Mit Augen den MP3-Player steuern
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Die in Japan vorgestellte Innovation des Mobilfunkkonzerns NTT Docomo nutzt die elektrischen Ladezustände des Augapfels, die an den Rändern und in der Mitte unterschiedlich ausfallen. Bewegen sich die Augäpfel in eine bestimmte Richtung, kann der veränderte Ladezustand von Sensoren am Kopfhörer erfasst werden. So kann man Augenbewegungen – zum Beispiel nach oben oder link schauen – bestimmte Funktionen zuordnen.
In der Live-Präsentation demonstrierte NTT Docomo, dass zum Beispiel mit einer Augenbewegung von rechts nach links der Musikplayer eingeschaltet wird. Zwei kurz nacheinander folgende Augenbewegungen nach rechts führten dazu, dass der Player zum nächsten Lied weitersprang. Eine kreisende Augenbewegung im Uhrzeigersinn hebt die Lautstärke an, die Bewegung entgegen des Uhrzeigersinns sorgt für ein klangliches Abdimmen.
Seit drei Jahren in Arbeit
Docomo arbeitet eigenen Angaben zufolge bereits seit drei Jahren an der Entwicklung des Systems, bis zur Marktreife werde aber noch einige Zeit vergehen. Zum einen müssten die verwendeten Elektroden noch verfeinert werden. Gleichzeitig sollten zur Steuerung nur Augenbewegungen berücksichtigt werden, die im Alltag normalerweise nicht zur Anwendung gelangen.
Erst kürzlich hat Sony Ericsson einen speziellen Kopfhörer vorgestellt, der als Handy-Headset gänzlich auf Knöpfe und Bedienelemente verzichtet. Das Headset erkennt, wenn der User einen Ohrstöpsel ins Ohr gibt oder herausnimmt. (ah)
Erstellt: 11.10.2009, 12:05 Uhr
































































