Digital

Tötungs-Chip beschäftigt deutsches Patentamt

Aktualisiert am 11.05.2009 20 Kommentare

Ein Mann aus Saudiarabien wollte in Deutschland Patentschutz-Vorabklärungen für einen implantierbaren Chip zur Überwachung und Tötung von Menschen machen.

Dem Patentantrag zufolge soll der Chip operativ oder per Injektion in den Körper eingepflanzt werden.

Dem Patentantrag zufolge soll der Chip operativ oder per Injektion in den Körper eingepflanzt werden.

Artikel zum Thema

Es klingt wie ein Auszug aus George Orwells «1984»: Ein Erfinder aus Saudi Arabien hat einen so genannten Killer-Chip entwickelt. Der Mann reichte die Idee zur Vorabklärung für eine mögliche Patentierung in Deutschland ein. Das berichtet die Nachrichtenagentur DPA.

Chip mit Strafkammer

Der so genannten Offenlegungsschrift zufolge soll der Chip operativ oder per Injektion in den Körper eingepflanzt werden. Neben einem ersten Modell, das nur zur Überwachung diene, habe er einen zweiten Chip entwickelt, der über eine «Strafkammer» mit Gift verfüge. Es sei «sicher eingekapselt, ausser wenn wir diese Person aus Sicherheitsgründen eliminieren wollen», heisst es in der Schrift. Dann werde dieses Mittel durch Fernsteuerung über Satelliten freigesetzt.

«Gefahren für die Staatssicherheit»

Der Antragsteller begründet sein Ansinnen laut DPA mit Sicherheitsproblemen, etwa bei Pilgerfahrten in seinem Land, bei denen Menschen gelegentlich im Land bleiben, fliehen oder verloren gehen könnten, sowie «Gefahren für die Staatssicherheit durch gefährliche Straftäter und Terroristen».

Am Freitag liess das Patentamt ausrichten, dass die Erteilung eines solchen Patents in jedem Fall ausgeschlossen sei. Patente auf Erfindungen, die gegen die guten Sitten oder die öffentliche Ordnung verstossen, würden nicht erteilt. (rek/dpa)

Erstellt: 11.05.2009, 15:49 Uhr

20

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

20 Kommentare

peer philip

17.05.2009, 14:10 Uhr
Melden 55 Empfehlung 2

das passt sehr gut zur heutigen Abstimmungsvorlage mit dem biometrischen, Spitzel-Pass. Genau so geht die Reise leider weiter... RFID (elektronischer Strichcode) und weitere irrsinninge, ultrafaschistische Auswüchse zeigen wohin unsere Weltgesellschaft gesteuert ist. ...am Schluss kann dann wieder keiner verstehen wie es soweit gekommen ist. Antworten


Thomas Röthlisberger

09.11.2009, 06:10 Uhr
Melden 52 Empfehlung 1

Heute Bio Pass, morgen Biochip ! Antworten



Digital

Populär auf Facebook Privatsphäre

  • Der Retweeter

    Was die Redaktion auf Twitter empfiehlt.
    Mehr

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Abopreise vergleichen

Der Handy-Abovergleich mit Ihrem gewünschten Mobiltelefon und Prepaid-Angeboten.

Flugpreise vergleichen

Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.