Passwörter: Im Dutzend sicherer
Umfrage
Wechseln Sie regelmässig Ihr Passwort?
Ja
Nein
1499 Stimmen
Tipps zum Verwalten von Passwörtern
- Nutzen Sie Dienste, die über eine verschlüsselte Verbindung angeboten werden.
- Nur Sie kennen Ihr Passwort, niemand anders (auch Ihr System-Administrator nicht).
- Schreiben Sie Ihr Passwort nicht auf und kleben Sie es nicht an die Tastatur oder unter die Tastatur. Speichern Sie den Code auch nicht auf dem Computer.
- Bei der Eingabe des Passwortes darf niemand zusehen.
- Verschicken Sie Ihr Passwort nicht über E-Mail.
- Wechseln Sie Ihr Passwort regelmässig.
Nutzen Sie für Ihr Passwort nicht nur Buchstaben (gross und klein) und Zahlen, sondern auch Sonderzeichen wie (, ), [, ?, * oder ;.
Sie können sich das Passwort nicht merken? Arbeiten Sie mit Akronymen, also zum Beispiel: AMtiim3TK-aaS (Am Morgen trinke ich immer mindestens 3 Tassen Kaffee – ausser am Samstag).
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Sowohl im Computer- als auch im Smartphone-Geschäft setzen die Hersteller zunehmend auf berührungsempfindliche Bildschirme, sogenannte Touchscreens. Eine Entwicklung, die Apple kräftig vorantreibt: Laut einer Studie der Deutschen Bank ist der kalifornische iPhone- und iPad-Hersteller mit einem Marktanteil von 12 Prozent bereits der drittgrösste Produzent mobiler Computer.
Das iPad, die Konkurrenz-Tablets und ein Grossteil der internetfähigen Handys werden also tastaturlos bedient. Das freut nicht nur die Nutzer, sondern auch die Hacker. Denn ihnen öffnet sich mit dem Touchscreen-Trend ein zukunftsträchtiges Betätigungsfeld. Laut einer Studie der University of Pennsylvania ist es ein Leichtes, aufgrund des Fettfilms auf dem Display den Passwortschutz zu knacken. Dies berichtet das Portal Android.appmobilize.com.
Den Touchscreen immer gut abwischen
In neun von zehn Fällen ist es den Forschern gelungen, von Kontrastunterschieden, die durch Fettrückstände entstehen, Rückschlüsse auf das Passwort zu ziehen. Es sei darum nicht nur aus ästhetischen Gründen ratsam, Touchscreen-Geräte immer gut mit einem Tuch zu reinigen.
Doch wie sicher sind Passwörter überhaupt? Siebenstellige Codes mit Gross- und Kleinschreibung und Sonderzeichen, so hiess es bislang, sind relativ sicher. Eine weitere amerikanische Studie hat diesen Glaubenssatz unter die Lupe genommen und Erschreckendes festgestellt. Kennwörter müssen laut einer Analyse des Georgia Tech Research Institute mindestens ein Dutzend Zeichen umfassen.
Siebenstellige Passwörter «hoffnungslos veraltet»
Der Grund: Die Grafikkarten und mit ihnen die Prozessoren werden immer leistungsfähiger. Letztere seien so stark wie zehn Jahre alte Supercomputer und eignen sich laut Studienleiter Richard Boyd besonders gut zum Ausspionieren von Passwörtern. «Bereits jetzt können wir sagen, dass siebenstellige Passwörter hoffnungslos veraltet sind. Nachdem die Rechenleistung der Grafikkarten jedes Jahr besser wird, steigt auch die Bedrohung ständig an.»
Auch ein Passwort mit zwölf Zeichen könne mit Prozessoren der neusten Generation geknackt werden, allerdings erfordere dies viel mehr Zeit und Rechenleistung. (rek)
Erstellt: 16.08.2010, 11:29 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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