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Warum der iPad kein Notebook-Ersatz ist

Von Reto Knobel. Aktualisiert am 01.04.2010 20 Kommentare

«Ein gigantischer iPod Touch»: Die amerikanischen Gadgetexperten Walt Mossberg und David Pogue haben den iPad getestet. Schweizer Kunden müssen wahrscheinlich noch drei Wochen auf den Verkaufsstart warten.

Noch zwei Tage, dann ist der iPad offiziell im Handel.

Noch zwei Tage, dann ist der iPad offiziell im Handel.
Bild: Reuters

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ABC News testet den iPad



Quelle: ABC News

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Der Countdown zum Verkaufsstart in den USA läuft: In zwei Tagen haben die ersten Konsumenten in den USA den iPad in den Händen. In der Schweiz müssen sich Apple-Aficionados vielleicht weniger lang gedulden als ursprünglich vermutet. Am Samstag in drei Wochen, also am 24. April, soll die sehnlichst erwartete Hardware auch ausserhalb der Staaten erhältlich sein.

Schon am 24. April in der Schweiz?

Denn laut einem Bericht von iPadincanada.com dürfen kanadische Applemitarbeiter am Wochenende vom 24. April keine Ferien machen. Daraus kann man schliessen, dass das Unternehmen an diesem Samstag mit dem iPad-Verkauf ausserhalb der Staaten startet.

Apple (AAPL 560.608 -0.83%) Schweiz wollte diesen Bericht nicht kommentieren. «Momentan ist der Fokus auf den Launch in den USA gerichtet», so Pressesprecherin Andrea Brack. Danach wisse man mehr über den Verkaufsstart, Preise und Verkaufskanäle in der Schweiz. «Bis dahin sind solche Daten reine Spekulationen.»

Das Interesse der Swisscom

Auch der mögliche Vertriebspartner Swisscom schweigt sich aus: «Swisscom ist immer noch sehr interessiert daran, den iPad in der Schweiz zu vertreiben. Zu Preisen und Terminen können wir aber nichts sagen.» Auch Hardware-Händler sitzen auf glühenden Kohlen: «Wir können noch keinen konkreten Liefertermin bestätigen und bieten daher den iPad momentan auch nicht mehr zur Bestellung an. Wir bemühen uns aber nach wie vor, es so rasch als möglich anbieten zu können.»

Der Run auf den iPad in den USA spürt auch das Schweizer Unternehmen Digitec. «Die Geräte, die gemäss offizieller Ankündigung Ende April erhältlich sein sollen, sind schwer verfügbar», berichtet Studer. Lieferprobleme in der Schweiz sind also nicht undenkbar. Zumal Apple in Deutschland gemäss «Gizmodo» den Bedarf mit 75'000 Geräten kalkuliert habe, die Nachfrage mit einer Viertelmillion Vorbestellungen jedoch viel grösser sei.

Die Begeisterung von Walt Mossberg...

Inzwischen haben die amerikanischen IT-Gurus Walt Mossberg im «Wall Street Journal» und David Pogue in der «New York Times» ihre iPad-Testberichte veröffentlicht. Mossberg kommt zum Schluss, dass der iPad wirklich leicht und einfach zu bedienen sei und die wichtigsten Funktionen wie Internet, Games, Musik sowie Foto- und Video-Verwaltung ohne Probleme funktionieren. Indes sieht er das Tablet nicht als Ersatz, sondern als Ergängzung zu Notebooks. Besonders positiv sei die lange Akkulaufzeit von 11 Stunden und 28 Minuten (für vier Kinofilme, vier TV-Serien und 90-minütige Video-Präsentation). Als E-Reader tauge der iPad indes weniger, einfach, weil der iPad schwerer sei als etwa das Konkurrenzprodukt Kindle und man das Gerät beim Lesen mit beiden Händen halten müsse.

...und die Ernüchterung von David Pogue

Etwas kritscher fällt das Urteil von David Pogue aus: «Der iPad», schreibt David Pogue, «ist im Prinzip ein gigantischer iPod Touch.» Weil das Gerät das Flash-Format nicht unterstütze, würden tausende von Websites «nur leere weisse Flächen» darstellen. «Wahrscheinlich dauert es Jahre, bis alle Videos auf dem iPad angeschaut werden können», so Pogues Befürchtung. «Ausserdem: Wenn Sie schon einen Laptop und ein Smartphone haben, tragen Sie sicher nicht noch ein drittes Gerät mit sich herum.»

Der entscheidende Unterschied zu althergebrachten mobilen Computern ist für Pogue, dass der «iPad nicht annähernd so gut dafür geeignet ist, Inhalte zu erzeugen». Andererseits sei er viel besser, wenn es darum gehe, diese Inhalte (Bücher, Musik, Videos, Fotos, Web und Mail) anzuzeigen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 01.04.2010, 15:59 Uhr

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20 Kommentare

Mandy Herger

01.04.2010, 12:16 Uhr
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Ich bin voellig gespalten, eigentlich sieht das Teil ja schon coll aus, aber es wird sicher nich billig sein. Wahrscheinlich warte ich auf die zweite Tabletgeneration Antworten


Richard Marti

01.04.2010, 13:23 Uhr
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David Pogue hat wahrscheinlich recht: Die iPad-Verwandten der PC-Hersteller sind, obwohl früher vorgestellt deshalb nicht auf dem Markt, weil die Hersteller Angst vor der iPad-Killer-App hatten. Nur - diese ist ausgeblieben und telefonieren kann es auch nicht. So ist's wahrwscheinlich wie mit dem iPhone: Erst ab der 3ten Generation erhält man ein ausgereiftes Produkt: Dann mit Cam,Multi-task,USB.. Antworten



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