreen-Eingabe. Dieses System kennen Nutzer schon vom iPhone.
Der Arbeitseifer und das Engagement des Firmen-Übervaters machen deutlich, wie wichtig der Tablet-Rechner für Apple ist. Seit 2007 – der Einführung des iPhones – hat das Unternehmen keine neue Produktlinie mehr herausgebracht (wenn man von einigen Updates absieht). Laut dem Bericht des «Wall Street Journals» untersteht nicht nur die Technik des neuen Gadgets Jobs persönlich, der Apple-Chef soll sich auch um Werbung und Marketing kümmern.
Nächsten Monat oder nächstes Jahr?
Wann das Gerät auf den Markt kommt, ist unklar. Viele erwarten eine Veröffentlichung im September, andere wiederum setzen auf einen Termin im nächsten Jahr. Apple kommentiert normalerweise keine Vorberichte. Gegenüber dem «Wall Street Journal» machte Jobs allerdings eine Ausnahme. Er mailte der Zeitung, dass viele der vorliegenden Informationen «nicht richtig» seien. Eine Antwort, die in viele Richtungen interpretiert werden kann. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 25.08.2009, 12:24 Uhr
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